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Samstag, 12. Oktober 2019

{Gelesen} Bücher im September 2019

Todesstrom von Dervla McTiernan
Dies ist das erste Buch einer Reihe um Detective Cormac Reilly. Dieser wird -erst neu in seinem Job- zu einem Landhaus gerufen. Er findet dort eine tote drogensüchtige Mutter mit ihren verwahrlosten und misshandelten Kindern (ein kleiner Junge und ein Mädchen) vor. Diese bringt er sofort ins Krankenhaus, woraufhin Maude, die Tochter der Drogensüchtigen am nächsten Tag spurlos verschwindet. 

20 Jahre später hängt er seinen Job als Detective in Dublin an den Nagel und kehrt in seine Heimatstadt zurück, wo er Cold Cases bearbeitet. Der Fall eines Selbstmordes erinnet ihn an den 20 Jahre zurückliegenden Fall der toten Mutter und ihrer beiden Kinder Maude und Jack. Es ist Jack und seine Schwester Maude scheint etwas mit dem tragischen Tod ihrer Mutter zu tun zu haben. Hat sie auch ihren Bruder umgebracht? Sie ist auf jeden Fall von dem Selbstmord ihres Bruders nicht überzeugt und ist sich sicher, dass er umgebracht wurde. 

Der Ermittler Reilly ist wirklich ein sympathischer und gut durchdachter Protagonist. McTiernan setzt die Suche nach einem Mörder und dessen Motiv geschickt um. 
Das Buch ist spannend geschrieben und man legt es ungern aus der Hand. 

Tagebuch eines Buchhändlers von Shaun Bythell

Es ist praktisch ein autobiographisches Tagebuch des Buchhändlers Shaun Bythell. Das Leben eines Buchhändlers ist....langweilig. Sehr langweilig und gar nicht aufregend. Anfangs habe ich noch hie und da geschmunzelt, wenn er seine einfältigen Kunden beschreibt, seine Jehova-Mitarbeiterin und deren eigenwilligen Kleidungs- und Geschmacksstil oder wenn er wieder ein Buch mit lustigem Titel findet.
Da wirklich nichts wesentliches in seinem Leben passiert (man lernt das eintragen von Büchern in die Systeme von Amazon und Co kennen, wie er Hinterbliebenen von Verstorbenen fährt und deren Bücher aufkauft, usw.), wird man langsam die Wiederholungen leid.
Es gefiehl mir auch nicht wirklich, dass er Kunden immer danach bewertete, ob sie auch etwas bei ihm kauften oder nicht.
Aber bestimmt ist das Leben eines Buchhändlers so...  Also so gar nicht romantisch und schön, sondern existenzbedrohend (auch durch die Nemisis eines jeden Buchhändlers - Amazon. Man kann nicht mit und nicht ohne diesen Bücherriesen.).
Ich fürchte, dass Buch war auch nicht mein sonst bevorzugtes Genre, weswegen ich nicht allzu schroff mit diesem Buch ins Gericht gehen möchte.
Es ist ein Tagebuch eines Buchhändlers - nicht mehr nicht weniger.

Babysignal von Wiebke Gericke

Dem Baby mit der deutschen Gebärdensprache auch wichtige Zeichen beibringen und mit ihm schon vor dem Sprechen kommunizieren.
Ich muss sagen, dass man die Signale sehr schnell lernt und diese meist selbsterklärend sind. Mein kleiner Zwerg ist jetzt neun Monate und ich glaube, man hätte wirklich früher damit beginnen müssen. Dennoch scheint er manche Zeichen langsam zu verstehen. Zumindest lacht er bei WauWau und schaut den kleinen Hund an. Davon selbst Zeichen zu zeigen ist er natürlich noch lange entfernt. Demensprechend viel Zeit haben wir noch zum Lernen.
Die Bilder und Anweisungen sind wirklich sehr einfach und verständlich erklärt. Es ist also ein umfassendes und ausreichendes Werk zur "Zwergensprache".



Kalte Wasser von Melanie Golding
Da ich selbst erst Mutter geworden bin, hat mich dieser Roman wirklich sehr bewegt.
Eine seltsame verwahrloste Frau dringt in ein Krankenhaus ein und bedroht auf der Geburtenstation eine frisch gebackene Zwillingsmama (Lauren). Diese soll einen Jungen auswählen und diesen gegen ihr Baby eintauschen. Entscheidet sie sich nicht, dann werden beide Jungs ausgetauscht.
Lauren kann sich in der Dusche des Krankenzimmers vor der Frau verstecken und den Notruf wählen. Doch nirgends ist eine seltsame Frau zu sehen. Auch auf den Videoaufnahmen ist nur ein Schatten zu sehen. Dieser ist aber nur eine Störung der Filmaufnahmen.
Die junge Polizistin Harper glaubt aber nicht an eine Wochenbettdepression der Mutter, wie alle anderen. Selbst der Ehemann von Lauren ist keine Hilfe. Er ist überhaupt ein ziemlicher Idiot der der armen Lauren nicht wirklich eine Stütze ist. Sie muss die Zwillinge praktisch alleine versorgen während er seine Freundin trifft und arbeitet.
Wieder sieht Lauren die seltsame Frau - diesmal vor ihrer Tür. Sonst sieht sie keiner.
Lauren hat angst das Haus zu verlassen und als sie es doch tut und ihre Freundinnen trifft, schläft sie beim Spaziergang nach Hause auf einer Bank ein.
Als sie erwacht sind die Kinder verschwunden. Sie werden jedoch von Harper wiedergefunden. Die Freundin von Laurens Ehemann versuchte sie in den Fluß zu schieben. Doch Lauren meint, es war nicht diese Frau! Zudem ist sie fest davon überzeugt, dass es nicht mehr ihre Kinder sind. Sie wurden vertauscht! Von der Frau aus dem Krankenhaus! Da ist sich Lauren sicher.
Man weiß nicht mehr ob, Lauren wirklich ein psychisches Problem hat oder ob wirklich eine Frau ihre Kinder vertauscht hat.
Zudem legen die Zwillinge ein sehr untypisches Verhalten an den Tag, welches auch Harper beobachtet. Die versucht mit der Reporterin Alice hinter das Geheimnis zu kommen. 

Wir feiern dich von Sherri Duskey Ringer mit Illustrationen von A.N. Kang

Was für ein goldiges Buch mit so aufwendig gestalteten Illustrationen! Der kleine Pinguin feiert seinen Geburtstag und alle Freunde sind da um ihn zu gratulieren. Ideal für kleine Geburtstagskinder, die sich an diesem Tag selbst feiern sollen. Der Text ist liebevoll in Reimen gestaltet und man erfährt alles über die Geburt (des Eis) bis zum heutigen Geburtstag des Pinguins.
Ich finde das Buch gerade für meinen kleinen Pinguin passend, da er ein kleines Winterbaby war.


Freitag, 23. August 2019

{Gelesen} Bücher im August 2019

Spannend und EnCyclopisch war mein August.
Diese Bücher habe ich gelesen, während mein Zwerg geschlafen hat. Einige davon waren so spannend, dass ich sie nicht aus der Hand legen wollte.

Still Alive von Claire Douglas
ist ebenso spannend wie Douglas´erstes Buch Missing.
Libby findet in ihrem Postkasten in Bath einen Vorschlag zum Häusertausch für eine Woche. Philip und Tara wollen nach Bath in die Nähe des Krankenhauses, da ihre Tochter eine Herz-OP hat. Libby stimmt zu und findet sich in einem Traumhaus an der Küste wieder. Schön abgeschieden ist es und genau das was Libby und ihr Mann jetzt brauchen nach der Fehlgeburt.
Doch irgendwas ist faul an der Sache, erst ist plötzlich die Haustür über Nacht offen, dann marschiert ein Mann über das Anwesen und schließlich machen die beiden einen grausamen Fund im Keller...welcher nicht der einzige blutige Fund bleibt...
Als Libbys Mann mit einer Lebensmittelvergiftung ins Spital muss, muss sie eine Nacht alleine in dem Haus verbringen.
Wen haben sie da in ihr eigenes Haus gelassen? Warum behauptet der Nachbar von Philipp und Tara, dass es gar keine Tochter gibt? Warum ist das Kinderzimmer im Haus so gruselig und altmodisch und nicht wie die anderen Räume im Haus?
Wirklich spannend geschrieben, hält uns Claire Douglas hier bei der Stange. Man liest weiter, auch wenn es anfangs nicht gleich spannend ist, dank des flüssigen Schreibstils.

Durch Feuer und Wasser von Camilla Grebe und Asa Träff
Ein Schweden-Thriller...endlich mal wieder.
Ja, das können sie die Schweden! Nicht nur Ikea und Köttbular. Nein, auch Spannung können sie!
Die Geschichte wechselt sich immer ab. Man erfährt einerseits von einem Jungen, der sein Haus samt Familie unabsichtlich abbrennt, der dann in diversen Pflegefamilien landet die ihn zu harter Arbeit drillen und dann in späterer Folge auch sexuell belästigen.
Jedes Mal wenn die Kapitel des "Jungen" kamen - welcher ganz klar der Kidnapper in der Gegenwart sein musste - hatte ich richtig angst weiterzulesen. Die Gewalt in den Pflegefamilien können ganz klar nicht nur Fiction sein (auch wenns in diesem Fall so war), sondern es gibt ja wirklich Menschen die Kinder so behandeln. Als frische Mama ist so ein Buch noch schwerer zu verdauen, glaube ich.
Andererseits bekommt man einen Einblick in die Ermittlungen zur Kindesentführung. Zwei Kinder einer Mutter werden aus zwei verschiedenen Pflegefamilien gekidnappt. Dann taucht in einem Forum ein Foto auf. Darauf sind die Kinder zu sehen mit einer Frau die vor einige Monaten gekidnappt wurde. Sie hat sich zu eine Invitrobehandlung entschlossen, weil sie keine Kinder kriegen konnte.  Kurz darauf wird die Frau tot aufgefunden.
Wer ist der Kidnapper und Mörder? Versucht er eine Familie zusammenzustellen?
Ansonsten konnte ich das Buch wirklich nicht aus der Hand legen und ich habe gar nicht bemerkt, wie schnell ich voran kam, bis ich dann schon im hinteren Drittel war.
Die Kapitel sind schön knackig und gut unterteilt, was ich besonders mag. Auch ein Buch zum Nachdenken. Man fragt sich wieder einmal, warum jeder Idiot Kinder kriegen kann und vielleicht gar keine möchte oder sie schlecht behandelt und warum manche keine Kinder bekommen können obwohl sie es wirklich verdient hätten.


Der dunkle Bote von Alex Beer
war für mich ein absoluter Pageturner. August Emmerich kommt einem schon wie ein alter Bekannter vor, den man nach langer Zeit mal wieder trifft. Was wohl daran liegt, dass dies nun schon der dritte Band ist. August ist mit seinem Kollegen Winter wieder an einem besonders grausigen Mörder dran. Dieser mordet mit Vorliebe Männer die es "verdient haben". Naja, zumindest aus der Sicht der Frauen. Alle Toten die man vereist oder in der "Blutsuppn" eines Schlachthofs findet, haben nämlich eins gemein. Sie behandeln Frauen schlecht. Der Mörder, welcher auch Feminist ist, scheint sich genau diese herauszufiltern, die es ohnehin "verdient ham".
Auch Emmerichs Nemesis Xaver Koch behandelt seine Frau schlecht. Luise die damalige Lebensgefährtin Emmerichs lebt abgeschieden mit ihren Kindern bei Xaver, nachdem dieser doch noch vom Krieg heimgekehrt ist. Mit ihm ist auch die Gewalt heimgekehrt und Luise wird von ihm misshandelt.
Kann August seine kleine Familie wiederfinden und retten?
Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Man denkt sich, nur noch ein Kapitel dann ist Schluss und doch muss man immer weiter immer weiter...

Encyclopedia von Johan Tell
ist ein tolles Buch für Rad-Patrioten und -Idioten ... äh ich meine Verrückte. Ja, da werden so Begriffe wie Bacon erklärt (das ist die Schürfwunde nach einem Radsturz) oder auch kleine Anekdoten die der Autor erlebt hat und welche einen Einblick hinter die Kulissen zB. der Tour de France bietet.
Ich fand vor allem diese Anekdoten toll und das man nicht stupide A-Z in kurzen Dreiteilern wie in anderen Encyclopedien abarbeitet. Ich bin jetzt nicht so Radverrückt wie mein Freund und genau deshalb mochte ich die längeren Abschnitte lieber als die Begriffserklärungen. Wobei diese auch teilweise sehr witzig waren und es gut erklärt war, warum dieser Begriff gerade so heißt wie er heißt.


Freitag, 14. Dezember 2018

{Schwangerschaft} Yoga nach der Schwangerschaft von Romana Lorenz-Zapf

Ich bin ja ein konvertierter Yoga-Lover geworden und das Schwangerschaftsyoga hat mir wirklich sehr geholfen und hilft mir dann hoffentlich auch bei der Entbindung. In unseren letzten Invitro-Versuch war ich auch beim (normalen) Yoga und deshalb verbinde ich damit wirklich etwas sehr positives.
Deshalb hat mich Yoga nach der Schwangerschaft sehr interessiert. 
Zuerst dachte ich, dass ich das Buch wirklich erst nach dem Wochenbett brauchen werde, was nicht richtig ist. Im ersten Teil des Buches wird auch die Geburt besprochen (was mir gerade in der 36 SSW sehr wichtig ist). Man widmet sich wie in anderen Geburtsbüchern den Beckenboden, den man ja danach mittels Yoga bearbeitet und stärkt.


Im nächsten Teil werden ausführlich Übungen besprochen. Was ich an dem Buch besonders toll finde, sind die vielen Fotos bei den Übungen. Bereits bekannte Yoga Figuren wie der Krieger werden aufgegiffen und erklärt. Die Beschreibung der einzelnen Übungen zusammen mit den Fotos gefiel mir wirklich sehr gut.
Das einzige was mir nicht so gut gefällt ist, dass am Cover ja eine Frau mit ihrem Baby Yoga macht und im Buch das Kind nicht wirklich eingebunden wird. Ich habe mir erwartet Yoga mit dem Baby in dem Buch zu finden. Gut, nicht unbedingt mit einem Neugeborenen, aber zumindest wenn der Knopf etwas größer ist. Leider gab es da nicht wirklich Übungen im Buch.



*Rezensionsexemplar

Mittwoch, 12. Dezember 2018

{Schwangerschaft} Die selbstbestimmte Geburt von Ina May Gaskin

Das Buch ist in zwei Teile unterteilt. Der erste Teil erzählt Geburtsgeschichten und der zweite Teil erklärt die Grundlagen der Geburt.

Naja, ich muss zugeben, dass ich den ersten Teil übersprungen habe, da ich persönlich mir nicht so gerne irgendwelche Geburtsgeschichten durchlese.

Kommen wir zuerst mal zu den negativen Dingen dieses Buches, was wirklich nicht viel ist. 
Die schwarz-weiß Fotos waren auch aus den 70er-80er Jahren und sollten vielleicht auch mal aktualisiert werden. Auch bei manchen Beschreibungen hätten mir Bilder als visuelle Stütze besser gefallen, weil man sich sonst nur schwer etwas vorstellen kann.

Das Buch wurde von einer Hebamme aus Tennessee geschrieben, weshalb sie sehr oft von Farmgeburten spricht. Für mich die die Sicherheit eines Krankenhauses bevorzugt total unvorstellbar, aber zum Glück handhabt das ja jede anders.
Dadurch gibt es aber auch viele Tipps, wie man es doch noch zu einer natürlichen Geburt schaffen kann, zB. wenn das Kind sich nicht weiter bewegt oder das man eine Schwangere rütteln soll damit sie sich entspannt (dazu hätte ich gerne eine Bilderklärung gehabt). Auch hier gibt es allerlei Geschichten aus ihrem Leben mit verschiedenen gebärenden Frauen.
Ich muss zugeben, als in einem Kapitel die Geburt als "sexueller Akt" beschrieben wurde, ich nicht viel damit anfangen konnte. Auch die Geschichte dazu war sehr skurril und befremdlich! :D
Auch das man nicht gleich bei den ersten Wehen ins Krankenhaus fahren soll, sondern sich noch einmal ausruhen sollte, beschreibt sie. Bin mir nicht sicher ob ich da so ruhig bleiben kann, wenn ich mir unsicher bin.

Ansonsten wird natürlich auch diverse medizinische Vorgänge bei der Geburt eingegangen. Wie zB. das leider heutzutage kein Lachgas mehr verwendet wird,  die  PDA wird erklärt usw., was ich wirklich sehr interessant fand. 



Donnerstag, 6. Dezember 2018

{Schwangerschaft} Alles rund ums Wochenbett von Viresha J. Bloemeke

Wieder eine absolute Leseempfehlung für alle werdende Mamas und Papas!

Was ich an dem Buch toll finde, es ist wieder von einer Hebamme geschrieben und sie spricht am Anfang die werdenden Papas an. Den Vätern ist sogar ein eigenes Kapitel gewidmet.
Ich habe mir wieder vorher die Leseprobe auf randomhouse angesehen und mir da die Inhaltsangabe genau angesehen. Von daher hat es für mich schon gut ausgeschaut, aber das hatte ich ja auch schon bei anderen Büchern. Inhaltsangabe hört sich gut an und dann wars doch nicht so meins. Dies war bei dem Buch keineswegs der Fall.
Mir gefällt an dem Buch auch das farbige Design, was das ganze übersichtlicher macht und zudem sind die Bilder nicht aus dem Jahre Schnee sondern wirklich aktuell.


Die Bildererklärungen finde ich auch super, da man sich durch schriftliche Beschreibungen nicht immer alles so gut vorstellen kann. Überhaupt ist das Buch visuell wie auch informativ ein Gaumenschmaus. Viele Tipps die ich darin gelesen habe, habe ich bereits von einer Hebamme selbst gehört. Es sind auch Fragen und Antworten zusammengefasst, welche Mütter die ersten paar Tage nach der Geburt beschäftigen, nach den ersten Wochen und nach vier Wochen. 
Auch die Wochenbettdepression wird behandelt! Körperliche Beschwerden nach der Geburt (auch hier wieder die ersten Wochen und ein paar Wochen später), Übungen für die Wochenbettzeit - wie zB. Beckenbodentraining usw. und verschiedene Gerichte im Wochenbett. Dazu gibt es noch ein riesiges Kapitel über den Milchfluss und das Stillen bzw. Abstilltipps.
Das Buch ist schön aufgebaut und befasst sich zum Schluss auch mit dem Thema, dass man ab jetzt auch Mutter und Vater sind und wie es mit der Partnerschaft weiter geht.


Beruhigung nach Mari Fries:


Die Babymassage (nach Reich) darf natürlich auch nicht fehlen. Ich finde es nett, dass es im Väterkapitel ist...


*Rezensionsexpemplar

Mittwoch, 28. November 2018

{Gelesen} Bücher im November 2018


Das tote Mädchen vom Strand von Lara Dearman

Die Journalistin Jennifer ist von London zurück nach Guernsey gezogen und wohn fortan bei ihrer Mutter. Doch irgendwer sendet ihr böse email Nachrichten. Sie fühlt sich verfolgt und denkt, dass es mit einer Einwanderin zu tun hat, welcher sie in London helfen wollte.
Doch auch in Guernsey muss sie sich ihren Geistern stellen. Ein tragischer Vorfall als Teenager zwingt sie bei Licht zu schlafen und in einer Bar trifft sie ihren Peiniger wieder, was einen Rückfall zur Folge hat.
Hinzu kommt, dass es auf der Insel immer wieder zu Todesfällen kommt. Die Polizei geht von Suizid aus. Alle Mädchen haben blondes Haar und eine Strohpuppe die das Ebenbild des Opfers darstellt wird in der Nähe der Leichen gefunden, was nur Jennifer in ihren Nachforschungen auffällt. Bereits in den späten 60er Jahre beginnen diese Mordfälle. Man bekommt Kapitelweise Einblicke in Michaels Leben - Polizist der den Fall bearbeitet, weiters in das Leben des Mörders und in Jennifers Leben.
Ich fand das Buch wirklich sehr spannend geschrieben. Vor allem die Sichtweise des Mörders war interessant zu lesen. Es liest sich eigentlich recht schnell und flüssig. Da die Autorin aus Guernsey ist, ist die Beschreibung der Gegend wirklich sehr plastisch und lebendig, was mir total gut gefallen hat.

 
Angstrausch von Sarah Lotz

Das Buch ist in drei Teile gegliedert und im ersten Teil lernen wir den Socialmedia begeisterten Bergsteiger Simon kennen, welcher sich gerne in einen "Angstrausch" begibt. Wir folgen ihn in ein verzweigtes Höhlensystem, welches nichts für Klaustrophobiker ist. Für seine Web-Community ist er immer mehr bereit weitere Risiken einzugehen und sein Leben scheint geprägt von Klicks und Kicks.

Er beschließt schließlich den Mt. Everest zu besteigen und im zweiten Teil des Buchs lernen wir noch Juliet kennen, welche ein Tagebuch führt und auch auf den Everest will. Man stellt sich die Frage wie klein der Mensch mit all seinen Errungenschaften ist, wenn er roher Natur ausgesetzt ist, welche er nicht beeinflussen kann. Was für Risiken geht der Mensch ein um sein Ego wie die Sensationslust der Community zu erfüllen? Realität wie Phantasie scheinen auf dem Berg zu verschwimmen.
Das Buch ist definitiv etwas für die kalte Jahreszeit und die eisige Kälte ist fast greifbar beschrieben, ebenso die Kälte der Menschen, welche buchstäblich über Leichen gehen um sich und seine Mitmenschen zu befriedigen.


Slowakei von Marco Polo

Bis dato kenne ich ja nur Bratislava. Ich liebe Bratislava und war schon drei- oder viermal dort. Vor allem die leckeren Teigtaschen (Piroghi) haben es mir angetan. Es gibt auch durchaus nette Orte, die man in der überschaubaren Stadt besichtigen kann, wie zB. die blaue Kirche. Klar, der Einblick im Reiseführer ist nur ein kleiner, da Bratislava auch nicht groß ist.
Hinzufügen möchte ich noch für Menschen mit Glutenunverträglichkeit, dass man bei der Pizza Mizza Kette auch glutenfreie Pizza bestellen kann. Viele Cafes in der Innenstadt bieten auch einen glutenfreien Kuchen/Torte an.
Der Reiseführer macht auch lust, mehr in der Slowakei zu erkunden! Es ist ein toller kompakter Reisefüherer, welcher in jede Tasche passt.


Edinburgh von Dumont

Eigentlich wollten wir ja dieses Jahr mal nach Schottland. Doch zum Glück wurde ich ja nach langer Kinderwunschbehandlung schwanger und deshalb haben wir uns das Reisen verkniffen.
Ich muss sagen, dass der Reiseführer wirklich sehr stylisch, jugedlich und kompakt aufgebaut ist. Wichtige Informationen, sowie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten werden schnell mit Hintergrundinfos vermittelt. Eine kleine Karte zeigt, wo sich diese befinden, hinten hat man eine umfangreicheren Stadtplan. Toll, denn man muss nicht extra immer den großen Plan auffalten.

Da der Reiseführer sehr dünn ist, bietet er natürlich nur einen kleinen Auszug rund um die schottische Hauptstadt. Für diejenigen die nicht so viel Zeit in der Stadt verbringen wollen ist es aber ideal! Will man mehr von der Stadt und seiner Geschichte erfahren, empfiehlt es sich auf jeden Fall sich noch einen Führer zuzulegen, für einen Spaziergang durch die Stadt ist der handliche Reisefüherer von Dumont aber alle mal gut!

Foto by Randomhouse
 Die Schwestern von Mitford Manor – Unter Verdacht von Jessica Fellowes (Hörbuch)

London in den 1920ern. Am Bahnhof verschwindet Florence Nightingale Shore und wird später in einem Zug tot aufgefunden. Die Mitreisenden, kommen leider sehr spät drauf, dass sie tot ist, da sie denken sie schläft nur. Am gleichen Bahnhof und zur gleichen Zeit befindet sich auch die 19jährige Louisa, die am Hungertuch nagt und dort ein paar Leute beklauen möchte. Sie lebt mit ihrer Mutter bei einer Art "Onkel" seit ihr Vater verstorben ist. Ihre Mutter ist krank und hält sich mit Wäschereidiensten am Leben, während der Onkel alles im Pub versäuft. Am Bahnhof lernt Louisa die aus gutem Hause stammende Nancy Mitford kennen, die gerade von ihrem Kindermädchen in Stich gelassen wurde.
Als Louisas Onkel versucht, seine Schulden mit Louisas Körper zu begleichen und sie an einen Gläubiger vermitteln möchte um ihm sexuelle Dienste zu leisten, fasst sie sich ein Herz und bewirbt sich bei den Mitfords als neues Kindermädchen. Doch der Onkel fängt den Brief der Mitfords ab und möchte Louisa wegbringen, damit sie nicht seinen Fingern entgleitet. Doch Louisa kann ihm den Brief entreißen und aus dem Zug springen. Als sie über die Gleise rennt und zusammenbricht, lernt sie einen jungen Polizisten (Guy) kennen, welcher nach höherem strebt und zu Scotland Yard möchte. Er verliebt sich auch prompt in Louisa und bearbeitet den Fall der toten Florence Nightingale Shore.
Louisa fährt zu dem Anwesen der Mitfords und wird auch prompt von ihnen aufgenommen und beste Freundin von der ungestümen Nancy. Louisa und Nancy helfen nun dem Polizisten Guy, den Mordfall der Florence Nightingale Shore aufzuklären.
Ich fand die Sprecherin wirklich extrem toll, vor allem wie sie die Stimme für einzelne Charaktere verstellt. Die erste CD war zeitweise etwas langatmig und vom Titel her, dachte ich eigentlich, dass es um die Schwestern von Mitford geht, dabei geht es mehr um Louisa, Nancy und Guy und deren Beziehung. Auch der Mord ist beinahe Nebensache, was mir nicht so gefallen hat. Den Mord gab es ja wirklich, nur wurde nie der tatsächliche Mörder gefasst.

*Rezensionsexpemplare

Samstag, 24. November 2018

{Schwangerschaft} Schwangerschaft von Silvia Höfer

Dieses Buch hat mir so richtig gut gefallen. Es wurde von einer Hebamme geschrieben, die selbst schon Enkelkinder hat.
Die Erfahrungswerte fließen wirklich direkt in das Buch ein und ich wünschte, ich hätte dieses Buch schon früher gehabt.
Wirklich essentielle Fragen zB. bezüglich Toxoplasmose usw. werden beantwortet, wie auch anscheinend triviale Fragen wie zB. muss ich mich vor der Geburt rasieren.

Das Buch ist in 4x10 Wochen unterteilt. Leider bin ich schon im letzten Trimester und nur das letzte Kapitel war für mich interessant. Aber da es unter 160 Seiten hat und sehr übersichtlich ist, hab ich alles in einem Tag gelesen. Es gibt auch Tipps extra für den Partner bzw. die Partnerin und vieles ist mit einem lachenden Auge geschrieben.


Tolle Tipps, wenn es mal wieder länger dauert und die Geburt auf sich warten lässt hat Silvia Höfer auch bereit. 


Besonders toll fand ich auch die Tipps bzw To-do-Listen in den einzelenen Wochen bezüglich des Starterpakets. Also was brauche ich alles fürs Baby? Sie drückt einem nicht möglichst viele Produkte aufs Auge sondern meint, dass man sich vieles wirklich sparen kann. Statt einer Babywanne sollte man zB. einfach mal mit dem Baby baden, da dies auch das Bonding fördert. Vermeidet auch das ganze Plastik!

Auch die To-do-Liste für die letzten 10 Wochen war toll. Da wir uns ernsthaft gefragt haben, was in so eine Kliniktasche kommt. Von trockenen Lippen und kalten Füßen habe ich schon gehört und deshalb standen auch Lippenbalsam wie Kuschelsöckchen auf meiner Liste, aber an einen Gesichtsspray für Gesicht und Nacken hätte ich zB. nicht gedacht. 


Auch Tipps was zu machen ist, wenn das Baby in Schädellage oder Beckenlage kommt gibt es. Also Schädellage ist ja eh super, da sich das Baby schon auf die Geburt einstellt. Damit das Baby auch da bleibt sollte man möglichst nicht die Knie höher als das Becken lagern. Ich habe immer gerne die Füße hoch genommen und versuche dies nun zu vermeiden, damit sich der Kleine nicht doch noch in eine falsche Lage dreht.
Um die Beckenlage doch noch in eine Schädellage zu verwandeln gibt es auch mehrere hilfreiche Tipps. 


Alles in allem finde ich das Buch wirklich brilliant. Es ist nicht super ausführlich, beantwortet aber die wichtigsten Fragen rund um die Schwangerschaft und teilweise über die Geburt.
Die Autorin bringt auch ein Buch "Geburt" raus, allerdings erst so spät, dass es für mich nicht mehr wichtig sein wird. Schade! Wobei die Themen Stillen und Wochenbett bestimmt auch darin behandelt werden und mich interessieren.

*Rezensionsexemplar

Mittwoch, 14. November 2018

{Baby} Baby Basics von Diana Schwarz und Frauke Ludwig

Klar als gute Mama muss man sich auch informieren und allerlei Ratgeber lesen, da man ja nix falsch machen möchte. Richtig? Falsch!
Wir alle werden einmal was falsch machen, da der perfekte Mensch ja keinen Sinn macht. Bevor es zu philosophisch wird, gehen wir lieber zu Baby Basics, welches im Kösel Verlag erschienen ist.

Mich hat an dem Buch erstmal die Inhaltsangabe total angesprochen. Ihr könnt sie hier mit Klick auf das Cover einsehen und erhaltet eine kleine Leseprobe.


Zuerst mal zu den Pros:

Es kann wirklich als toller erster Blick auf die wichtigsten Fragen rund ums Baby. Klar, es ist nicht die allwissende Müllhalde und es gibt bestimmt noch mehr Fragen, welche bei seinem Baby aufkommen werden, aber es ist ein umfangreicher "Rundumschlag" in Sachen "how to baby?".
Das Kaptiel über Babytragen ist auch ordentlich ausführlich. Hier wurden wirklich auch meine Fragen beantwortet. Ein Tragebild, wo die Beinchen des Babys sein sollten, wäre noch hilfreich gewesen. Aber man kann da echt nicht meckern. Klar, die zwei Autorinnen haben auch eine Trageschule in Hamburg, also kennen sie sich hier perfekt aus. Es wird auch wirklich sehr oft betont, dass man eine Trageschule besuchen sollte. Einiges an diesem Kapitel hat mir aber auch nicht so gut gefallen, aber dazu später mehr.



Das Kapitel Rund ums Stillen und über die Beikost waren auch sehr umfangreich und haben mir gut gefallen. 

Kommen wir mal zu den Cons: 

Eigentlich sind die Autorinnen ja gegen Stimatisierung und nach jedem Kaptel gibt es den "Experten-Bullshit" indem sie sich über verschiedene Aussagen von sogenannter Experten auslassen...
Ich fand gerade diese Einlagen wirklich gut, da man sowas ja nicht nur als Mutter kennt. Nein, es gibt immer welche die alles besser wissen....oder es zumindest glauben.


Dummerweise stereotypisieren die Autorinnen auch selbst, was mir persönlich und meinen Partner etwas sauer aufstößt.
Zum Thema Kaiserschnitt und Bonding danach beim Papa schreibt man: "Der Papa wird sich vermutlich so sehr in sein Baby verlieben, dass er ab diesem Moment liebevoller mit ihm agiert."

Mein Freund hätte das Buch am liebsten in die Ecke geschmissen, als er das las.
Ja, gerade wir Frauen und Feministinnen sollten es kennen und das ständige Schubladendenken will keiner. Nein, Sisters! Nicht alle Männer sind gleich. Mein Freund redet mit dem Kleinen in meinem Bauch öfters als ich. Nach sieben Invitro-Vollversuchen braucht er sich nicht erst in den Kleinen verlieben, er ist es schon. Er heult bei jedem Ultraschall mehr als ich und kaum bewegt sich der Kleine, lässt er alles liegen und legt die Hand auf meinen Bauch! Er ölt jeden Tag am Abend meinen Bauch ein und fragt mich ob ich glaube, dass es dem Kleinen gefällt. Vielleicht ist er auch die Ausnahme und alle anderen Papas sind Idioten. Upppps Stereotypisierung!
Vielleicht sind wir aber auch wegen unserer Kinderwunsch-Geschichte empfindlicher was solche Aussagen angeht.


Beim Stillen gab es wieder sowas. Das Papa und Mama in Konkurrenz stehen und Väter dann schnell der "Brust die Schuld" geben, wenn sich das Baby bei der Mama schneller beruhigt.

Wasn das für ein Blödsinn? Sorry, aber es ist ganz klar, dass ich zB. die Bewegungen in meinem Bauch anders wahrnehme als mein Partner, welcher nur die Hand auflegen kann. Dadurch stehen wir ja nicht in einem Konkurrenzkampf. Nur weil die Erfahrung eine andere ist, ist sie ja nicht weniger wert. Sicher, der Kleine ist 24/7 in meinem Bauch und nicht bei meinem Partner, aber das ist er mir doch nicht neidig.
Also Stillneid bei Männern und Penisneid bei Frauen? Nöö, danke Sigmund!


Ja, die zwei Autorinnen sind absolut für das Tragen der Babies. Sie haben ja auch eine Trageschule in Hamburg, wie bereits erwähnt und  auch ein ganzes Kapitel über Tragen, welches wirklich super ist und einem die Angst nimmt etwas falsch zu machen. Demensprechend knapp fällt das Unterkapitel über den Kinderwagen aus. Ich mein "Lagerung im Kinderwagen" sagt ja wohl schon alles aus...


Und möchte ein Baby mal nicht getragen werden, dann bekommt man noch die häufigsten Gründe warum das so ist. Einer davon "Die Mama will eigentlich nicht tragen und das Baby merkt das."

Ja, ich bin auch eine von diesen Kinderwagen Rabenmüttern. Nein, ernsthaft. Ich will es meiner Mutter nicht zumuten, meinen Sohn durch den Park zu tragen. Erstens hat sie ohnehin schon Probleme mit dem Rücken und zweitens will ich nicht, dass sie stolpert und mit meinem Sohn hinfällt.

Nein, ich bin nicht tragefaul. Ich wollte mein Kind so oft es geht, wirklich in der Trage bei mir haben. Es erleichtert bestimmt auch das Leben daheim um zu kochen, Geschirr abzuwaschen. Ich hab mir auch überlegt, wenn ich allein unterwegs bin und mal pinkeln muss, dann kann ich den Kinderwagen ja auch nicht mitnehmen und da wäre eine Babytrage sicher angenehmer. Schon alleine weil er ein Winterkind wird und er am Körper mehr Wärme abkriegt möchte ich ihn tragen, aber manchmal geht das Tragen halt einfach nicht. Dennoch würde ich nie Mütter vorweg verurteilen, weil sie ihr Kind im Kinderwagen "lagern".

Immerhin räumen die Autorinnen am Ende des Kapitels ein, dass es wirklich bequemer ist mit einem Kinderwagen einkaufen zu gehen.
Was mich dahingehend wieder etwas besänftigt.

Fazit:
Seid ihr euch unsicher bezüglich der richtigen Trage, Schlaf des Babys, Stillen und Beikost, so ist das bestimmt das richtige Buch für euch. Man wird kein Buch finden mit dem man absolut konform geht und das soll man auch nicht. Kritisch bleiben ist bestimmt nicht schlecht und man kann sich Tipps und Ratschläge ja anhören. Ob man die dann 1:1 umsetzt bleibt ja jedem selbst überlassen.Nicht alle Babies sind gleich, genausowenig wie ihre Mütter.

Mittwoch, 20. Juni 2018

{Gelesen} Böser Samstag und Blutroter Sonntag von Nicci French

Ich habe gerade ziemlich viele Bücher gelesen, was dem schönen Wetter zu verdanken ist (wenn ich mal kein Kopfweh habe). Vor allem am Wochenende, oder wenn mein Freund WM schaut....

Heute stelle ich euch kurz die zwei letzten Wochentage der Frieda Klein Reihe vor.
Dennoch ist die Frieda Klein Reihe damit nicht abgeschlossen, da die beiden Autoren schon im Juli das Buch "Day of the Dead" rausbringen.
Wer die anderen Wochentage noch nicht kennt, kann sie hier bei mir durchlesen:

1. Blauer Montag
2. Eisiger Dienstag 
3. Schwarzer Mittwoch
4. Dunkler Donnerstag 
5. Mörderischer Freitag

Kommen wir chronologischer Weise mal zu "Böser Samstag".
Frieda soll sich diesmal um eine Frau in der psychatrischen Klinik kümmern. Hannah Docherty soll in relativ jungen Jahren fast ihre gesamte Familie ausgelöscht haben. In der Klinik selbst gibt Hannah nicht viel von sich preis, dafür weißt ihr tätowierter Körper Anzeichen für Misshandlungen auf. Sie scheint auch unter Drogen gesetzt zu sein, wodurch sich die Befragung schwierig gestaltet. Auch das Klinikpersonal scheint etwas zu verbergen. Frieda glaubt recht bald an Hannahs Unschuld, da es einige Unklarheiten auch in den Polizeiberichten gibt. Doch wer scheint etwas verbergen zu wollen? Was bedeuten die vielen Tattoos auf Hannahs Körper?

Auch Friedas Nemesis Dean scheint sie zu beschatten, der mit Josef auf dem Bau gearbeitet hat. Er scheint sich immer mehr in Friedas Leben einzumischen. Frieda setzt einen Detektiv auf Dean an, doch bald kann sie ihn nicht mehr erreichen. Was ist passiert?

Ich muss sagen, dass bei diesem Band alles etwas zu offentsichtlich war und deshalb das Ende samt Mörderauflösung nicht wirklich überraschend war. 

Falls ihr Böser Samstag noch nicht gelesen habt, bitte ab hier nicht weiterlesen, da ich mit den nächsten Band fortfahre und hier gleich zu Anfang *SPOILERS* sind!



Okay, also das Ende von Böser Samstag ist praktisch der Beginn bei "Blutroter Sonntag".
Die im Boden gefundene Leiche des beauftragten Detektivs sorgt natürlich für einiges (auch mediales) Aufsehen in Friedas Leben. Der Polizeichef, der Frieda nie glaubte, dass Dean am Leben ist, muss seinen Job hinschmeißen. Die Presse ist natürlich ständig vor Friedas Haus und Frieda flüchtet zu Reuben, der an Krebs leidet. Josef hat seinen Sohn nach England gebracht und jetzt wohnt auch noch Frieda bei Reuben.

Dean tritt hier ins Licht, er gibt mit dem Mord an den Privatdetektiv praktisch seine Existenz preis. Dummerweise führen alle Spuren ins Nichts und schon bald wird der Fall liegen gelassen.... (was für mich nicht besonders schlüssig war, da die Presse ja sehr wohl interessiert daran ist und er nicht nur einen Mord begangen hat...).

Für mich war vieles einfach etwas unrealistisch. Frieda bleibt in jeder Situation super cool... da wird eine Leiche in ihren Dielen gefunden und sie bleibt ruhig...

Mir hat das Buch leider, wie das letzte Buch, nicht besonders gefallen. Die ersten Bücher fand ich richtig toll und langsam verliert das ganze an Fahrt. Ich dachte, dass das Buch um Dean wieder den Faden des ersten Buchs aufnimmt und wieder so toll wie das erste wird...aber leider...



*Rezenssionssample

Sonntag, 25. Februar 2018

{Gelesen} Der zweite Reiter von Alex Beer


Alex Beer ist eine österreichische Autorin und dies ist der erste Fall von August Emmerich. Das ganze ist wirklich toll recherchiert und man erkennt als Wiener sofort alle Plätze wieder.

August Emmerich ist ein Kriegsheimkehrer. Eine Kriegsverletzung im Bein macht ihm zwar zu schaffen, aber dennoch ist er sofort bereit den Fall eines angeblichen Selbstmordes aufzuklären. Als er nache dem Lainzer Tiergarten einen toten Soldaten findet, ist er sofort sicher, dass es sich hier nicht um einen Selbstmord handelt. Wie soll sich der Kriegszitterer den selbst gerichtet haben?
Für seinen Chef ist der Fall nicht wichtig, denn Emmerich soll einen Schmugglerring aufdecken und sich nicht mit den Fall eines obdachlosen Toten rumschlagen.

Der Tote träumte von einem besseren Leben in Brasilien. Viele haben nach dem ersten Weltkrieg von diesem besseren Leben geträumt. Dadurch gab es auch viele Argenturen die dies ermöglichten. Dummerweise gab es auch schwarze Schafe, die nur daran interessiert waren, dass Geld ihrer Klienten zu nehmen...

Emmerich muss bald auch um sein Leben fürchten, welches ohnehin nicht so sonderlich gut verläuft. Nachdem er die Liebe bei einer Kriegswitwe gefunden hat, muss er bald seine neue kleine Familie verlassen, da der tot geglaubte Soldat doch heimkehrt.

Das Nachkriegsleben ist sehr sehr gut beschrieben. Damals konnte man nicht in ein besseres Land flüchten, so wie es heutzutage geht. Auch Brasilien nahm einen nur, wenn man einen Job hatte und hart arbeiten konnte. Der Hunger ist allgegenwärtig und kaum einer der einem da raus hilft. Wärme im Winter war auch kostspielig und viele Frauen hatten nur noch die Chance, mittels ihres Körpers an Geld und Essen zu kommen. Man wird geradezu von der Trostlosigkeit und Aussichtslosigkeit hineingezogen. Nichts für Winterdepressionen...dann doch lieber im sonnigen Sommer lesen ;)





Dienstag, 31. Oktober 2017

{Gelesen} Wie bastel ich mir einen Zombie von Frank Swain

Gut, ich bin mir ziemlich sicher, dass die Zombie Apokalypse kommt. Ist nur eine Frage der Zeit und wenn wir dann keinen Impfstoff gegen den Virus haben, dann sind wir ganz schön im.....

Aber gut, einen Zombie zu basteln ist gar nicht so einfach. Ein Glück!

Der Autor, hat das ganze von der wissenschaftlichen Warte, wie auch der mythologischen Sicht aufgerollt. Es gibt Kapitel die sich mit Neurowissenschaften, Parasiten und Psychologie befassen und dann gibt es zu Anfangs gleich mal das Voodoo Kapitel.

Jedes Kapitel befasst sich also mit einer Zombie-Thematik.
Für mich persönlich war der Zombie-Virus ja nix anderes als Tollwut. Auch damit befasst sich Frank Swain in einen eigenen Kapitel.
Alle Kapitel lesen sich recht flüssig, wenn man mal drinnen ist. Jedes Kapitel ist praktisch in sich abgeschlossen. So konnte ich beispielsweise andere Kapitel, welche mich mehr interessierten vorziehen.

Am Ende des Buches ist noch eine Bibilographie angeführt, was das ganze wissenschaftliche noch unterstreicht. 

Ein nettes Buch, welches sich schnell liest und perfekt für Halloween ist.


Dienstag, 24. Oktober 2017

{Gelesen} JP Delaney - The Girl Before

In London eine bezahlbare Wohnung zu finden ist schwer.

Ja, da wird mir einiges von Londoner Freunden zugetragen. Da wird zum Beispiel ein begehbarer Schrank als "Einzelzimmer in bester Lage und das unter 1000 Pfund" verkauft. Wer braucht schon Tageslicht?

Gut, dann mal zum Buch von JP Delaney (übrigens ein Pseudonym für einen Kreativdirektor einer englischen Werbeagentur).
Jane ist ziemlich verzweifelt. Nach einer Totgeburt versucht sie den Neuanfang. Neues Leben, neues Heim - Glück zieht ein?
Dann macht Jane den Glücksgriff schlechthin mit einem perfekten Haus in perfekter Lage, zu annehmbaren Mietpreis und der Architekt vermietet doch glatt an sie!
Doch Jane ist von dem seltsamen Vermieter, der allerlei Regeln in den Mietvertrag schreibt, sofort fasziniert. (50 shades of grey lässt grüßen...)
Ich persönlich wäre da schon mal misstrauisch...

Edward Monkford, der Vermieter/Architekt, ist da auch kein unbeschriebenes Blatt und es gab eine Vormieterin (The Girl Before - Emma) die doch einiges mit Jane gemeinsam hat. Als Jane von Emma (und ihrer Liebschaft mit Edward) erfährt und das sie in dem Haus in der Folgate Street 1 ums Leben kam, wird sie misstrauisch. Natürlich beginnt Jane mit Nachforschungen, wie Emma ums Leben kam. Ich fand die Geschichten gut ineinander verstrickt geschrieben und selbstverständlich auch den Plot am Ende!

Das Buch ist aus der Sicht von Emma und Jane geschrieben. Was ich anfangs etwas verwirrend fand.
Spätestens ab der Mitte des Buches kann man es nicht mehr aus der Hand legen.

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Freitag, 6. Oktober 2017

{Gelesen} London von Lonely Planet

Alle Jahre wieder...
England steht zumindest einmal im Jahr auf unserem Reise-Radar. Da wir wirklich nur einen Katzensprung von London entfernt leben dürfen (die Wohnung wird uns freundlicherweise von einen englischen Freund zur Verfügung gestellt, welcher in Wien lebt), ist London ein kulturelles MUST-SEE für uns geworden.
Meine zuletzt rezensierten Reiseführer (ist schon ein Weilchen her).
My 1st London Expierence. Ich plane bald ein besseres.



Da wir meist alles zu Fuß laufen, kennen wir uns dort schon aus wie in unserer Westentasche. Dennoch ist ein Reiseführer gut bei der Hand, falls man aufgrund des schlechten Wetters (was in London duchaus der Fall sein kann) wirklich mal ein paar Tipps braucht.

Apropos Wetter...
Hier ein Tipp für Single Frauen (selbst erlebt!):
Bei Regen kann man durchaus das Anchor Bankside Pub ansteuern. Mein Freund hat mich nur kurz für einen Toilettengang alleine gelassen und eine Gruppe Männer hat mich gleich mal angesprochen. Dank meiner roten Haarpracht dürften die mich für einen Einheimische gehalten haben...but sorry mate, I do not Cockney Dialect at all, speak properly like the people in Kent! 
Leider kam mein Freund so schnell wieder, dass mir kein Pint ausgegeben wurde... penny-pinching bastards!
 

Auf jeden Fall steht bei uns fast immer ein Besuch bei Tate Britain an. Ja richtig gelesen! Tate Britain nicht Tate Modern!
Tate Modern is only for bloody tourists!, sagte man mir und ich bin auch eher ein Freund der alten Künstler des 19. Jhdts.

Ich hatte als Teenager schon das Gemälde von "The Lady of Shalott" von Waterhouse auf meinen häßlichen Kalender geklebt, sodass mich das wunderbare Bild das ganze Jahr über begleiten konnte.

Aber auch "Ophelia" von Millais ist auf jeden Fall einen Blick wert. Auch die Gemälde von Rossetti sind durchaus ansprechend. Leider sind die Bilder in dem Saal zu zahlreich, sodass man sie übereinander gehängt hat, wodurch man die oberen Bilder nicht so genau betrachten kann.

Wem die letzten Künstler nichts sagen, dem empfehle ich die BBC Serie Desperate Romantics, eine Serie rund um die Muse und die Künstler :)


Da wir absolute Wanderer sind, finden wir die kleinen Spazierrouten im Lonely Planet super. 


Am besten ist es, sich schon vorher Gedanken darüber zu machen, was man in London alles sehen will. Ich habe hierzu immer kleine unterschiedliche Mini-Post-its reingeklebt. 
Auf jeden Fall ist es übersichtlich gestaltet, nach verschiedenen Londoner Areas:


Besonders toll finden wir auch die Insiderwissen, von Londoner:


Zusätzlich gibt es hinten noch verschiedene Unterteilungen wie Architektur, Theater usw.
Ich finde das toll, da man hier London auf einen anderen Weg entdecken kann. Super für denjenigen, der London schon mehrfach besucht hat und noch immer neues entdecken möchte. 


In case you´re lost: gibt es hinten noch eine Karte von London zum Heraustrennen. 


Ich liebe den Lonely Planet einfach. Für mich der beste Reiseführer, weil er von Menschen geschrieben wird, die sich dort wirklich auskennen. Ich habe mir jedes Mal den neuen Japan Reiseführer gekauft, als ich nach Japan geflogen bin. Er wird ständig neu aktualisiert und man kann so vieles entdecken, was man sonst vielleicht übersehen hätte.

Ich persönlich finde den Reiseführer dennoch etwas "bulky" weswegen ich gerne einfach die wichtigsten Sachen die ich sehen möchte vorweg abfotographiere und den Lonely Planet dann einfach in der Wohnung lasse.

Das allerschönste an Reiseführern an sich finde ich, dass man eine "Reise im Kopf" machen kann. Ideal für Fernweh geplagte Normaden wie mich! :)

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Mittwoch, 30. August 2017

{Gelesen} Make-up von Xelly Cabau van Kasbergen

Das neue Buch über Make-up von Xelly Cabau Van Kasbergen (berühmte MUA die viele bekannte Stars schminkt) bietet auf jeden Fall ausreichendes Basiswissen über die ersten wichtigen Schritte in Sachen Make-up.

Aufwendige Make-up Looks wie beispielsweise für Festivals findet man hier allerdings eher weniger. Dennoch bietet es hinreichend Material um alles über das richtige verwenden von Bronzer, Highlighter, Blush usw. zu erfahren. Ich würde es auf jeden Fall für Schminkanfänger empfehlen, die gerne Alltags-Makeup und Abend-Makeup schminken lernen wollen.





Ich fand es toll, dass es ein eigenes Kapitel nur über Augenbrauen gab und die verschiedenen Augenbrauen erklärt wurden und wie man sie richtig stylt. Wie man die richtige Foundation für seinen Hauttyp findet wurde auch erklärt, sowie viele Tipps und Tricks, die man nur von einem MUA erfahren kann. 


Auch die Step-by-Step Anleitungen sind für Schminkanfänger hilfreich. Auch die Tipps, was man besser vermeiden sollte.
Besonders gefallen hat mir auch, dass sie ihre Schminkutensilien erklärt. Als Pinselfan erfährt man hier, womit ein MUA gerne arbeitet.

Ein gelungenes Buch für alle die sich für Schminke und sich für die ersten Schritte in Sachen Make-up interessieren.

Dienstag, 8. August 2017

{Gelesen} Mörderischer Freitag von Nicci French

Das Autorenduo hat wieder einen neuen Wochentag und einen Thriller um die Psychologin Frieda Klein herausgebracht und ich habe mich riesig darüber gefreut.
Wer die anderen Wochentage noch nicht kennt, kann sie hier bei mir durchlesen:

1. Blauer Montag
2. Eisiger Dienstag 
3. Schwarzer Mittwoch
4. Dunkler Donnerstag

Gleich zu Beginn der Geschichte gibt es einen gewaltigen Spoiler und einen Erdrutsch. Sandy, Friedas Exfreund wird tot in der Themse (von einem kleinen Mädchen) gefunden. Er trägt um sein Handgelenk Friedas Bändchen von ihrem Krankenhausaufenthalt. Er wurde offentlichtlich umgebracht.

Als dann auch noch seine Brieftasche versteckt in Friedas Schrank gefunden wird und herauskommt, dass Sandy in aller Öffentlichkeit wegen der Trennung getobt hat, wird Frieda immer mehr zur Hauptverdächtigen. Vor allem da ein anderes Polizistenduo den Fall bearbeitet und nicht Karlson. Auch der Chef von Karlson ist von Friedas Schuld überzeugt und hält damit nicht hinterm Berg.

Frieda die einen Eisblock noch warm erscheinen lässt, gibt sich in diesem Thriller noch kühler als sonst. Was mich ehrlich gesagt anfangs etwas gestört hat war, dass es sie scheinbar in keinster Weise berührt hat, dass Sandy gestorben ist.


Frieda hat natürlich einen Verdächtigen und denkt, dass es ihr Nemesis Dean ist, der den Mord begangen hat. Was natürlich noch unwahrscheinlicher für die Polizei ist, da Dean ja tot ist.
Wieder ein persönlicher Fall, wie der letzte auch. Frieda muss die Recherche wieder mal selbst in die Hand nehmen und dem Mörder auf die Spur kommen.

Dennoch bis dato der schwächste Teil der sonst absolut grandiosen Reihe.


Samstag, 29. Juli 2017

{Gelesen} Under Ground von S.L. Grey

Im Falle eines Falles gibt es noch immer einen Bunker. Einen Luxusbunker mit mehreren Ebenen in den Boden gegraben, in diesem Fall. Alles was reich und sich schön operiert hat, kann sich hier einkaufen. Versprochen wurden Luxus und High-Tech, welches die Millionäre allerdings nicht bekommen. Der Bunker ist zum Zeitpunkt des Notfalls (Virus der die Menschheit dahinrafft) leider nicht komplett fertig gestellt.

Jedes Kapitel des Buches, betrifft eine bestimmte Person des Bunkers. Gina ist die kleine Tochter einer Gunthrie Redneck Familie, die oben nur noch in einem Trailer hauste damit sich die Familie (Gina, Mutter, Vater, Bruder Will) den Platz im Bunker leisten konnte. Für kleinere Arbeiten im Bunker ist der Vater zuständig. Besonders Wills Gewaltpotential sorgt für ordentlich Störung im Bunker. Auch die ausgeprägte religiöse Haltung der Famlie ist ein Störungsfaktor für die sonst aufgeschlossenen Bewohner. Wobei diese bei der Mutter schon etwas plakativ ausgeprägt dargestellt wurde...aber vielleicht gibt es ja solche Leute in manchen Teilen Amerikas.

Jae, der auch noch Teenie ist und gerne mit dem Computer spielt und Gamer ist, scheint der unscheinbarste Bewohner zu sein. Er ist möglichst ruhig und will nicht auffallen, findet Gina aber ganz toll (zum Ärger von Will, der den Halbkoreaner Jae natürlich nicht leiden kann).

Auf James, der mit Vicky seiner Frau (samt Schoßhund) in den Bunker einzieht, ist Tyson der mit seiner Tochter samt Kindermädchen Cait einzieht nicht besonders gut zu sprechen.

Weiters ziehen noch Trudi mit ihrer kranken Mutter und ihrem deutschen Vater ein. Sowie Will, der eigentlich bei seiner schwer kranken Frau bleiben wollte und unfreiwillig im Bunker landet.


Denn leider wird Greg (Besitzer des Bunkers) tot aufgefunden und dieser ist der einzige, der die Zugangsdaten zum Ausgang weiß. Zudem ist das WLAN ausgefallen und da nimmt die Tragödie schon ihren Lauf. Als ein unbekannter Mann im Bunker auftaucht ist natürlich schon fast vollständiges Chaos ausgebrochen.

Greg wird nicht die einzige Leiche bleiben....

Tja die Auflösung gibt es natürlich erst am Ende des Buches. Für mich war es nicht schwer die ganzen Protagonisten im Kopf zu behalten (Game of Thrones - proofed brain ;)), zudem gibt es eine Skizze des Bunker Lageplans. Das Buch hat man wirklich schnell gelesen, da es flüssig ist und zum Ende zu immer spannender wird.

Ich muss anmerken, dass die Charaktere jetzt nicht so wunderbar herausgeschnitzt waren, wie man es von anderen Titeln gewohnt ist. So richtig konnte ich nicht mit den Protagonisten mitleben oder - leiden.



Review - Philips SpeedPro Max Aqua

Der Frühjahrsputz steht an. Ob ihr es glaubt oder nicht, beim Staubsaugen ist mein Freund der absolute Experte und er liebt es total. Da wir...