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Montag, 28. Oktober 2019

{Gelesen} Bücher im Oktober 2019

Northanger Abbey von Jane Austen
Gut das erste "Buch" ist ein Hörspiel und auch kein Hörbuch, aber ich liebe einfach Hörspiele und es passt hier wunderbar rein. Jane Austin ist auch nicht wirklich eine Autorin die für Gruselromane berühmt wurde, dennoch ist Northanger Abbey wohl das gruseligste der Jane Austin Bücher. Ich liebe Jane Austin und bin echt total angetan von der Umsetzung von Northanger Abbey.
Auch Cathrine die Protagonistin des Buches guselt sich gerne und liest gerade den Schauerroman Udolpho der in einem alten Schloss spielt, in dem es spukt. Nun soll Cathrine auch in der Northanger Abbey, also der ehemaligen Abtei, übernachten, welche sich im Besitz der Familie Tilney befindet. Der junge Henry Tilney ist sichtlich angetan von Cathrine, die allerdings durch ihre blühende Fantasie von einem Fettnäpfchen ins nächste tritt.
Die Story ist sicher sehr gut bekannt und ich muss sagen, dass das Hörspiel mit den ganzen Effekten und der Musik im Hintergrund sehr gut umgesetzt wurde.
Gerade zu der düsteren und nebeligen Herbstzeit ein sehr passendes Buch wie auch Hörspiel.


Mister Marple von Sven Gerhardt
Theo ist ein absoluter Fan von Detektivgeschichten. Besonders gerne mag er Miss Marple. Also ein sehr sympathischer junger Mann! Seinen Hamster hat er auch so genannt. Der ist allerdings ein Männchen und heißt somit Mister Marple. Diesem liest er sehr gerne seine Detektivromane vor und er glaubt manchmal echt, dass sein Hamster jedes Wort versteht. Das tut er auch, denn an jedem Ende des Kaptitels gibt es ein "Hamster-Protokoll". Als seine Eltern Theo mal vor die Tür schicken, lernt er Elsa kennen, seine neue Nachbarin. Zusammen wollen sie den Fall des verschwundenen Dackels Bruno lösen. Die Kapitel sind gerade richtig um abends ein oder zwei vorzulesen. Dazu gibt es noch nette schwarz-weiße Illustrationen. Das Buch ist total nett geschrieben und wirklich spannend. 

Die beste Ernährung von Ute Alexy und Arnett Hibig
Ja, es ist wirklich sehr schwer für uns, was wir unseren Baby füttern sollen und was noch nicht. Er wird jetzt bald 10 Monate und für ihn ist die Muttermilch noch immer das wichtigste. Unsere Stillberaterin forciert dies auch. Eine ausgewogene Ernährung ist aber auch wichtig, da nicht alle Nährstoffe (wie zB. Eisen) über die Muttermilch weitergegeben werden.
Das Buch nimmt sich vieler Fragen an die Eltern einfach haben.
Was ich besonders gut finde ist, dass sich das Buch auch mit Fertig-Brei beschäftigt. Denn irgendwie kann man den Onkel Hipp halt nicht aus dem Weg gehen. Unseren Kleinen schmeckt dieser Brei besonders gut und manchmal muss man einfach resignieren und ein Gläschen aufmachen, wenn er mal wieder unser frisches Essen doch nicht mag.
Hinten dran ist auch noch ein großer Rezeptteil, der jetzt nicht besonders ausgefallen ist, aber einen guten Grundstein in Sachen Do It Yourself Brei gibt. 

Mörderische Alpen verschiedene AutorInnen
Als junge Mama habe ich leider nur mehr wenig Zeit mit einem guten Buch in der Badewanne zu versinken. Da sind so kurze und knackige Kurzgeschichten gerade richtig. Da gibt es Krimis mit unter 10 Seiten rund um das Thema Alpen. Gerade richtig für die Jahreszeit, in der man auch prima wandern gehen könnte. Ja, auch darum geht es und um die Spannung auf ein paar Seiten aufzubauen. Dies gelingt wirklich vielen AutorInnen, die auch teilweise echt humorvolle kleine Mordsgeschichten schreiben. Ein Buch fürs schnelle Sterben zwischendurch!

Wir zwei im Winter von Michael Engler und Joelle Tourlonias
Ein total nettes Buch über Freundschaft und Hilfsbereitschaft. Einfach entzückend gemalt und sooo lieb geschrieben. Wir haben es unserer kleinen Zwetschke schon vorgelesen! Das Häuschen vom Igel und dem Hasen wurde praktisch ausgeraubt und verwüstet. Dabei haben sie schon so fleißig für den Winter gesammelt. Doch der Winter steht praktisch schon vor der Tür und nun sind alle Vorräte weg. Wie sollen die beiden über den Winter kommen?
Wer hat die Vorräte gestohlen und wie werden die beiden den Winter überleben?
Sehr einfühlsam geschrieben und wirklich mit viel Liebe gemalt.


Alles von Marc Martin
Ein wahnsinnig schönes Buch. Auf jeder Seite gibt es was zu entdecken. Man macht eine kleine Rundreise mit den kleinen Mann mit roter Jacke und schwarzen Rucksack. Wir besuchen gemeinsam Europa, Russland, die Mongolei, Japan, Australien, die Antarktis und Amerika. Teilweise gibt es soviel zu entdecken und auch den kleinen reisenden Mann findet man teilweise sehr schwer (in Rio de Janero konnten wir ihn gar nicht finden - also falls jemand weiß wo sich da das Mäxchen befindet, kann er mir das gerne schreiben!). Ein Besuch im Regenwald zeigt nur sehr wenige Menschen, dafür findet man in Hongkong und Tokyo fast gar keine Tiere. In Moskau dagegen gibt es wiederum sehr viele Hunde. Die Illustrationen sind wirklich mit sehr viel Liebe zum Detail gestaltet.
Man bekommt richtig Lust zu reisen und entdecken. Viele Infos machen auch Freude zur weiteren Recherche und neugierig auf mehr. 


Waldo Wunders fantastischer Spielzeugladen von Anne Scheller
Waldo Wunder wohnt gleich unten im Haus bei Lenni. Lenni ist schon richtig selbstständig. Muss er auch sein, da seine Mama alleinerziehend ist und als Krankenschwester arbeitet. Lenni will sich ein Päckchen holen, dass für ihn im Spielzeugladen abgegeben wurde. Da lernt er die Merle kennen, die er zuerst als reichlich verwöhnt erachtet. Aber eigentlich ist sie auch ganz okay und zusammen mit ihr erlebt er einige Abenteuer im Buchladen. Ich finde es immer toll, auch wenn es hier um Lenni geht, dass es auch eine weibliche Protagonistin gibt. Ich liebe Bücher in denen beide "Geschlechter" als Hauptakteure vertreten sind. Zuerst waren es hauptsächlich starke Jungs in Büchern, dann gab es nur noch Mädchen (im Sinne der Gleichstellung). Da ich ja jetzt einen kleinen Jungen bei mir rumdüsen habe, ist es mir vor allem wichtig, dass er sich auch mit den Charakteren identifizieren kann. Das war ja auch damals mir als Kind wichtig. Ich wollte immer Pippi sein :)
Beide Kinder erleben tolle Abenteuer in Waldo Wunders Spielzeugladen, auf den Lenni aufpassen soll.
Mich erinnert die Geschichte etwas an "Die unendliche Geschichte" von Michael Ende. Auch hier sollen die Kinder keinesfalls eine Schublade öffnen (bei Michael Ende war es das Buch, welches nicht von Kindern gelesen werden sollte - genau deshalb wurde es ja dann gelesen - was der Bibilothekar ja auch so gewollt hat ;)). Klar, das Verbotene ist natürlich wieder am interessantesten für Kinder.
Aber das Spielzeug ist kein gewöhnliches Spielzeug sondern voller Leben!
Wer schon immer wissen wollte, was sein Spielzeug so alles macht, wenn man mal nicht im Zimmer ist, der sollte das Buch lesen! ;)

Der Weihnachtspulli von Cecilia Heikkilä
Eine wunderschöne Geschichte über Weihnachten und vor allem Freundschaft und beschenken von Liebsten. Der Weihnachtspulli erzählt die Geschichte von Kater Munkel, der verschiedene Orte in seiner Stadt besucht und dabei seinen Wollpulli auffrimmelt. Als er bemerkt, dass er seinen Pulli auftrennt ist es bereits zu spät. Nun verfolgt er die Wollspur zurück um ihn wieder aufzusammeln, dabei entdeckt er einen neuen Freund und ein warmes Zuhause.
Wunderschöne Illustrationen wobei hier auch toll gegendert wurde. Frau Dachs sieht aus wie ein Mann und Herr Dachs strickt :)

Ich mag keine Bücher. Nie. Niemals. Nie. von Emma Perry und Sharon 
Marla mag keine Bücher! Sie bekommt sie aber immer wieder geschenkt. Damit sie wenigstens zu was nutze sind verwendet sie sie als Treppe oder Teller oder rutscht mit ihnen die Treppe runter. Lesen braucht man die ja nicht unbedingt. Warum auch? Da haben ihre Bücher auch noch ein Wort mitzureden und beschließen sie heimzusuchen. Dabei fällt Marla auf, dass die Geschichten in den Büchern eigentlich ganz toll sind und das man sie nicht nur als Teller für Kuchen nutzen sollte. Die Illustrationen sind total herzig gemacht und mit viel Liebe gestaltet. Ein Buch, dass man immer wieder gerne mal in die Hand nimmt.






*teilweise Rezensionsexemplare


Donnerstag, 1. August 2019

{Gelesen} Bücher im Juli 2019

Im Juni und Juli habe ich einige Bücher gelesen.
Ein paar spannende Krimi/Thriller rund um England.
Das erste Buch führte mich jedoch nach Schottland.

Todesschweigen von Claire Askew
Ich muss zugeben, dass mich dieses Buch nicht wirklich fesseln konnte. Hierbei geht es weniger um die Kriminalarbeit und auch die DCI Helen Birch steht hier nicht wirklich im Vordergrund. An einer Schule in Edinburgh erschießt der Student Ryan dreizehn Studentinnen und tötet sich dann selbst. Es gibt keinen Mörder zu ermitteln und alles passiert nach dem Amoklauf (bis auf das letzte Kapitel, indem es um den Tag des Amoklaufs geht).Vielmehr sind es die sozialen Verhältnisse der Hinterbliebenen nach einem Amoklauf auf die das Buch hier eingeht. Die Mutter des Täters ist hierbei das Opferlamm und wird von den Medien wie von den Angehörigen der Opfer zerrissen, obwohl sie nicht wirklich etwas dafür kann. Ihr Sohn Ryan entfernt sich nach dem Tod ihres Mannes immer mehr von ihr. Ein Journalist schlachtet das ganze besonders aus und gräbt Dreck auf beiden Seiten aus. Letztenendes sieht man auf beiden Seiten nur Verlierer und die Mutter des Täters, sowie die des Opfers haben beide den Tod eines Kindes zu bedauern.
Ich habe hier gedacht, dass es mehr um die kriminalistische Arbeit geht. Zwar sieht man die Seiten der Trauerbeauftragten der Polizei, allerdings dachte ich, dass es ein großes Geheimnis gibt, warum Ryan es getan hat und man davon erfährt. Zwar erfährt man das Warum, aber dennoch war es für mich keine rundum plausible Erklärung für die Tat. Wobei es selbstverständlich in keiner "gesunden" Welt eine Erklärung für den Mord an Menschen gibt. Aber ich glaube, dass muss ich hier nicht weiter betonen, weil das ja selbstverständlich ist.

Arrowood Die Mördergrupe von Mick Finlay
Ist das zweite Buch rund um den Detektiv Arrowood, welcher Sherlock Holmes hasst wie der Teufel das Weihwasser. Sein getreuer Gehilfe Barnett muss ihn natürlich wieder aus einigen Zwickmühlen befreien. Diesmal bitten sie die Eltern der kleinen Birdie um Hilfe. Birdie hat eine leichte Behinderung und wird mit einem Farmer verheiratet. Doch die Eltern haben vorschnell eingewilligt und sind dahinter gekommen, dass der Schwiegersohn scheinbar gewalttätig ist. Birdie hingegen will die Eltern angeblich nicht mehr sehen, so die Schwägerin. Doch wie immer steckt mehr dahinter.
Sind Birdies Eltern wirklich böse oder aber ist es der neue Gatte Birdies? Fakt ist, dass auf der Farm mehrere lernschwache Menschen oder Menschen mit Behinderung arbeiten und ausgebeutet werden. Dann verschwindet auch noch eine Zigeunerin, die Arrowood zu viel verraten hat und wenig später taucht ihr Zahn auf. Doch die hiesige Polizei interessiert das ganze nicht.
Dann brechen Arrowood und Barnett auch noch in eine Heilanstalt ein und kommen dort nicht so schnell wieder raus...
Dann wird auch noch Arrowoods Schwester in die Farm eingeschleust..
Wieder ein total spannender Fall, der beiden Detektive! Ich freue mich schon auf den nächsten. Zum Schluss wird es noch einmal richtig spannend! I love!

Die Morde von Kinloch von Denzil Meyrick
Das zweite Buch um DCI Jim Daley, welches ich gelesen habe. DCI Jim Daley hat sich von seiner unteuen Ehefrau getrennt und hat sich eine junge Polizistin angelacht, mit der er eine heimliche als ein Affäre hat. Soviel zum Privatleben. Aber als sie das Tape von einem CCTV bekommen, indem man einen Mann auf einer Yacht sieht, der sich mit Benzin übergießt und anzündet, so muss Daley nun wieder voll einsatzfähig sein und den Fall klären. Vor allem da bald mehr Tote auftauchen.
Ich muss sagen, dass die Auftragsmörder (zwei Söldner aus dem ehemaligen Jugoslawienkrieg) wirklich nicht die schönsten Tötungsarten bevorzugen. Da wird wirklich teilweise sehr "blumig" beschrieben, wie und was das jetzt im Körper anstellt. Auch die Rückblenden zum Kriegsschauplatz sind sehr lebendig beschrieben. Also nichts für Menschen mit einen nervösen Magen. Es war mir teilweise auch etwas zu viel.
Als es immer mehr Leichen gibt und dann auch noch unschuldige Familien auf einem Bootsausflug in das ganze Hineingezogen werden und die kleine Tochter der Familie entführt wird, so muss Daley schnell handeln um den Fall aufzuklären. Das Buch hat mir ganz gut gefallen, aber ich glaube nicht, dass Daley zu meinen Lieblingscharakter wird...


Nestwärme die Flügel verleiht von Stefanie Stahl und Julia Tomuschat
Ein wirklich tolles Buch über die Balance von Geborgenheit und Autonomie eines Kindes. Besonders toll fand ich die klassischen Beispiele und was es dabei zu beachten gibt. Dazu gibt es Tipps für kleine Übungen der beiden Psychologinnen. Ich habe mich wirklich teilweise auch wieder erkannt und werde einiges beherzigen. Besonders nach unseren langen Weg zum Kinderglück ist es schwer, loszulassen und dem Kind auch seine Eigenständigkeit zu lassen. Noch ist unser Kleiner ein Baby, aber in Sachen Erziehung kann man sich nicht früh genug informieren, vor allem da gerade die Doku Elternschule in aller Munde ist. Klar möchte man alles richtig machen, aber genau darum geht es. Man macht nicht alles richtig und ist genau richtig in seiner unperfekten Art. Allein das man sich darüber Gedanken macht, kann da schon helfen. Die Autorinnen rufen auch immer wieder zur Selbstreflexion auf, was ich persönlich auch wichtig finde.

Kochen für Babys von Dagmar von Cramm
Hurra, wir essen Brei. Da ist es wirklich gut so einen kleinen Guide in Sachen "Was kann ich kochen?" habe. Ab wann kann ich Fleisch füttern? Oder Getreide?
Ich fand das Kochbuch mit den Rezepten richtig toll und unser kleiner Spatz isst wirklich brav und an manchen Tagen eben nicht so brav. Aber ich glaube, dass das in Ordnung ist.
Ich hätte mir vielleicht noch gewünscht, Angaben wie viele Gemüsebrei-Eiswürfel ich meinen Kind anfangs füttern soll, aber ich habe für uns beschlossen, dass wir uns da jetzt auch nicht an irgendwelche Angaben halten. Mal isst er, mal isst er nicht und das ist gut so.
Das Buch begleitet einen bis über den 11. Monat. Später werden die Rezepte dann auch schon anspruchsvoller und auch für uns ansehnlicher und besser. Wir freuen uns schon darauf, aber zur Zeit steht noch Brei an.


Auf alles vorbereitet Lifehacks für Camper
Ich liebe dieses Buch! Ich habe noch nie gecampt, würde aber gerne mal. Am liebsten in Schottland. Das Buch gibt 222 Tipps für den Roadtrip. Teilweise sind es wirklich tolle Lifehacks, die man in den Alltag toll einbinden kann. Zudem ist es noch wirklich liebevoll illustriert und macht dadurch echt Lust aufs verreisen und campen.

Glasgow DuMont Direkt
Wir wollen nach Schottland, wissen aber noch nicht wohin. Klassisch würde sich Glasgow oder Edinburgh anbieten. Aber wohin soll es gehen? Abhilfe bei der Entscheidung sind für uns immer wieder Reiseführer. Einfach reinschmöckern und entscheiden. Der Reiseführer bietet wirklich einiges und ist dabei sehr kompakt. Klar bekommt man hier nur eine vereinfachte Version der tollen Stadt, aber die Fotos darin sind wirklich Instagram-able. Hinten dran ist auch noch ein Cityplan. Durch das Buch sind dann auch noch einmal kleinere Straßenpläne abgedruckt, was ich persönlich sehr praktisch finde. So muss man nicht ständig den großen Stadtplan aufschlagen und findet sich vielleicht dennoch zurrecht. Auch das geschichtliche kommt nicht zu kurz, ebenso wie Shoppingtipps. Eine Stadt kompakt zusammengefasst auf 120 Seiten. Was will man mehr.


Der Schatten des Bösen von Sharon Bolton
ist mein zweites Buch von der Autorin.
Die Polizistin Florence Lovelady kehrt mit ihrem Sohn nach Lancashire zurück, indem sie als eine der ersten weiblichen Polizistinnen 1969 den Mörder und Sargtischler Larry Glassbrook überführt hat und ihren Finger verloren hat. Damals wurden Kinder lebendig in Särge begraben und jetzt scheint sich das ganze zu wiederholen.
War Larry wirkich der Mörder der Kinder oder hatte er einen Komplizen? War es am Ende gar nicht Larry, obwohl er gestanden hat?
Florence geht der Sache nach und man erfährt auch wie sie damals den Mörder stellte. In der Gegenwärtigen Geschichte gerät ihr Sohn in Gefahr. Dazu gibt es auch etwas Esoterik mit Hexen und Magier, sowieso beliebt in England. Ein bisserl Frauen gegen Männer, Gut gegen Böse usw. Wodurch das ganze zum Schluss etwas ins spirituelle abgleitet, was mich allerdings nicht störte. Fakt ist, dass es wohl wirklich Hexenprozesse in Lancashire (damals 1612) gab.
Die Beschreibungen in den 60ern, als eine der ersten Polizistinnen und die Anfeindungen die sie sich gegenüber sah (sowohl von den Männern als auch von den Frauen) sind wirklich glaubhaft dargestellt. Genauso stelle ich es mir damals vor. Bolton schafft es dadurch immer wieder ihr zu glauben, auch was das ganze Hokuspokus angeht! Ich freue mich schon auf ihr nächstes Buch.


Lieblingstiere zum Häkeln von Isabelle Kessedjian
Ich war sofort von den Häkeltieren begeistert! Wer bitte nicht? Leider kann ich nicht besonders gut häkeln. Ein paar kleine Arigurumi Tierchen habe ich geschafft, aber das wars auch schon. Deshalb habe ich gleich das Buch meiner Schwiegermama in Spé übergeben, die den Fuchs (siehe Foto oben) gemacht hat. Man findet darin nicht nur die Anleitung zu den Tieren sondern auch zu den Klamotten für die Tierchen. Richtig süß sind auch noch andere Dinge, wie Schinken für die Schweinchen - ja, kannibalische Schweine finde ich irgendwie süß :P
Dazu gibt es noch die Anleitung für einen Rucksack für den kleinen Tierfreund. Ich hoffe, der nächste Tierfreund wird bald gehäckelt.





Wo ist das Baby? von Britta Teckentrup
Ich liebe, liebe, liebe dieses Buch und die Illustrationen darin. Auf jeder Seite gibt es eine Menge erwachsene Tiere und man muss das eine kleine Baby darin finden.
Wir spielen mit unserem Baby immer "Wo ist das Baby?" im Spiegel. Das Buch ist wirklich mit viel Liebe zum Detail gestaltet und die Reime dazu sind wirklich zuckersüß.

Dein Babytagebuch von Nina Andres
Um ehrlich zu sein, hätte ich mir hier wirklich mehr erwartet. Die Illustrationen sind wirklich nett und mit Liebe gestaltet, allerdings ist das Papier viel zu dünn um hier wirklich dicke Fotos von unserem Baby zu "tragen", sodass wir hier eine andere Alternative finden müssen.

Ich habe da schon viel liebevoller gestaltete Babytagebücher gesehen und bin deshalb etwas enttäuscht von dem Tagebuch. Manche Fotovorschläge sind auch zu spezifisch, wie zB Fotos von der Taufe. Ich persönlich möchte meinen Zwerg schon taufen lassen, aber es gibt genug Paare die das nicht wollen. Gut dann bleiben die Seiten einfach frei oder werden mit anderen Fotos beklebt.

Sonntag, 27. Januar 2019

{Baby} Babymode zum Häkeln

Okay, als ich gelesen hab, dass es einen Fuchs zum Häkeln in dem Buch gibt hatte man mich schon. Das er wirklich so süß sein würde wusste ich natürlich nicht.
Was ich an dem Buch toll finde ist, dass es nicht so viele Kleidchen sondern mehr Unisex Projekte gibt und man deshalb auch durchaus viele Anleitungen für Bubensachen findet. Die Bübchenmode ist ja leider nicht ganz so aufregend wie bei den Mädchensachen.
Die Häkelprojekte sind alle sehr übersichtlich gestaltet und leicht verständlich aufgebaut. Dummerweise bin ich dennoch nicht so gut im Häkeln und habe das Buch mal an die Schwiegeroma weitergereicht.
Die einzelnen Projekte sind nach den Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter gestaffelt. 


Jedes Projekt ist teilweise mit Baby darin abfotografiert, sodass man sich auch sehr gut etwas darunter vorstellen kann.
Die Wollmenge ist ebenso immer angegeben wie die verwendeten Häkelnadeln


Ein fast schon royales Deckchen in weißer Häkelspitze gibt es genauso wie eine Regenbogendecke für Hippie-Babies. So ist für jeden was dabei.


Rezensionsexemplar

Samstag, 12. Januar 2019

{Naturkosmetik} Babybad mit Logona

Sein erstes Bad hat Luki mittlerweile schon hinter sich.
Leider durfte ich nicht mit ihm baden, da ich noch immer keine Bäder nehmen darf durch den Dammriss nach der Geburt.
Dafür hat sich der Papa umso mehr gefreut mit den kleinen Dude zu baden.

Da wir bei dem Kleinen besonders aufpassen, haben wir extra das Naturkosmetik Baby Pflegebad von Logona verwendet und da auch nur ein paar Spritzer ins Wasser, damit es ja nicht zu Irritationen kommt.



Er leidet derzeit noch an Babyakne und sieht wie ein kleiner Streuselkuchen aus. Dennoch wird es von Tag zu Tag besser.

Wann und wie man ein Neugeborenes laut unserer Kinderärztin baden sollte:

- Einem Bad mit den Eltern oder in der Babywanne steht nix im Wege sobald der letzte Rest Nabelschnur abgefallen ist.

- Öfters als einmal die Woche sollte man allerdings nicht baden. Manche Babies lieben das Bad andere wiederum mögen es gar nicht. Dennoch sollte man das Bad kurz halten, vor allem beim ersten Mal

- Nach dem Bad mit etwas Öl (man kann auch Madelöl nehmen) sollte man das Baby nur mit dem Handtuch trocken tupfen und nicht reiben.

- Die Badetemperatur sollte zw. 37 und 38 Grad betragen

- Man sollte noch etwas mehr im Bad heizen (vor allem im Winter) und die Kleidung und das Handtuch über der Heizung anwärmen.



Gleich nachdem unser Kleiner ins Wasser kam, hat er laut aufgeschrien und wir dachten schon, dass er es nicht mag. Doch nach dem ersten Schreck war er ganz ruhig und hat das warme Bad sichtlich genossen.
Ist es wohlig warm im Badezimmer, kann man das Bad danach auch mit einer Babymassage mit dem Logona Baby Pflegeöl beenden. Es gibt zahlreiche Anleitungen im Internet dazu oder in dem Buch Alles rund ums Wochenbett, welches wirklich zahlreiche Fragen rund ums Baby für uns beantworten konnte und ich nur wärmstens weiterempfehlen kann.

*PR-Sample

Samstag, 24. November 2018

{Schwangerschaft} Schwangerschaft von Silvia Höfer

Dieses Buch hat mir so richtig gut gefallen. Es wurde von einer Hebamme geschrieben, die selbst schon Enkelkinder hat.
Die Erfahrungswerte fließen wirklich direkt in das Buch ein und ich wünschte, ich hätte dieses Buch schon früher gehabt.
Wirklich essentielle Fragen zB. bezüglich Toxoplasmose usw. werden beantwortet, wie auch anscheinend triviale Fragen wie zB. muss ich mich vor der Geburt rasieren.

Das Buch ist in 4x10 Wochen unterteilt. Leider bin ich schon im letzten Trimester und nur das letzte Kapitel war für mich interessant. Aber da es unter 160 Seiten hat und sehr übersichtlich ist, hab ich alles in einem Tag gelesen. Es gibt auch Tipps extra für den Partner bzw. die Partnerin und vieles ist mit einem lachenden Auge geschrieben.


Tolle Tipps, wenn es mal wieder länger dauert und die Geburt auf sich warten lässt hat Silvia Höfer auch bereit. 


Besonders toll fand ich auch die Tipps bzw To-do-Listen in den einzelenen Wochen bezüglich des Starterpakets. Also was brauche ich alles fürs Baby? Sie drückt einem nicht möglichst viele Produkte aufs Auge sondern meint, dass man sich vieles wirklich sparen kann. Statt einer Babywanne sollte man zB. einfach mal mit dem Baby baden, da dies auch das Bonding fördert. Vermeidet auch das ganze Plastik!

Auch die To-do-Liste für die letzten 10 Wochen war toll. Da wir uns ernsthaft gefragt haben, was in so eine Kliniktasche kommt. Von trockenen Lippen und kalten Füßen habe ich schon gehört und deshalb standen auch Lippenbalsam wie Kuschelsöckchen auf meiner Liste, aber an einen Gesichtsspray für Gesicht und Nacken hätte ich zB. nicht gedacht. 


Auch Tipps was zu machen ist, wenn das Baby in Schädellage oder Beckenlage kommt gibt es. Also Schädellage ist ja eh super, da sich das Baby schon auf die Geburt einstellt. Damit das Baby auch da bleibt sollte man möglichst nicht die Knie höher als das Becken lagern. Ich habe immer gerne die Füße hoch genommen und versuche dies nun zu vermeiden, damit sich der Kleine nicht doch noch in eine falsche Lage dreht.
Um die Beckenlage doch noch in eine Schädellage zu verwandeln gibt es auch mehrere hilfreiche Tipps. 


Alles in allem finde ich das Buch wirklich brilliant. Es ist nicht super ausführlich, beantwortet aber die wichtigsten Fragen rund um die Schwangerschaft und teilweise über die Geburt.
Die Autorin bringt auch ein Buch "Geburt" raus, allerdings erst so spät, dass es für mich nicht mehr wichtig sein wird. Schade! Wobei die Themen Stillen und Wochenbett bestimmt auch darin behandelt werden und mich interessieren.

*Rezensionsexemplar

Mittwoch, 14. November 2018

{Baby} Baby Basics von Diana Schwarz und Frauke Ludwig

Klar als gute Mama muss man sich auch informieren und allerlei Ratgeber lesen, da man ja nix falsch machen möchte. Richtig? Falsch!
Wir alle werden einmal was falsch machen, da der perfekte Mensch ja keinen Sinn macht. Bevor es zu philosophisch wird, gehen wir lieber zu Baby Basics, welches im Kösel Verlag erschienen ist.

Mich hat an dem Buch erstmal die Inhaltsangabe total angesprochen. Ihr könnt sie hier mit Klick auf das Cover einsehen und erhaltet eine kleine Leseprobe.


Zuerst mal zu den Pros:

Es kann wirklich als toller erster Blick auf die wichtigsten Fragen rund ums Baby. Klar, es ist nicht die allwissende Müllhalde und es gibt bestimmt noch mehr Fragen, welche bei seinem Baby aufkommen werden, aber es ist ein umfangreicher "Rundumschlag" in Sachen "how to baby?".
Das Kaptiel über Babytragen ist auch ordentlich ausführlich. Hier wurden wirklich auch meine Fragen beantwortet. Ein Tragebild, wo die Beinchen des Babys sein sollten, wäre noch hilfreich gewesen. Aber man kann da echt nicht meckern. Klar, die zwei Autorinnen haben auch eine Trageschule in Hamburg, also kennen sie sich hier perfekt aus. Es wird auch wirklich sehr oft betont, dass man eine Trageschule besuchen sollte. Einiges an diesem Kapitel hat mir aber auch nicht so gut gefallen, aber dazu später mehr.



Das Kapitel Rund ums Stillen und über die Beikost waren auch sehr umfangreich und haben mir gut gefallen. 

Kommen wir mal zu den Cons: 

Eigentlich sind die Autorinnen ja gegen Stimatisierung und nach jedem Kaptel gibt es den "Experten-Bullshit" indem sie sich über verschiedene Aussagen von sogenannter Experten auslassen...
Ich fand gerade diese Einlagen wirklich gut, da man sowas ja nicht nur als Mutter kennt. Nein, es gibt immer welche die alles besser wissen....oder es zumindest glauben.


Dummerweise stereotypisieren die Autorinnen auch selbst, was mir persönlich und meinen Partner etwas sauer aufstößt.
Zum Thema Kaiserschnitt und Bonding danach beim Papa schreibt man: "Der Papa wird sich vermutlich so sehr in sein Baby verlieben, dass er ab diesem Moment liebevoller mit ihm agiert."

Mein Freund hätte das Buch am liebsten in die Ecke geschmissen, als er das las.
Ja, gerade wir Frauen und Feministinnen sollten es kennen und das ständige Schubladendenken will keiner. Nein, Sisters! Nicht alle Männer sind gleich. Mein Freund redet mit dem Kleinen in meinem Bauch öfters als ich. Nach sieben Invitro-Vollversuchen braucht er sich nicht erst in den Kleinen verlieben, er ist es schon. Er heult bei jedem Ultraschall mehr als ich und kaum bewegt sich der Kleine, lässt er alles liegen und legt die Hand auf meinen Bauch! Er ölt jeden Tag am Abend meinen Bauch ein und fragt mich ob ich glaube, dass es dem Kleinen gefällt. Vielleicht ist er auch die Ausnahme und alle anderen Papas sind Idioten. Upppps Stereotypisierung!
Vielleicht sind wir aber auch wegen unserer Kinderwunsch-Geschichte empfindlicher was solche Aussagen angeht.


Beim Stillen gab es wieder sowas. Das Papa und Mama in Konkurrenz stehen und Väter dann schnell der "Brust die Schuld" geben, wenn sich das Baby bei der Mama schneller beruhigt.

Wasn das für ein Blödsinn? Sorry, aber es ist ganz klar, dass ich zB. die Bewegungen in meinem Bauch anders wahrnehme als mein Partner, welcher nur die Hand auflegen kann. Dadurch stehen wir ja nicht in einem Konkurrenzkampf. Nur weil die Erfahrung eine andere ist, ist sie ja nicht weniger wert. Sicher, der Kleine ist 24/7 in meinem Bauch und nicht bei meinem Partner, aber das ist er mir doch nicht neidig.
Also Stillneid bei Männern und Penisneid bei Frauen? Nöö, danke Sigmund!


Ja, die zwei Autorinnen sind absolut für das Tragen der Babies. Sie haben ja auch eine Trageschule in Hamburg, wie bereits erwähnt und  auch ein ganzes Kapitel über Tragen, welches wirklich super ist und einem die Angst nimmt etwas falsch zu machen. Demensprechend knapp fällt das Unterkapitel über den Kinderwagen aus. Ich mein "Lagerung im Kinderwagen" sagt ja wohl schon alles aus...


Und möchte ein Baby mal nicht getragen werden, dann bekommt man noch die häufigsten Gründe warum das so ist. Einer davon "Die Mama will eigentlich nicht tragen und das Baby merkt das."

Ja, ich bin auch eine von diesen Kinderwagen Rabenmüttern. Nein, ernsthaft. Ich will es meiner Mutter nicht zumuten, meinen Sohn durch den Park zu tragen. Erstens hat sie ohnehin schon Probleme mit dem Rücken und zweitens will ich nicht, dass sie stolpert und mit meinem Sohn hinfällt.

Nein, ich bin nicht tragefaul. Ich wollte mein Kind so oft es geht, wirklich in der Trage bei mir haben. Es erleichtert bestimmt auch das Leben daheim um zu kochen, Geschirr abzuwaschen. Ich hab mir auch überlegt, wenn ich allein unterwegs bin und mal pinkeln muss, dann kann ich den Kinderwagen ja auch nicht mitnehmen und da wäre eine Babytrage sicher angenehmer. Schon alleine weil er ein Winterkind wird und er am Körper mehr Wärme abkriegt möchte ich ihn tragen, aber manchmal geht das Tragen halt einfach nicht. Dennoch würde ich nie Mütter vorweg verurteilen, weil sie ihr Kind im Kinderwagen "lagern".

Immerhin räumen die Autorinnen am Ende des Kapitels ein, dass es wirklich bequemer ist mit einem Kinderwagen einkaufen zu gehen.
Was mich dahingehend wieder etwas besänftigt.

Fazit:
Seid ihr euch unsicher bezüglich der richtigen Trage, Schlaf des Babys, Stillen und Beikost, so ist das bestimmt das richtige Buch für euch. Man wird kein Buch finden mit dem man absolut konform geht und das soll man auch nicht. Kritisch bleiben ist bestimmt nicht schlecht und man kann sich Tipps und Ratschläge ja anhören. Ob man die dann 1:1 umsetzt bleibt ja jedem selbst überlassen.Nicht alle Babies sind gleich, genausowenig wie ihre Mütter.

Review - Philips SpeedPro Max Aqua

Der Frühjahrsputz steht an. Ob ihr es glaubt oder nicht, beim Staubsaugen ist mein Freund der absolute Experte und er liebt es total. Da wir...