Donnerstag, 31. März 2016

{Gelesen} Von Mr. Holmes zu Sherlock von Mattias Boström

Meisterhaft erzählt, über den Meister-Schriftsteller des Meister Detektiven.

Titel: Von Mr. Holmes zu Sherlock
Orginaltitel: Från Holmes till Sherlock
AutorIn: Mattias Boström
Einband: Taschenbuch, Klappenbroschur
dt. Ausgabe erschienen am: 14.12.2015
Seiten: 608
Genre: Sachbuch
Verlag: btb


Preis: € 14,99 [D], € 15,50 [A]

Leseprobe vom Verlag

Hach wie ich dieses Buch verschlungen habe. Ich bin eigentlich nicht so der Biographien-Leser und habe hier auch keine erwartet. Bekommen habe ich auch keine und dennoch vermittelt Boström Wissen über Sir Arthur Conon Doyle. Es liest sich mehr wie ein Roman. Er verknüpft gekonnt Tatsachen über den Schriftsteller mit einer Geschichte. Ob es sich wirklich alles genauso zugetragen hat, wird man wohl nie erfahren.

Der Autor Mattias Boström ist führender Sherlock-Holmes-Experte und Mitglied der "Baker Street Irregulars", weiters hat er seinen eigenen Blog (www.matthiasbostrom.se).

Ich persönlich liebe Sherlock Holmes ja, so wie viele andere Leser auch! Doyle war aber scheinbar nicht so ganz zufrieden mit der Figur, die er geschaffen hatte. Der Tod Sherlock Holmes sollte vollzogen werden, zum Unmut vieler Leser und auch Doyle´s Mutter!
Was mich besonders freute, Arthur Conan Doyle hat eine zeitlang auch in meiner Heimatstadt Wien gelebt um sich in Sachen Augenmedizin fortzubilden (Doyle war ja eigentlich Arzt!). 


Ich persönlich liebe Sherlock Holmes ja, so wie viele andere Leser auch! Doyle war aber scheinbar nicht so ganz zufrieden mit der Figur, die er geschaffen hatte. Der Tod Sherlock Holmes sollte vollzogen werden, zum Unmut vieler Leser und auch Doyle´s Mutter!
Was mich besonders freute, Arthur Conan Doyle hat eine zeitlang auch in meiner Heimatstadt Wien gelebt um sich in Sachen Augenmedizin fortzubilden (Doyle war ja eigentlich Arzt!).
Die Figur Sherlock Holmes ist auch eigentlich Doyles Professor Jeremy Bell zu verdanken. Dieser hat die Medizinstudentin immer aufmerksam gemacht Zusammenhänge zu entdecken. Ein Hinkender hat vielleicht nichts mit der Hüfte, da er versucht nur mit dem Ballen aufzutreten und nur einen eingewachsenen Nagel hat.
Sherlock Holmes wurde zu einen Synonym. Ein Polizist hat einen Fahrraddieb überführt und wie Sherlock Zusammenhänge erkannt. Er hat sein Fahrrad neben sich her geschoben und dieses war dreckig, während seine Schuhe und sein Beinkleid sauber waren, ergo er hat das Fahrrad gestohlen.
Doyle wollte einen Tod der Sherlock würdig war. So sollte er nicht einfach in eine Gletscherspalte fallen, sondern einem Meisterhirn wie seinem gegenüberstehen. Moriarty ward geboren.

Die einzelnen Kapitel werden durch Zeitabschnitte (zB. Teil 1 - 1878-1887) getrennt und mit einer Illustration initiiert. So gelangt man langsam von den ersten Penny Dreadful Reissern in denen die Sherlock Holmes Geschichten anfangs veröffentlicht wurden, zu den tollen schwarzweiß Filmen mit Basil Rathbone (mein Lieblings-Sherlock Holmes) bis ins Jahr 2015, wo Sherlock Holmes zu Sherlock wurde.


Die ersten Zeichnungen von Sherlock Holmes wurden von Arthur Doyles Vater skizziert und veröffentlicht. Später hat sich Paget darum gekümmert.


Neben Illustrationen von Sherlock Holmes und Dr. Watson sind in der Klappe zahlreiche Fotos:


Gelungenes Meisterwerk. Man bemerkt hier gar nicht, dass man hier ein trockenes Stück Geschichte liest. Es ist mit wahrer Hingabe zu Sherlock Holmes geschrieben!

Alles Liebe,


*Rezensionsexpemplar

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