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Dienstag, 31. März 2020

Gelesen - Schottland und England Reiseführer

Man wird ja wohl noch träumen dürfen. 

Es wird wohl eher unwahrscheinlich sein, dass wir in nächster Zeit mit dem Zwerg nach England oder gar rauf nach Schottland reisen werden. 

Dennoch liebe ich es total mir Reiseführer durchzublättern. 

Dabei gibt es wirklich riesige unterschiede und man muss wissen, was einem mehr am Herzen liegt. Hier habe ich einige Reiseführer für euch durchgeschaut und verglichen. Es gibt riesige Unterschiede und man muss abwägen, was einem wichtig ist um so den perfekten Guide für seine Reise parat zu haben.

Ein Travel Guide sollte ein Begleiter für deine Reise sein und mehr noch, er sollte ein "Local" sein, der dir die besten Plätze seiner Stadt oder seines Landes zeigt. 

Genau das ist Lonley Planet für mich immer gewesen, ab dem Zeitpunkt, wo ich das erste mal in Japan war. Du hast das ganze Land auf einen Blick. Bei Schottland ist dieser natürlich auch sehr umfangreich. Hier gibt es kleine Tipps, diese sind kurz und prägnant. Man hat hier viel Wissen auf wenige Seiten zusammengefasst. Dazu geben Locals Auskunft wo man am besten Party macht, das beste Haggis speisen kann, nächtigt, usw.

Wer es etwas ausführlicher mag mit etwas hübscheren Bildern und mehr Hintergrundwissen (Historie usw.) der ist bestimmt mit dem Baedeker besser bedient. Hier kann man sogar bebilderte Seiten aufklappen und so zB. das innere eines Schlosses illustriert bekommen. Er bietet weitaus mehr Hintergrundwissen wie der Lonley Planet und ist durch seine Bilder auch etwas liebevoller gestaltet. Man erfährt mehr über Schottlands Geschichte und deren Beziehung zu den Engländern, ebenso wie Einblicke in Whiskey Brewery wie auch in Sachen Kilts. Dafür gibt es hier weniger kompaktes Wissen in Sachen wo man günstig oder teuer nächtigen kann usw. Dahingehend ist der Lonley Planet unschlagbar.

Der Baedeker ist wohl einer der ältersten Reiseführer überhaupt. Schon Agatha Christie erwähnte ihn in ihren Hercule Poirot Romanen. 


 

Beide Reiseführer haben auch eine Karte am Ende drinnen. Allerdings geben diese natürlich nur einen groben Umriss. Für eine Stadtbesichtigung wie zB. Edinburgh benögtigt man einen eigenen Stadtführer. Wie zB. den Endinburgh Reiseführer von Dumont. Dieser ist komplett anders gestaltet, als alles, was ich bis dato gesehen habe. Ich habe auch den Glasgow Reiseführer von Dumont. Er ist sehr Social-Media-mäßig gestaltet und sehr neu. Die Fotos darin sind auf jeden Fall toll! Er gibt ein gutes Basiswissen über die Stadt und macht neugierig auf mehr. Dazu lernt man auch so nebenbei etwas von der Geschichte. Es ist mehr, als würde dir ein Freund seine Stadt kurz vorstellen. Die kleinen Auszüge und Pläne aus der Stadt und ihren Gässchen sind auf jeden Fall toll, da man nicht für jede Tour den Plan rausfrimmeln muss.

Bei England und Lonley Planet wie auch den Baedeker über Südengland verhält es sich ähnlich wie bereits oben beschrieben. Der Baedeker gibt natürlich wieder nur einen kurzen Einblick über die wichtigsten Städte aus Südengland. Da hätte ich mir gerne mehr über Kent gewünscht. Aber er hat viele kleine Touren zusammengestellt, die man sich ansehen kann. Der Baedecker fühlt und sieht wieder hochwertiger aus und die bunten Illustrationen zum Aufklappen sind überhaupt der Hammer.

Der Lonley Planet gibt wieder viele kurze Tipps. Es ist großartig, dass auch der Lonley Planet jetzt farbig gestaltet ist. Dadurch hat er nicht mehr diesen schwarzweiß Telefonbuchkarakter. Auch wenn die Tipps noch immer kurz und bündig gehalten sind. Er ist weitaus umfassender und gibt einen großen Einblick, auch wenn man natürlich nicht ganz England auf die Seiten passen. Dadurch bleibt es jedem selbst überlassen weiter zu entdecken, was ja das schönste am Reisen ist. 

Der Dumont london ist der Wahnsinn. Ich muss sagen, dass mir die Aufmachung so wahnsinnig gut gefällt wie bei noch keinem Reiseführer. Er ist wirklich der Hipster unter den Reiseführern. Wäre er ein Typ, hätte er einen Bart und eine schwarze Hornbrille! Nein, ehrlich ich liebe diesen Reiseführer. Er ist unterteilt in verschiedene Gruppen. ZB. wo man am besten ein Bier trinkt. Zu Anfang stellt immer ein London Insider seinen Lieblingsort vor. Also zB. das Harp Pub. Die Fotos sehen aus, als wären sie aus irgendeinen Instagram Account mit 5Mrd. Followern, weil die Bilder einfach so wunderschön sind. Dazu schreiben die Londoner auch noch warum dies ihr Lieblingsort ist. Auch das Hintergrundwissen mit teilweise skurillen Facts ist wahnsinnig informativ wie witzig. Wer weiß wie schwer Big Ben ist? In diesem Buch wird diese Frage beantwortet. Er bietet auch viele kurze Tipps, ähnlich wie der Lonley Planet und auch allerlei kleiner Walks und Touren durch London. Da ist für jeden was dabei, egal wieviel Zeit man mit sich bringt. 

Was Magot sich da getraut hat! Es ist ein Wahnsinn, sich mit 64 Jahren nach der Pensionierung noch aufs Motorrad zu schwingen und einfach mal in die Welt hinauszufahren. Zu diesem Buch ist auch ein fast zweistündiger Film erschienen, den ich leider noch nicht gesehen habe.Von Deutschland über Polen, Russland, Kasachstan über die Türkei und wieder zurück nach Deutschland. Das Buch ist wirklich schön farblich gestaltet mit tollen Fotos und macht richtig Lust auf den Film. Es ist auch richtig gut geschrieben mit einen flüssigen Schreibstil. Es gab Passagen in dem Buch wo man mit Magot gelitten, gelacht und geweint hat. Ich würde mir das niemals zutrauen, mit einem Motorrad dorthin zu fahren, mit gefühlten 100 Pannen auf dem Weg, die ihr aber immer die Welt zum Land geöffnet haben. Die Hilfsbereitschaft der Menschen die sie nicht kannte. Aber genau darum geht es in dem Buch. Es ist eine Reise zu sich selbst. Eine Reise die dem Leser auch sagt, dass er sich mehr zutrauen sollte und vor allem auch einmal Menschen vertrauen sollte. Sie hat bewußt das Motorrad gewählt um mit dem Menschen und den Kuluren in Kontakt zu kommen. 

Rezensionsexemplare


Freitag, 6. Oktober 2017

{Gelesen} London von Lonely Planet

Alle Jahre wieder...
England steht zumindest einmal im Jahr auf unserem Reise-Radar. Da wir wirklich nur einen Katzensprung von London entfernt leben dürfen (die Wohnung wird uns freundlicherweise von einen englischen Freund zur Verfügung gestellt, welcher in Wien lebt), ist London ein kulturelles MUST-SEE für uns geworden.
Meine zuletzt rezensierten Reiseführer (ist schon ein Weilchen her).
My 1st London Expierence. Ich plane bald ein besseres.



Da wir meist alles zu Fuß laufen, kennen wir uns dort schon aus wie in unserer Westentasche. Dennoch ist ein Reiseführer gut bei der Hand, falls man aufgrund des schlechten Wetters (was in London duchaus der Fall sein kann) wirklich mal ein paar Tipps braucht.

Apropos Wetter...
Hier ein Tipp für Single Frauen (selbst erlebt!):
Bei Regen kann man durchaus das Anchor Bankside Pub ansteuern. Mein Freund hat mich nur kurz für einen Toilettengang alleine gelassen und eine Gruppe Männer hat mich gleich mal angesprochen. Dank meiner roten Haarpracht dürften die mich für einen Einheimische gehalten haben...but sorry mate, I do not Cockney Dialect at all, speak properly like the people in Kent! 
Leider kam mein Freund so schnell wieder, dass mir kein Pint ausgegeben wurde... penny-pinching bastards!
 

Auf jeden Fall steht bei uns fast immer ein Besuch bei Tate Britain an. Ja richtig gelesen! Tate Britain nicht Tate Modern!
Tate Modern is only for bloody tourists!, sagte man mir und ich bin auch eher ein Freund der alten Künstler des 19. Jhdts.

Ich hatte als Teenager schon das Gemälde von "The Lady of Shalott" von Waterhouse auf meinen häßlichen Kalender geklebt, sodass mich das wunderbare Bild das ganze Jahr über begleiten konnte.

Aber auch "Ophelia" von Millais ist auf jeden Fall einen Blick wert. Auch die Gemälde von Rossetti sind durchaus ansprechend. Leider sind die Bilder in dem Saal zu zahlreich, sodass man sie übereinander gehängt hat, wodurch man die oberen Bilder nicht so genau betrachten kann.

Wem die letzten Künstler nichts sagen, dem empfehle ich die BBC Serie Desperate Romantics, eine Serie rund um die Muse und die Künstler :)


Da wir absolute Wanderer sind, finden wir die kleinen Spazierrouten im Lonely Planet super. 


Am besten ist es, sich schon vorher Gedanken darüber zu machen, was man in London alles sehen will. Ich habe hierzu immer kleine unterschiedliche Mini-Post-its reingeklebt. 
Auf jeden Fall ist es übersichtlich gestaltet, nach verschiedenen Londoner Areas:


Besonders toll finden wir auch die Insiderwissen, von Londoner:


Zusätzlich gibt es hinten noch verschiedene Unterteilungen wie Architektur, Theater usw.
Ich finde das toll, da man hier London auf einen anderen Weg entdecken kann. Super für denjenigen, der London schon mehrfach besucht hat und noch immer neues entdecken möchte. 


In case you´re lost: gibt es hinten noch eine Karte von London zum Heraustrennen. 


Ich liebe den Lonely Planet einfach. Für mich der beste Reiseführer, weil er von Menschen geschrieben wird, die sich dort wirklich auskennen. Ich habe mir jedes Mal den neuen Japan Reiseführer gekauft, als ich nach Japan geflogen bin. Er wird ständig neu aktualisiert und man kann so vieles entdecken, was man sonst vielleicht übersehen hätte.

Ich persönlich finde den Reiseführer dennoch etwas "bulky" weswegen ich gerne einfach die wichtigsten Sachen die ich sehen möchte vorweg abfotographiere und den Lonely Planet dann einfach in der Wohnung lasse.

Das allerschönste an Reiseführern an sich finde ich, dass man eine "Reise im Kopf" machen kann. Ideal für Fernweh geplagte Normaden wie mich! :)

*PR-Sample

Montag, 18. Juli 2016

{Preview} NIP+FAB Bee Sting inkl. Gewinnspiel

Ja die gute Kylie Jenner liebt es und hat eine eigene Morning Routine der Marke aus England.
Von Bienengift in der Hautcreme hab ich ja jetzt schon viel gutes gehört. Leider waren die Cremen immer sehr teuer.
Das ändert sich jetzt durch die Nip+Fab Bee Sting Reihe, die nun auch den Weg nach Österreich gefunden hat. Ich durfte die Cream Deluxe und die Lifting Mask testen.
Gleich mal vorweg, die Marke testet nicht an Tieren und es kamen auch keine Bienen zu schaden!
Dennoch sollte man eine Bienengift-Allergie haben, ist diese Creme nicht wirklich zu empfehlen. Es lohnt sich in jedem Fall die Creme vorher an einer kleinen Stelle am Arm zu testen!


Die Creme ist sehr buttrig und reichhaltig und ich hatte etwas bedenken, dass ich danach schimmer wie eine Speckschwarte...aber...


...die Creme zieht sehr gut ein und mattiert sogar leicht. Was für meine Mischhaut echt toll ist. Der Duft ist ganz angenehm, auch wenn ich ihn nicht wirklich zuordnen kann. Vielleicht nach Gele Royale? Ich verwende die Creme noch nicht so lange, aber ich vertrage sie ganz gut und meine Haut fühlt sich etwas aufgeplustert an. Was weniger gut ist, mit fetten Händen verschmiert die Schrift auf der Dose und die Finger werden schwarz von der Tinte. Allerdings darf man bei dem Preis (in Aktion bei Boots um unter 10 Pfund derzeit) nicht meckern...


Die Maske ist eine Gelmaske und ich verwende sie gerne dünn aufgetragen über Nacht. Man kann sie natürlich auch dicker auftragen und dann nach 10 Minuten abwaschen. Sie macht wirklich eine weiche Haut und das Gesicht fühlt sich gut an. 


Die Creme soll es bei Bipa geben, allerdings habe ich sie noch nicht im Online Shop entdeckt. Vielleicht wisst ihr da mehr und könnt es mir in die Kommentare schreiben? Ich würde auf jeden Fall gerne mehr von der Marke hören, da ich das einfache Design eigentlich ganz gerne mag. Weiters kann man mit einer Marke aus England mit meiner Anglophilie nicht viel falsch machen (just my opinion!)!


Dank Nip+Fab darf ich die Bee Sting Fix Cream Deluxe zweimal verlosen:


Was ihr dafür tun müsst:
  • Die Verlosung ist nur für Österreich und Deutschland offen (ihr braucht also einen Wohnsitz in Österreich oder Deutschland). Die Zustellung ist selbstverständlich auch kostenlos.
  • Weiters könnt ihr meinen Blog folgen. Ob über Google Friends Connect (GFC), Bloglovin, Instagram, Twitter oder Blog-Connect (BC) bleibt euch überlassen. Wollt ihr das überhaupt nicht, ist es auch okay. Dann schreibt mir einfach eine E-mail: beautyglace@gmail.com mit Betreff: "Bee Sting"
  •  Nächster Schritt: schreibt mir bitte einen Kommentar in diesen Blogpost, über Instagram oder per mail.
  • Die GewinnerInnen werden von mir per E-mail/Instagram verständigt, mit der Bitte mir ihre Lieferadresse (bitte nur aus Österreich oder Deutschland!) zu senden.
  • Sollten sich die GewinnerInnen innerhalb von drei Tagen nicht bei mir melden, wird die GewinnerIn neu ausgelost.
  • Rechtsweg und  Barablöse sind ausgeschlossen.
     

  • Das Gewinnspiel läuft bis 31.08.2016, 23:59 Uhr

Ich drücke Euch die Daumen!

Habt ihr die Creme schon bei Bipa gesehen? Habt ihr schon etwas von Nip+Fab getestet?

Alles Liebe,








  PR Sample

Samstag, 14. Mai 2016

{Gesehen} Der Verdacht des Mr. Whicher Teil 3-4

Tja wer die guten alten Sherlock Holmes Filme liebt, oder aber Ripper Street, der wird auch Der Verdacht des Mr. Whicher mögen.

Insgesamt gibt es vier Fälle die Mr. Whicher bearbeitet. Immer zwei Fälle pro DVD. Leider habe ich nur die letzten beiden Fälle bekommen, aber ich hoffe mal, dass die Serie weiter fortgesetzt wird, da sie mir richtig gut gefallen hat.



"Mein Fleisch und Blut" (OT: Beyond the pale) (Fall 3):
Wir befinden uns um 1860 (also ca. 30 Jahre vor Sherlock Holmes Zeit).
Mr. Whicher ist ein sehr ruhiger Privatdetektiv, der von der Polizei suspendiert wurde (warum erfährt man wohl in der ersten DVD). Genau der Minister, der nicht ganz unschuldig an Whichers Suspendierung bei der Polizei war, Sir Edward Shore, Vater von Captain Charles Shore, bittet ihn um Hilfe. Sein Sohn wird von einem Inder verfolgt. Dieser ist mit seiner Frau und den beiden Söhnen gerade erst aus Indien zurückgekehrt. Wenig später wird der Inder tot aufgefunden. Wer hat den Inder ermordet und wer will noch immer die Kinder von Cpt Charles Shore entführen? Whicher geht dabei über seine Verpflichtung gegenüber seines Arbeitgebers hinaus und ermittelt auch den Tod des Inders. Das die Famlie ein Geheimnis birgt und auch deshalb nicht zur Polizei gegangen ist scheint klar, doch um was es sich handelt wird man, Dank des Mr. Whicher, etwas später erfahren.

"Der Schein trügt "(OT: The ties that bind) (Teil 4):
Ja der Mr. Whicher ist eine Figur die sehr sympathisch rüberkommt. Nicht hektisch und schreit nicht rum (so wie viele britische Privatdetektive und Detectives - die ich auch sehr mag :)).
Im Auftrag von Sir Henry Coverly muss Mr. Whicher diesmal die Untreue seiner Frau dokumentieren und diese muss sich dann vor Gericht verantworten. Zu dieser Zeit war das eine sehr missliche Lage für eine Frau die in der Gesellschaft hoch angesehen war. Fortan würde sie geächtet sein und ihr ganzes Geld und ihren Besitz verlieren. Als der Liebhaber Matthew Thorogood nicht zum Gerichtstermin erscheint, begibt sich Mr. Whicher in das Dörfchen, indem Matthew Thorogood lebte und stellt dessen Ableben fest. Hat der Ehemann den Liebhaber umgebracht? Oder war es gar jemand aus dem Dorf? Mr. Whicher muss in dem Dorf bleiben um den Verhältnisse des Ablebens von Matthew Thorogood zu klären. Dabei kommt er auch einem anderen Geheimnis von Thorogood auf die Spur. Dieser hatte scheinbar nicht nur eine Geliebte aus hohen gesellschaftlichen Kreisen, sondern auch ein einfaches Mädchen, mit der er sogar ein Kind hat.
Auch diesmal ermittelt Mr. Whicher wieder über seinen Auftraggeber hinaus und möchte herausfinden, wer den Geliebten von Mrs. Coverly umgebracht hat.


Beide Fälle waren sehr gut gemacht und haben uns sehr gut gefallen! Spannend bis zum Schluss!
Ich hoffe man hört noch mehr von Mr. Whicher!

Hier noch ein kleiner Trailer von Polyband:




Alles Liebe,


*Rezensionsexpemplar

Freitag, 26. Februar 2016

{Lesesstoff} Erkenne deine Schuld von Tim Weaver

Heute stelle ich euch wieder einen englischen Thriller vor. Diesmal muss David Raker einen Vermissten Ex-Polizisten wiederfinden.

Titel: Erkenne deine Schuld
AutorIn: Tim Weaver
spielt in: England in London
Orginaltitel: Fall from Grace
Einband: Taschenbuch
dt. Ausgabe erschienen am: 18.5.2015
Seiten: 576 Seiten
Genre: Thriller
Verlag: Goldmann

Preis:  € 9,99 [D] | € 10,30 [A]

Leseprobe vom Verlag

Dummerweise habe ich nicht gewußt, dass dies bereits der 5. Fall des Privatdetektiv David Raker ist. Tja meine Schuld! Leider ist es nichtmal auf amazon.de angegeben und nur an der engl. Ausgabe (Fall from Grace) erkenntlich.

Trotzdem kann man das Buch ohne weiters auch so lesen und kommt wunderbar mit. Zwar erfährt man von anderen Fällen in denen seine neu gefundene Tochter auch eine Rolle spielte (man wird praktisch gespoilert, falls man die anderen Titel auch noch lesen möchte) und das seine Ex gleich eine gegenüber wohnt. Man findet allerdings auch sehr schnell hinein und braucht für das Buch kein Vorwissen über David Raker.



Kurz zur Story:

Eine Polizistin wendet sich an den Detektiv Raker, da ihr Vater vermisst wird und die Polizei nicht weiter weiß und den Fall zu den Akten gelegt hat.
Der Vermisste - Leonard Franks - war selbst Polizist, zwar in Pension arbeitete er aber noch immer an ungelösten Fällen weiter. Er scheint vor seinem verschwinden etwas entdeckt zu haben.

Da Privatdetektive nicht gerne bei Polizisten gesehen sind, muss Raker sehr vorsichtig agieren. Dennoch benötigt er die Polizei für wichtige Informationen. Nach und nach deckt er Geheimnisse auf und begibt sich auch sehr oft mal in Gefahr. Seine Wohnung wird verwüstet und alle Unterlagen zum Fall werden gestohlen. Was die Sache nicht gerade erleichtert...
Was hat ein anderer brutaler Ex-Polizist mit der Sache zu tun?



Charaktere:

Der Vermisste und Ex-Polizist Leonard Franks ist innerhalb von ein paar Minuten einfach weg, dabei wohnt er mit seiner Frau sehr abgeschieden. Wäre er entführt worden, so hätte man ein Auto zumindest gehört. Nichts er ist einfach wie vom Erdboden verschluckt. Hat er sein Verschwinden selbst geplant? Warum arbeitete er weiter an einen Fall, den er nie lösen konnte. Er hinterlässt nur ein paar Notizen und eine Skizze (die man auch im Buch sieht).

David Raker muss sich nun mit diesen Fall abmühen. Der Vermisste (Leonard Franks) hat all seine Fälle immer aufgeschrieben in eine Art Notizbücher. Was hat die Skizze (die wie irgendeine Rune aussieht) auf einem Pub Flyer zu bedeuten, warum steht dort "Milch" und was bedeutet die Nummer daneben?
Da Privatdetektive nicht gerne bei Polizisten gesehen sind, muss er sehr vorsichtig agieren. Dennoch benötigt er die Polizei für wichtige Informationen. Nach und nach deckt er Geheimnisse auf und begibt sich auch sehr oft mal in Gefahr. Zum Glück gibt es doch einige Polizisten (Franks damalige Partner) die an einer Lösung des Falls interessiert sind und David Raker helfen.




Fazit:

Das Buch spielt so um Weihnachten im verschneiten London und die Beschreibung ist sehr bildlich, von all der Lichterketten in den Fenstern und verschneiten Straßen. Ideal um es in der Wanne bei einer heißen Tasse Tee mit Milch zu genießen! Stellenweise war das Buch so spannend, dass ich bis 2 Uhr früh gelesen habe und dementsprechend nicht gut in der Früh aufkam...
Das Buch ist absolut spannend bis zum Schluss und David Raker scheint eine Gabe zu haben, sich selbst in Schwierigkeiten zu bringen. Die letzten 300 Seiten kann man das Buch kaum noch aus der Hand legen und als der Fall gelöst wird und man sich fragt, was auf den letzten 100 Seiten noch passieren soll, wird man eines besseren belehrt. Das Buch ist voller netter Wendungen, wo man plötzlich niemanden mehr vertrauen kann...

Dennoch hätte ich gerne die anderen Fälle von David Raker zuerst gelesen, obwohl das nicht zwingend notwendig für dieses Buch ist.

Was liegt bei euch derzeit auf dem Nachttisch?


Alles Liebe,

*Rezensionsexpemplar

Mittwoch, 3. Februar 2016

{Lesestoff} Girl on the Train von Paula Hawkins

Heute stelle ich euch wieder einen meiner geliebten englischen Thriller vor.




Titel: Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.
Orginaltitel: Girl on the Train
AutorIn:  Paula Hawkins
Einband: Taschenbuch
dt. Ausgabe erschienen am: Juni 2015
spielt in: Ashbury (London)/England
Seiten: 446
Genre: Thriller
Verlag: Blanvalet

Preis: 13,40 € (Österreich), 12,22 € (Deutschland)

Leseprobe vom Verlag



Zum Cover:
Mich hat vor allem der englische Titel angesprochen und auch das Cover sieht ganz nett aus. Da es in England diesen Sommer so arg beworben wurde, hab ich es mir dann gleich am Flughafen in Wien gekauft, obwohl ich es gerne auch auf Englisch gelesen hätte. Zumindest bin ich in Deutsch etwas schneller.

Inhalt und Charaktere:
Die Kapitel sind mit den Namen der unterschiedlichen Frauen (Rachel, Megan, Anna) unterteilt um die es geht.

Rachel:
Rachel pendelt jeden Tag von Ashbury nach London mit dem Zug (wer sich das mal bei google maps ansieht, der weiß, dass es ne ganz schöne Strecke ist). Bei einem Streckenabschnitt muss der Zug warten und langsamer fahren, hier wohnt ein Paar, dass Rachel Jason und Jess getauft hat. Vor fünf Jahren hat Rachel dort ein paar Häuser weiter auch glücklich gelebt, doch jetzt ist alles anders. Jess und Jason führen ihrer Ansicht nach das perfekte Leben! Sie haben perfekte Körper, perfektes Aussehen und jetzt hat Jess sogar ein Babybäuchlein um das Glück der beiden zu vervollständigen. Mit ihrem eigenen Glück sieht es anders aus. Rachel ist eine arbeitslose Alkoholikerin (dadurch nicht mehr ganz so ansehnlich), lebt bei einer Bekannten, die ihr ein Zimmer vermietet (was in England durch die hohen Mietpreise nicht weiter ungewöhnlich ist) und sie nervt ihren Ex-Mann Tom mit Anrufen die seinerseits oft unbeantwortet bleiben, da dieser nun eine Beziehung mit Anna hat. Um ihr eigenes nicht so ereignisreiches Leben zu kompensieren, denkt sie immer weiter an Jess und Jasons perfektes Leben und malt sich die Lebensituation beider aus.

Megan:
Megans Geschichte beginnt ein Jahr vor Rachels. Megan (richtiger Name von Jess: siehe oben) lebt mit Scott in dem Haus neben den Schienen und ist Babysitterin bei Tom (Ex-Mann von Rachel) und Anna, und auch ihr Leben scheint nicht so perfekt zu sein, wie Rachel es sich ausgemalt hat. Plötzlich wird Megan vermisst....

Rachel will nun herausfinden, was mit Megan passiert ist. Dabei weiß sie selbst nicht genau was in der Nacht vor sich gegangen ist. Sie hat an diesem Tag getrunken und große Erinnerungslücken. Hat am Ende sie etwas mit dem Verschwinden von Megan zu tun? Woher kommt ihre Verletzung am Kopf?...


  
Fazit:
Bevor das Buch wirklich "Fahrt aufnimmt" muss man schon einige Seiten lesen, allein schon wegen der Initiierung der Charaktere, aber dann wird es wirklich rasant. Die letzten 200 Seiten fliegen dann wirklich wie im Flug vorrüber, weil man für seinen Verdacht endlich eine Bestätigung möchte. Man sehnt die "Megan Kapitel" regelrecht herbei, die sich nur langsam der Nacht ihres Verschwindens nähern...

Alles Liebe,



Freitag, 8. Januar 2016

{OOTD} All Black London Look

Wie ihr wisst war ich gerade in England und war ehrlich erstaunt wieviele Mädchen nur mit Kleidchen ohne Strumpfhosen herumlaufen. Einige sind auch in Sandalen herumgehüpft. Klar ist es für Dezember auch in England warm, aber die "Hitzn" der Insulaner möchte ich mal haben.

Ich habe mich davon nur leicht inspirieren lassen und mal etwas Bauch gezeigt. Naja wirklich kalt war mir zum Glück nicht, da ich ne halbe Waldviertlerin bin :D
 

Mein Outfit besteht von oben nach unten aus:
Reiterhut aus Filz und Zweireiher-Jacke von New Yorker (beides letztes Jahr gekauft) // Langärmliges Crop-Top mit Fakefur von New Look (in London gekauft)// High-Waist Skinny Jeans Bik Bok // Beuteltasche von Benetton // Chelseaboots mit Budapester-Muster von Deichmann // Ohrringe von Forever 21
 


Mit Schwarz kann man zum Glück nichts falsch machen!


 

Ich bin ein absoluter Chelseaboots-Lover und auf Budapester-Muster steh ich schon immer. Hat so was von Viktorianischer Zeit ala Sherlock Holmes und Dandylook. Die Schuhe sind echt Leder und waren im SALE bei Deichmann erhältlich. Mein Freund hat sie entdeckt und hätte sie gerne selber! Sind bis dato für mich die wunderschönsten Chelseaboots ever! Zudem sind sie auch noch richtig gut gefüttert, was mir im Winter wichtig ist, da ich immer kalte Füße habe.

An der Stelle muss ich auch die Deichmann-Damen der Filiale Meidlinger Hauptstrasse 46 loben!! Ich habe mit zwei Damen dort gesprochen und beide waren so zuvorkommend und freundlich. Leider erlebt man sowas nur noch selten im Verkauf.






Wie gefällt euch der London Look? Auf dicke aufgeklebte Wimpern und Suntan-Spray hab ich mal lieber verzichtet ;D

Gibt es für Bauchfrei eigentlich eine Altersgrenze? Was denkt ihr? Kommt es auf den Bauch oder mehr auf das Wetter an?

Alles Liebe


PR- Sample: Bik Bok Jeans und Deichmann Schuhe

Donnerstag, 24. Dezember 2015

{Gewinnspiel} Frohe Weihnachten 2015

Heute wünsche ich euch allen erstmal schöne Weihnachten. Da heute der 24. Dezember ist, könnt ihr natürlich auch wieder etwas gewinnen. Diesmal gibt es ein besonderes Paket, dass die Gewinnerin dann im neuen Jahr zugeschickt bekommt (da ich über Weihnachten nicht in Österreich sein werde - wo ich bin seht ihr ganz unten ;) oder wenn ihr mir auf Instagram folgt). 

Zu gewinnen gibt es das tolle Chloé Eau de Toilette in der 75ml Flasche. Ich liebe diesen Duft und werde oft auf ihn angesprochen. Wenn ihr nicht wisst ob dies der richtige Duft für euch ist, lest bitte hier meine Review darüber. Testemonial ist übrigens die wunderhübsche Dree Hemingway. Es ist auf jeden Fall ein sehr frischer Wäsche-Duft, der vielen gut gefällt und gerne gerochen wird.


Weiters bekommt ihr die tolle Kerze mit Jasminduft von Esbjerg. Die Kerze ist auf Sojabasis und deshalb nicht gesundheitsschädlich wie viele andere Duftkerzen. Weiters bekommt ihr noch ein paar tolle Duftproben von Esbjerg mit.


Dann auch noch ein tolles Armband von Cajoy. Das funkelt auch im neuen Jahr 2016. Da muss man nicht erst viele Armbänder aussuchen, sondern einfach das Wickelarmband rauf und du rockst damit jede Party.


Zum Schluss noch etwas für den nächsten Trip. England liegt nah und jeder war schon mal dort bzw. möchte dorthin. Da liegt auch Irland auf dem Weg und man kann auch gleich etwas mit native speakern im Pub lustig drauf los reden mit den Lonley Planet British und Irish. Das sind ein paar echte Leckerbissen für Anglophile (wie mich) drin. Diese gibt es übrigens nur online oder in GB oder Irland selbst zu kaufen. Weiters gibt es noch das 50 Maps of London für euch dazu. Eine Rezension von mir könnt ihr hier finden. Übrigens befinde ich mich gerade in England :)


Was ihr dafür tun müsst:
  • Die Verlosung ist nur für Österreich offen (ihr braucht also einen Wohnsitz in Österreich). Die Zustellung ist selbstverständlich auch kostenlos.
  • Weiters könnt ihr meinen Blog folgen. Ob über Google Friends Connect (GFC), Bloglovin, Instagram, Twitter oder Blog-Connect (BC) bleibt euch überlassen. Wollt ihr das überhaupt nicht, ist es auch okay. Dann schreibt mir einfach eine E-mail: beautyglace@gmail.com mit Betreff: "Weihnachten"
  •  Nächster Schritt: schreibt mir bitte einen Kommentar in diesen Blogpost, über Instagram oder per mail.
  •  Die GewinnerInnen werden von mir per E-mail/Instagram verständigt, mit der Bitte mir ihre Lieferadresse (bitte nur aus Österreich!) zu senden.
  • Sollten sich die GewinnerInnen innerhalb von drei Tagen nicht bei mir melden, wird die GewinnerIn neu ausgelost.
  • Rechtsweg und  Barablöse sind ausgeschlossen.
  • Das Gewinnspiel läuft bis 10.01.2016, 23:59 Uhr

    Viel Glück und schöne Weihnachten euch allen!
 
 PR-Samples. Die Meinung ist meine. Vielen herzlichen Dank dafür.

Sonntag, 12. Juli 2015

{Review} Reiseführer London und Südengland

Seid ihr auch schon so im Reisefieber wie ich?
Naja, es dauert noch über einen Monat, bis ich wieder mal in England bin. Hauptsächlich um Freunde in und um London zu besuchen und durch die Pubs zu ziehen ;D
Aber diesmal möchten wir weiter in den Süden und uns ein paar nette Plätze ansehen, wie bspw. Dorset, nach Cornwall schaffen wirs wohl nicht, aber vielleicht nach Brighton, Hastings, Chilham (da wurde Jane Austens Emma von der BBC gedreht und Agathas Marple!!) und Dover. Mal sehen wo es uns dann hinverschlägt.

Vor einer Reise (und auch zum Einstimmen) wältze ich am liebsten Reiseführer. Ich bin eine absolute Buchliebhaberin und bei mir darf kein Buchrücken gebrochen werden, keine Ecke in den Seiten umgebogen werden und das Buch sollte überhaupt aussehen wie neu.
Einzige Ausnahme sind Reiseführer. Die dürfen gebraucht aussehen, da sie ja auch einiges hinter sich haben nach einer Reise.


In London kenne ich mich schon ganz gut aus (bin mind. 1x im Jahr dort - dieses Jahr vielleicht etwas öfter ;D), vor allem da ich mich zu einer Extrem-Fußgängerinnen zähle. Das heißt ich wandere mit meinen Freund lieber überirdisch herum, als mit den Öffis zu fahren. Das längste was wir beide an einem Tag gewandert sind waren 45 km in Japan an einem Tag. Ich finde, man lernt so am besten etwas von Land und Leuten kennen. Klar verläuft man sich auch mal, aber gerade dadurch findet man wieder neue Plätze abseits von den Touri-Plätzen.
Dennoch findet man in Reiseführern auch Plätze die man noch nicht kennt oder nicht mal meine Freunde in London ;D

Ich stelle euch gleich mal zu Beginn den London Reiseführer von Dorling Kindersley Vis-à-Vis vor.
Besondeers toll an den Reiseführer finde ich, gleich zu Anfang findet sich ein kleines Rezeptbüchlein, dass man auch herausnehmen kann. Es nennt sich So schmeckt London und es gibt Rezepte zu Eaton Mess, Scones, Kedgeree, usw. Ich finde so etwas total nett, um sich schon auf den Urlaub einzustimmen.


Toll finde ich auch, das es durchwegs bunt gehalten ist und alles wirklich mit Liebe gemacht ist. Es gibt auch immer wieder total schöne Zeichnungen von allem. Es wird zu Anfang auch die Geschichte Londons kurz erzählt. Wollt ihr mehr zur Geschichte Londons erfahren, so empfehle ich euch das Museum of London (der Eintritt ist übrigens kostenlos!) da kann man locker einen Regentag verbringen mit Spaß zur Geschichte und durchaus auch für Kinder gemacht. 


Auch wichtige Gebäude speziell an der Thames werden erklärt, ideal wenn man einfach mal den Fluß entlangspazieren möchte. Wieder ist alles in Farbe.


Diese gezeichneten "overviews" von wichtigen Plätzen in Verbindung mit den Fotos finde ich besonders gelungen.


Es gibt zu allen Themen auch Zusatzinfos und historische Infos. Wie beispielsweise bei Pubs und Bars, so werden auch Pub-Regeln, Englisches Bier und Historische Pubs, Themen Pubs, usw. erklärt. 


Zum faltbaren Stadtplan ganz hinten, findet sich auch auf den Seiten ein Plan der wichtigsten Orte. Was mir persönlich lieber ist als die unhandlichen Stadtpläne. Aber hier hat man die Option zu beiden. Auch bei den Plänen auf den letzten Seiten sind selbst die Namen von den kleinen Gassen aufgeschrieben, was ich besonders toll finde.


Kommen wir zum Lonely Planet London. Zu Lonely Planet verbindet mich eine besondere Beziehung. Der Reiseführer Japan hat mich auf zwei Reisen begleitet und ich fand ihn so toll, dass ich ihn mir noch zusätzlich auf Englisch gekauft habe. Ohne diesen Reiseführer hätte ich bestimmt einige Plätze in Japan nicht gesehen, die ich nun auf meine Checkliste schreiben kann.

Der Lonley Planet London ist nicht so bunt wie der von DK. Er hat zu Anfang einige bunte Seiten und der Stadtplan auf den Seiten hinten ist bunt. Natürlich hat er auch einen faltbaren Stadtplan. 


Wirklich gelungen finde ich das Insiderwissen, so können alteingesessene London-Hasen wie ich noch was dazulernen. Hier gibt es kleine Interviews, bei denen Londoner befragt werden und Tipps geben. Unten seht ihr zB. Gay in London, wo ein kleiner Einblick in die Londoner Schwulenszene gegeben wird.


Den Spaziergänger in mir freut es, dass es hier auch immer wieder kleine Spaziergänge gibt. Wie beispielsweise unten der Spaziergang Notting Hill. Die angegebenen zwei Stunden für diesen Spaziergang gelten ganz sicher nicht zum Notting Hill Carneval, bei dem ich letztes Jahr dabei war....man wird begleitet von schrägen Leuten, Dealern, Tänzern und den Duft von Marijuana während man auf reinen Glasscherben wandert :D und ich wurde von nem "Copper" nach dem Weg gefragt (WTF?) und konnte ihn ihr zeigen. Experienced once in a lifetime, is more than enough... meiner Meinung nach ;D


Wie bereits gesagt, hat der Reiseführer zu den faltbaren Stadtplan auch ein paar Seiten mit den wichtigsten Orten. Die kleinen Gassen sind zwar nicht namentlich genannt wie beim DK, aber zumindest sind sie eingezeichnet und finden sich dann auch in den faltbaren Stadtplan ganz hinten mit Namen.


Da ich ein absoluter Kent Fan bin und wir auch bei einem Freund in Kent nächtigen, so lag es nahe mal ganz Südengland genauer in Augenschein zu nehmen. London kenne ich schon mehr oder weniger wie meine Westentasche ;D umso gespannter bin ich auf den Süden Englands. Ich muss zugeben von diesem Reiseführer von Dumont war ich besonders angetan:


Die aktiv unterwegs Infos finde ich super. So gibt es beispielsweise ein Radtour zu den Kirchen in Romney Marsh....geht bestimmt schneller als zu Fuß....


...oder doch lieber einen Spaziergang zu Groombridge Place Garden, wo unter anderem der Film "Der Kontrakt des Zeichners" und Jane Austens "Stolz und Vorurteil" gedreht wurde und der Sherlock Holmes Roman "The Valley of Fear" spielt. Solche Infos sind für mich als britische Filme, Serien- und Bücher-Liebhaber absolut großartig. Ich kenne die Filme oder schaue sie mir an oder lese die Bücher und erlebe dann die Orte in Real Life. Hier ist dieser farbige Reiseführer absolut up to date. Auch Filme die erst letztes Jahr im Kino waren, sind vertreten. Leider sind die Fotos etwas alt, wie an der Kleidung der Leute zu sehen ist. Aber ich finde darüber kann man hinwegsehen, da es wichtiger ist, dass die Infos aktuell sind. Was durchaus der Fall sein dürfte.


Hier noch ein Beispiel von den Autoren Lewis Carroll ("Alice im Wunderland") und P.G. Wodehouse, dessen Buch auch als Serie verfilmt wurde ("Jeeves and Wooster"), die ich mir mal angesehen habe als ich eine Grippe hatte :D


oder hier auch von Lawrence of Arabia. Zusätzlich gibt es natürlich auch zahlreiche historische Infos.


und manche Fotos sind sowieso zeitlos schön, wie zB. dieses von St. Ives.


Ganz hinten gibt es dann noch die faltbare Reisekarte zu ganz Südengland.


 Da es meist heisst "So much to see, so little time." helfen einem Reiseführer auf jeden Fall weiter, dass beste aus dem Urlaub rauszuholen und Orte zu besuchen die einem persönlich wichtig erscheinen, bzw. andere Orte die einem unwichtig erscheinen einfach wegzulassen. Sie sparen Zeit und sind sind nicht nur "Kino im Kopf" sondern auch "Kurzurlaub im Kopf". Wie ihr seht habe ich auch kleine farbige Klebe-Lesezeichen mit unterschiedlichen Farben (nach Themen geordnet) in die Reiseführer geklebt. Das spart zusätzlich noch Zeit und erspart lästiges suchen. Wir können bestimmt wieder nicht alles besuchen, was wir uns jetzt vornehmen...aber so gibt es wenigstens beim nächsten Besuch noch einiges zu entdecken. Wir sagen dann immer "Das heben wir uns dann fürs nächste Mal auf!".

Mögt ihr Reiseführer auch so gerne wie ich oder sind sie für euch mehr Mittel zum Zweck? Wo geht es bei Euch hin oder wart ihr dieses Jahr schon weg?

*PR-Sample. Vielen Dank dafür. Die Meinung ist meine.

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