Gut, ich bin mir ziemlich sicher, dass die Zombie Apokalypse kommt. Ist nur eine Frage der Zeit und wenn wir dann keinen Impfstoff gegen den Virus haben, dann sind wir ganz schön im.....
Aber gut, einen Zombie zu basteln ist gar nicht so einfach. Ein Glück!
Der Autor, hat das ganze von der wissenschaftlichen Warte, wie auch der mythologischen Sicht aufgerollt. Es gibt Kapitel die sich mit Neurowissenschaften, Parasiten und Psychologie befassen und dann gibt es zu Anfangs gleich mal das Voodoo Kapitel.
Jedes Kapitel befasst sich also mit einer Zombie-Thematik.
Für mich persönlich war der Zombie-Virus ja nix anderes als Tollwut. Auch damit befasst sich Frank Swain in einen eigenen Kapitel.
Alle Kapitel lesen sich recht flüssig, wenn man mal drinnen ist. Jedes Kapitel ist praktisch in sich abgeschlossen. So konnte ich beispielsweise andere Kapitel, welche mich mehr interessierten vorziehen.
Am Ende des Buches ist noch eine Bibilographie angeführt, was das ganze wissenschaftliche noch unterstreicht.
Ein nettes Buch, welches sich schnell liest und perfekt für Halloween ist.
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Dienstag, 31. Oktober 2017
Montag, 13. März 2017
{Gelesen} Beim Leben deines Bruders von Peter May
Dieses Buch ist bereits der zweite Band einer Triologie. Schade, dass dies nicht schon vorneweg irgendwo steht. Dennoch kann man es gut verstehen, ohne vorher das erste Buch gelesen zu haben.
Eine Moorleiche wird in einer sehr trostlosen Gegend, einer Insel im Norden Schottlands (mit Namen Lewis), gefunden. Die Trostlosigkeit, angesichts der fehlenden Infrastruktur und dem einzigen Einkommens, dem Torfstechens, wird durch dem Autor fast greifbar dargestellt. In diese Einöde kehrt der ehemalige Polizist Fin Macleod zurück, nachdem er seinen Sohn verloren hat und seine Frau die Scheidung eingereicht hat.
Die Moorleiche ist doch nicht so alt wie zuerst gedacht, nachdem eine Elvis Tätowierung auf dem Arm der männlichen Leiche gefunden wird.
Nach der DNA Untersuchung, erfährt man, dass die Leiche mit Tormund Macdonald verwandt sein muss. Es ist der Demenz kranke Vater von Fins erster Liebe Marsaili, der zum Hauptverdächtigen wird. Hat der Vater wirklich seinen Bruder getötet? Schwierig herauszufinden, da es sich um einen Demenzkranken handelt.
Was anfangs etwas verwirrend war, er schreibt von Fin (in der Gegenwart) und dem Demenz kranken Vater Marsailis (in der Vergangenheit). Die Schilderung der Landschaft und der Trostlosigkeit ist bisweilen (wie bereits geschrieben) sehr plastisch dargestellt. Anfangs zieht sich die Handlung noch etwas schleppend dahin, nimmt aber schon bald Fahrt auf und wird sehr spannend. Der Schreibstil Mays hat mir wirklich sehr gut gefallen
Ich würde dieses Buch eher als Thriller sehen, da es wenig mit der Polizeiarbeit zu tun hat und deshalb nicht als Kriminalroman deklariert werden sollte.
Eine Moorleiche wird in einer sehr trostlosen Gegend, einer Insel im Norden Schottlands (mit Namen Lewis), gefunden. Die Trostlosigkeit, angesichts der fehlenden Infrastruktur und dem einzigen Einkommens, dem Torfstechens, wird durch dem Autor fast greifbar dargestellt. In diese Einöde kehrt der ehemalige Polizist Fin Macleod zurück, nachdem er seinen Sohn verloren hat und seine Frau die Scheidung eingereicht hat.
Die Moorleiche ist doch nicht so alt wie zuerst gedacht, nachdem eine Elvis Tätowierung auf dem Arm der männlichen Leiche gefunden wird.
Nach der DNA Untersuchung, erfährt man, dass die Leiche mit Tormund Macdonald verwandt sein muss. Es ist der Demenz kranke Vater von Fins erster Liebe Marsaili, der zum Hauptverdächtigen wird. Hat der Vater wirklich seinen Bruder getötet? Schwierig herauszufinden, da es sich um einen Demenzkranken handelt.
Was anfangs etwas verwirrend war, er schreibt von Fin (in der Gegenwart) und dem Demenz kranken Vater Marsailis (in der Vergangenheit). Die Schilderung der Landschaft und der Trostlosigkeit ist bisweilen (wie bereits geschrieben) sehr plastisch dargestellt. Anfangs zieht sich die Handlung noch etwas schleppend dahin, nimmt aber schon bald Fahrt auf und wird sehr spannend. Der Schreibstil Mays hat mir wirklich sehr gut gefallen
Ich würde dieses Buch eher als Thriller sehen, da es wenig mit der Polizeiarbeit zu tun hat und deshalb nicht als Kriminalroman deklariert werden sollte.
Donnerstag, 31. März 2016
{Gelesen} Von Mr. Holmes zu Sherlock von Mattias Boström
Meisterhaft erzählt, über den Meister-Schriftsteller des Meister Detektiven.
Titel: Von Mr. Holmes zu Sherlock
Orginaltitel: Från Holmes till Sherlock
AutorIn: Mattias Boström
Seiten: 608
Genre: Sachbuch
Verlag: btb
Preis: € 14,99 [D], € 15,50 [A]
Leseprobe vom Verlag
Hach wie ich dieses Buch verschlungen habe. Ich bin eigentlich nicht so der Biographien-Leser und habe hier auch keine erwartet. Bekommen habe ich auch keine und dennoch vermittelt Boström Wissen über Sir Arthur Conon Doyle. Es liest sich mehr wie ein Roman. Er verknüpft gekonnt Tatsachen über den Schriftsteller mit einer Geschichte. Ob es sich wirklich alles genauso zugetragen hat, wird man wohl nie erfahren.
Der Autor Mattias Boström ist führender Sherlock-Holmes-Experte und Mitglied der "Baker Street Irregulars", weiters hat er seinen eigenen Blog (www.matthiasbostrom.se).
Ich persönlich liebe Sherlock Holmes ja, so wie viele andere Leser auch! Doyle war aber scheinbar nicht so ganz zufrieden mit der Figur, die er geschaffen hatte. Der Tod Sherlock Holmes sollte vollzogen werden, zum Unmut vieler Leser und auch Doyle´s Mutter!
Was mich besonders freute, Arthur Conan Doyle hat eine zeitlang auch in meiner Heimatstadt Wien gelebt um sich in Sachen Augenmedizin fortzubilden (Doyle war ja eigentlich Arzt!).
Ich persönlich liebe Sherlock Holmes ja, so wie viele andere Leser auch! Doyle war aber scheinbar nicht so ganz zufrieden mit der Figur, die er geschaffen hatte. Der Tod Sherlock Holmes sollte vollzogen werden, zum Unmut vieler Leser und auch Doyle´s Mutter!
Was mich besonders freute, Arthur Conan Doyle hat eine zeitlang auch in meiner Heimatstadt Wien gelebt um sich in Sachen Augenmedizin fortzubilden (Doyle war ja eigentlich Arzt!).
Die Figur Sherlock Holmes ist auch eigentlich Doyles Professor Jeremy Bell zu verdanken. Dieser hat die Medizinstudentin immer aufmerksam gemacht Zusammenhänge zu entdecken. Ein Hinkender hat vielleicht nichts mit der Hüfte, da er versucht nur mit dem Ballen aufzutreten und nur einen eingewachsenen Nagel hat.
Sherlock Holmes wurde zu einen Synonym. Ein Polizist hat einen Fahrraddieb überführt und wie Sherlock Zusammenhänge erkannt. Er hat sein Fahrrad neben sich her geschoben und dieses war dreckig, während seine Schuhe und sein Beinkleid sauber waren, ergo er hat das Fahrrad gestohlen.
Doyle wollte einen Tod der Sherlock würdig war. So sollte er nicht einfach in eine Gletscherspalte fallen, sondern einem Meisterhirn wie seinem gegenüberstehen. Moriarty ward geboren.
Die einzelnen Kapitel werden durch Zeitabschnitte (zB. Teil 1 - 1878-1887) getrennt und mit einer Illustration initiiert. So gelangt man langsam von den ersten Penny Dreadful Reissern in denen die Sherlock Holmes Geschichten anfangs veröffentlicht wurden, zu den tollen schwarzweiß Filmen mit Basil Rathbone (mein Lieblings-Sherlock Holmes) bis ins Jahr 2015, wo Sherlock Holmes zu Sherlock wurde.
Die ersten Zeichnungen von Sherlock Holmes wurden von Arthur Doyles Vater skizziert und veröffentlicht. Später hat sich Paget darum gekümmert.
Gelungenes Meisterwerk. Man bemerkt hier gar nicht, dass man hier ein trockenes Stück Geschichte liest. Es ist mit wahrer Hingabe zu Sherlock Holmes geschrieben!
Alles Liebe,
*Rezensionsexpemplar
Titel: Von Mr. Holmes zu Sherlock
Orginaltitel: Från Holmes till Sherlock
AutorIn: Mattias Boström
Einband: Taschenbuch, Klappenbroschur
dt. Ausgabe erschienen am: 14.12.2015
Seiten: 608
Genre: Sachbuch
Verlag: btb
Preis: € 14,99 [D], € 15,50 [A]
Leseprobe vom Verlag
Hach wie ich dieses Buch verschlungen habe. Ich bin eigentlich nicht so der Biographien-Leser und habe hier auch keine erwartet. Bekommen habe ich auch keine und dennoch vermittelt Boström Wissen über Sir Arthur Conon Doyle. Es liest sich mehr wie ein Roman. Er verknüpft gekonnt Tatsachen über den Schriftsteller mit einer Geschichte. Ob es sich wirklich alles genauso zugetragen hat, wird man wohl nie erfahren.
Der Autor Mattias Boström ist führender Sherlock-Holmes-Experte und Mitglied der "Baker Street Irregulars", weiters hat er seinen eigenen Blog (www.matthiasbostrom.se).
Ich persönlich liebe Sherlock Holmes ja, so wie viele andere Leser auch! Doyle war aber scheinbar nicht so ganz zufrieden mit der Figur, die er geschaffen hatte. Der Tod Sherlock Holmes sollte vollzogen werden, zum Unmut vieler Leser und auch Doyle´s Mutter!
Was mich besonders freute, Arthur Conan Doyle hat eine zeitlang auch in meiner Heimatstadt Wien gelebt um sich in Sachen Augenmedizin fortzubilden (Doyle war ja eigentlich Arzt!).
Ich persönlich liebe Sherlock Holmes ja, so wie viele andere Leser auch! Doyle war aber scheinbar nicht so ganz zufrieden mit der Figur, die er geschaffen hatte. Der Tod Sherlock Holmes sollte vollzogen werden, zum Unmut vieler Leser und auch Doyle´s Mutter!
Was mich besonders freute, Arthur Conan Doyle hat eine zeitlang auch in meiner Heimatstadt Wien gelebt um sich in Sachen Augenmedizin fortzubilden (Doyle war ja eigentlich Arzt!).
Die Figur Sherlock Holmes ist auch eigentlich Doyles Professor Jeremy Bell zu verdanken. Dieser hat die Medizinstudentin immer aufmerksam gemacht Zusammenhänge zu entdecken. Ein Hinkender hat vielleicht nichts mit der Hüfte, da er versucht nur mit dem Ballen aufzutreten und nur einen eingewachsenen Nagel hat.
Sherlock Holmes wurde zu einen Synonym. Ein Polizist hat einen Fahrraddieb überführt und wie Sherlock Zusammenhänge erkannt. Er hat sein Fahrrad neben sich her geschoben und dieses war dreckig, während seine Schuhe und sein Beinkleid sauber waren, ergo er hat das Fahrrad gestohlen.
Doyle wollte einen Tod der Sherlock würdig war. So sollte er nicht einfach in eine Gletscherspalte fallen, sondern einem Meisterhirn wie seinem gegenüberstehen. Moriarty ward geboren.
Die einzelnen Kapitel werden durch Zeitabschnitte (zB. Teil 1 - 1878-1887) getrennt und mit einer Illustration initiiert. So gelangt man langsam von den ersten Penny Dreadful Reissern in denen die Sherlock Holmes Geschichten anfangs veröffentlicht wurden, zu den tollen schwarzweiß Filmen mit Basil Rathbone (mein Lieblings-Sherlock Holmes) bis ins Jahr 2015, wo Sherlock Holmes zu Sherlock wurde.
Die ersten Zeichnungen von Sherlock Holmes wurden von Arthur Doyles Vater skizziert und veröffentlicht. Später hat sich Paget darum gekümmert.
Neben Illustrationen von Sherlock Holmes und Dr. Watson sind in der Klappe zahlreiche Fotos:
Gelungenes Meisterwerk. Man bemerkt hier gar nicht, dass man hier ein trockenes Stück Geschichte liest. Es ist mit wahrer Hingabe zu Sherlock Holmes geschrieben!
Alles Liebe,
*Rezensionsexpemplar
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