Gut, ich bin mir ziemlich sicher, dass die Zombie Apokalypse kommt. Ist nur eine Frage der Zeit und wenn wir dann keinen Impfstoff gegen den Virus haben, dann sind wir ganz schön im.....
Aber gut, einen Zombie zu basteln ist gar nicht so einfach. Ein Glück!
Der Autor, hat das ganze von der wissenschaftlichen Warte, wie auch der mythologischen Sicht aufgerollt. Es gibt Kapitel die sich mit Neurowissenschaften, Parasiten und Psychologie befassen und dann gibt es zu Anfangs gleich mal das Voodoo Kapitel.
Jedes Kapitel befasst sich also mit einer Zombie-Thematik.
Für mich persönlich war der Zombie-Virus ja nix anderes als Tollwut. Auch damit befasst sich Frank Swain in einen eigenen Kapitel.
Alle Kapitel lesen sich recht flüssig, wenn man mal drinnen ist. Jedes Kapitel ist praktisch in sich abgeschlossen. So konnte ich beispielsweise andere Kapitel, welche mich mehr interessierten vorziehen.
Am Ende des Buches ist noch eine Bibilographie angeführt, was das ganze wissenschaftliche noch unterstreicht.
Ein nettes Buch, welches sich schnell liest und perfekt für Halloween ist.
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Dienstag, 31. Oktober 2017
Montag, 13. März 2017
{Gelesen} Beim Leben deines Bruders von Peter May
Dieses Buch ist bereits der zweite Band einer Triologie. Schade, dass dies nicht schon vorneweg irgendwo steht. Dennoch kann man es gut verstehen, ohne vorher das erste Buch gelesen zu haben.
Eine Moorleiche wird in einer sehr trostlosen Gegend, einer Insel im Norden Schottlands (mit Namen Lewis), gefunden. Die Trostlosigkeit, angesichts der fehlenden Infrastruktur und dem einzigen Einkommens, dem Torfstechens, wird durch dem Autor fast greifbar dargestellt. In diese Einöde kehrt der ehemalige Polizist Fin Macleod zurück, nachdem er seinen Sohn verloren hat und seine Frau die Scheidung eingereicht hat.
Die Moorleiche ist doch nicht so alt wie zuerst gedacht, nachdem eine Elvis Tätowierung auf dem Arm der männlichen Leiche gefunden wird.
Nach der DNA Untersuchung, erfährt man, dass die Leiche mit Tormund Macdonald verwandt sein muss. Es ist der Demenz kranke Vater von Fins erster Liebe Marsaili, der zum Hauptverdächtigen wird. Hat der Vater wirklich seinen Bruder getötet? Schwierig herauszufinden, da es sich um einen Demenzkranken handelt.
Was anfangs etwas verwirrend war, er schreibt von Fin (in der Gegenwart) und dem Demenz kranken Vater Marsailis (in der Vergangenheit). Die Schilderung der Landschaft und der Trostlosigkeit ist bisweilen (wie bereits geschrieben) sehr plastisch dargestellt. Anfangs zieht sich die Handlung noch etwas schleppend dahin, nimmt aber schon bald Fahrt auf und wird sehr spannend. Der Schreibstil Mays hat mir wirklich sehr gut gefallen
Ich würde dieses Buch eher als Thriller sehen, da es wenig mit der Polizeiarbeit zu tun hat und deshalb nicht als Kriminalroman deklariert werden sollte.
Eine Moorleiche wird in einer sehr trostlosen Gegend, einer Insel im Norden Schottlands (mit Namen Lewis), gefunden. Die Trostlosigkeit, angesichts der fehlenden Infrastruktur und dem einzigen Einkommens, dem Torfstechens, wird durch dem Autor fast greifbar dargestellt. In diese Einöde kehrt der ehemalige Polizist Fin Macleod zurück, nachdem er seinen Sohn verloren hat und seine Frau die Scheidung eingereicht hat.
Die Moorleiche ist doch nicht so alt wie zuerst gedacht, nachdem eine Elvis Tätowierung auf dem Arm der männlichen Leiche gefunden wird.
Nach der DNA Untersuchung, erfährt man, dass die Leiche mit Tormund Macdonald verwandt sein muss. Es ist der Demenz kranke Vater von Fins erster Liebe Marsaili, der zum Hauptverdächtigen wird. Hat der Vater wirklich seinen Bruder getötet? Schwierig herauszufinden, da es sich um einen Demenzkranken handelt.
Was anfangs etwas verwirrend war, er schreibt von Fin (in der Gegenwart) und dem Demenz kranken Vater Marsailis (in der Vergangenheit). Die Schilderung der Landschaft und der Trostlosigkeit ist bisweilen (wie bereits geschrieben) sehr plastisch dargestellt. Anfangs zieht sich die Handlung noch etwas schleppend dahin, nimmt aber schon bald Fahrt auf und wird sehr spannend. Der Schreibstil Mays hat mir wirklich sehr gut gefallen
Ich würde dieses Buch eher als Thriller sehen, da es wenig mit der Polizeiarbeit zu tun hat und deshalb nicht als Kriminalroman deklariert werden sollte.
Samstag, 10. Dezember 2016
{Gelesen} Schwarzer Mittwoch von Nicci French
Frieda Klein ist wieder im Einsatz. Nach den Titeln: Blauer Montag und Eisiger Dienstag, die ich auch rezensiert habe, ist nun Schwarzer Mittwoch dran.
ACHTUNG! Falls ihr die anderen Bände nicht gelesen habt, könnte euch der nachfolgende Text SPOILERN! Ich versuche dennoch nicht zu viel zu verraten.
Frieda muss sich erst wieder erholen von ihrem letzten "Fall", sei es nun körperlich oder seelisch. Die Narben wachsen langsam zu, doch der leitende psychologische Berater der Polizei Professor Hal Bradshaw, lässt nichts aus um Frieda eine Falle zu stellen und sie zu demütigen. Auch Josef macht ihr nicht gerade ein Freude, indem er ihr Bad renoviert und es für sie unbrauchbar macht. Dazu kommt, dass sie noch immer an ihre Nemisis "Dean" (Alans Zwilling), der sie seit dem 1. Band verfolgt und im 2. Band sozusagen als ihr "Schutzengel" agiert hat, im Hinterkopf hat. Der scheinbar das Grab ihres Vaters besucht hat, dessen Selbstmord sie noch immer nicht verarbeitet hat. Ihre Nichte Chloe zieht bei Frieda ein, was die Sache komplizierter macht. Nebenbei hängt sie noch an Sandy, der jetzt in New York lebt.
DCI Karlson (der mit der Trennung seiner Kinder umgehen muss) und Yvette haben mit einen anderen Fall zu kämpfen. Ruth Lennox wird brutal ermordet von ihren Kindern aufgefunden. Wer hat die Frau ermordet, die scheinbar ein perfektes Leben geführt zu haben scheint. Das dieses gar nicht so perfekt war, kommt nach und nach zum Vorschein. So hatte sie zB. eine Affäre, die über 10 Jahre lang ging. Zu dem Mord wurde scheinbar auch noch eingebrochen, allerdings scheint der Dieb eher zufällig in diesen Mordfall gestolpert zu sein. Ted, ein Sohn der Ermordeten, ist ein Freund von Chloe (Friedas Nichte) und so wird auch Frieda (mehr oder weniger unfreiwillig) in den Fall gezogen.
Zudem gibt es noch einen Handlungsstrang des Journalisten Jim Fearby, der Mädchenmorde untersucht. Die Stränge verbinden sich natürlich erst nach und nach und klären sich erst zum Schluss auf.
Ich mag die Frieda Klein Reihe total gerne, man liest durch relativ kleine Schrift und viele Seiten sehr zügig. Gestern hab ich es im Bad fertig gelesen und nicht mal gemerkt, dass das Badewasser schon eiskalt war. Es ist fast nie langweilig einen Nicci French Thriller zu lesen.
Ich freue mich schon auf den 4. Band Dunkler Donnerstag.
ACHTUNG! Falls ihr die anderen Bände nicht gelesen habt, könnte euch der nachfolgende Text SPOILERN! Ich versuche dennoch nicht zu viel zu verraten.
Frieda muss sich erst wieder erholen von ihrem letzten "Fall", sei es nun körperlich oder seelisch. Die Narben wachsen langsam zu, doch der leitende psychologische Berater der Polizei Professor Hal Bradshaw, lässt nichts aus um Frieda eine Falle zu stellen und sie zu demütigen. Auch Josef macht ihr nicht gerade ein Freude, indem er ihr Bad renoviert und es für sie unbrauchbar macht. Dazu kommt, dass sie noch immer an ihre Nemisis "Dean" (Alans Zwilling), der sie seit dem 1. Band verfolgt und im 2. Band sozusagen als ihr "Schutzengel" agiert hat, im Hinterkopf hat. Der scheinbar das Grab ihres Vaters besucht hat, dessen Selbstmord sie noch immer nicht verarbeitet hat. Ihre Nichte Chloe zieht bei Frieda ein, was die Sache komplizierter macht. Nebenbei hängt sie noch an Sandy, der jetzt in New York lebt.
DCI Karlson (der mit der Trennung seiner Kinder umgehen muss) und Yvette haben mit einen anderen Fall zu kämpfen. Ruth Lennox wird brutal ermordet von ihren Kindern aufgefunden. Wer hat die Frau ermordet, die scheinbar ein perfektes Leben geführt zu haben scheint. Das dieses gar nicht so perfekt war, kommt nach und nach zum Vorschein. So hatte sie zB. eine Affäre, die über 10 Jahre lang ging. Zu dem Mord wurde scheinbar auch noch eingebrochen, allerdings scheint der Dieb eher zufällig in diesen Mordfall gestolpert zu sein. Ted, ein Sohn der Ermordeten, ist ein Freund von Chloe (Friedas Nichte) und so wird auch Frieda (mehr oder weniger unfreiwillig) in den Fall gezogen.
Zudem gibt es noch einen Handlungsstrang des Journalisten Jim Fearby, der Mädchenmorde untersucht. Die Stränge verbinden sich natürlich erst nach und nach und klären sich erst zum Schluss auf.
Ich mag die Frieda Klein Reihe total gerne, man liest durch relativ kleine Schrift und viele Seiten sehr zügig. Gestern hab ich es im Bad fertig gelesen und nicht mal gemerkt, dass das Badewasser schon eiskalt war. Es ist fast nie langweilig einen Nicci French Thriller zu lesen.
Ich freue mich schon auf den 4. Band Dunkler Donnerstag.
Sonntag, 31. Juli 2016
{Gelesen} Eisiger Dienstag von Nicci French
Nun habe ich den zweiten Teil der Frieda Klein Serie von Nicci French fertig gelesen (die Rezension zu Teil 1 findet ihr hier) und wurde auch diesmal nicht enttäuscht.
Man kann auch diesen Band nicht aus den Händen legen!
Aber kommen wir gleich mal zur Story:
Es geht natürlich wieder um die Psychologin Frieda Klein, die wieder von Inspektor Karlson um Hilfe gebeten wird. Für einen anderen Psychologen scheint der Fall klar und abgeschlossen, doch Karlson gibt sich damit nicht zufrieden.
In einer verwarlosten Wohnung einer leidenschaftlichen Sammlerin (Messie) wird eine Leiche gefunden. Frieda glaubt, dass die Frau, die Leiche eines Mannes wie die anderen Gegenstände von der Straße "eingesammelt" hat und nicht, dass es sich hierbei um eine Mörderin handelt. Robert Poole, die Leiche, ist selbst kein Kind von Traurigkeit gewesen und hat Leute ordentlich über den Tisch gezogen. Beispielsweise wollte er das Testament einer alten Frau ändern lassen und deren Söhne, hätten demnach ein Hähnchen mit ihm zu rupfen gehabt. Auch eine Affäre mit einer verheirateten Frau hatte Poole, somit könnte es auch der Ehemann gewesen sein. Es kommen also mehrere potentielle Mörder in Verdacht. Leider ist die Sammlerin psychisch krank und aus ihr ist nichts herauszubekommen.
Auch eine Studentin ist verschwunden und was hat sie eigentlich mit Robert Poole zu tun? Da gibt es dann auch alsbald eine nächste Leiche. War es Selbstmord oder Mord?
Nebenbei hat Frieda noch andere Sorgen, da die Presse sie wegen dem letzen Fall in Stücke reißt. Auch dieser letzte Fall lässt Frieda nicht los und sie denkt nicht, dass dieser abgeschlossen ist.
Finde die Fortsetzung super und auch toll das der erste Fall in diesen leicht eingeflochten wurde (dennoch könnte man diesen Band auch für sich lesen!). Ich will auf jeden Fall den nächsten Fall weiterlesen und kann es kaum erwarten!
Die Cover Gestaltung gefällt mir als London/England Fan natürlich total gut!!
Mehr Rezensionen und eine Leseprobe findet ihr hier.
Alles Liebe,
*Rezensionsexpemplar
Man kann auch diesen Band nicht aus den Händen legen!
Aber kommen wir gleich mal zur Story:
Es geht natürlich wieder um die Psychologin Frieda Klein, die wieder von Inspektor Karlson um Hilfe gebeten wird. Für einen anderen Psychologen scheint der Fall klar und abgeschlossen, doch Karlson gibt sich damit nicht zufrieden.
In einer verwarlosten Wohnung einer leidenschaftlichen Sammlerin (Messie) wird eine Leiche gefunden. Frieda glaubt, dass die Frau, die Leiche eines Mannes wie die anderen Gegenstände von der Straße "eingesammelt" hat und nicht, dass es sich hierbei um eine Mörderin handelt. Robert Poole, die Leiche, ist selbst kein Kind von Traurigkeit gewesen und hat Leute ordentlich über den Tisch gezogen. Beispielsweise wollte er das Testament einer alten Frau ändern lassen und deren Söhne, hätten demnach ein Hähnchen mit ihm zu rupfen gehabt. Auch eine Affäre mit einer verheirateten Frau hatte Poole, somit könnte es auch der Ehemann gewesen sein. Es kommen also mehrere potentielle Mörder in Verdacht. Leider ist die Sammlerin psychisch krank und aus ihr ist nichts herauszubekommen.
Auch eine Studentin ist verschwunden und was hat sie eigentlich mit Robert Poole zu tun? Da gibt es dann auch alsbald eine nächste Leiche. War es Selbstmord oder Mord?
Nebenbei hat Frieda noch andere Sorgen, da die Presse sie wegen dem letzen Fall in Stücke reißt. Auch dieser letzte Fall lässt Frieda nicht los und sie denkt nicht, dass dieser abgeschlossen ist.
Finde die Fortsetzung super und auch toll das der erste Fall in diesen leicht eingeflochten wurde (dennoch könnte man diesen Band auch für sich lesen!). Ich will auf jeden Fall den nächsten Fall weiterlesen und kann es kaum erwarten!
Die Cover Gestaltung gefällt mir als London/England Fan natürlich total gut!!
Mehr Rezensionen und eine Leseprobe findet ihr hier.
Alles Liebe,
*Rezensionsexpemplar
Donnerstag, 31. März 2016
{Gelesen} Von Mr. Holmes zu Sherlock von Mattias Boström
Meisterhaft erzählt, über den Meister-Schriftsteller des Meister Detektiven.
Titel: Von Mr. Holmes zu Sherlock
Orginaltitel: Från Holmes till Sherlock
AutorIn: Mattias Boström
Seiten: 608
Genre: Sachbuch
Verlag: btb
Preis: € 14,99 [D], € 15,50 [A]
Leseprobe vom Verlag
Hach wie ich dieses Buch verschlungen habe. Ich bin eigentlich nicht so der Biographien-Leser und habe hier auch keine erwartet. Bekommen habe ich auch keine und dennoch vermittelt Boström Wissen über Sir Arthur Conon Doyle. Es liest sich mehr wie ein Roman. Er verknüpft gekonnt Tatsachen über den Schriftsteller mit einer Geschichte. Ob es sich wirklich alles genauso zugetragen hat, wird man wohl nie erfahren.
Der Autor Mattias Boström ist führender Sherlock-Holmes-Experte und Mitglied der "Baker Street Irregulars", weiters hat er seinen eigenen Blog (www.matthiasbostrom.se).
Ich persönlich liebe Sherlock Holmes ja, so wie viele andere Leser auch! Doyle war aber scheinbar nicht so ganz zufrieden mit der Figur, die er geschaffen hatte. Der Tod Sherlock Holmes sollte vollzogen werden, zum Unmut vieler Leser und auch Doyle´s Mutter!
Was mich besonders freute, Arthur Conan Doyle hat eine zeitlang auch in meiner Heimatstadt Wien gelebt um sich in Sachen Augenmedizin fortzubilden (Doyle war ja eigentlich Arzt!).
Ich persönlich liebe Sherlock Holmes ja, so wie viele andere Leser auch! Doyle war aber scheinbar nicht so ganz zufrieden mit der Figur, die er geschaffen hatte. Der Tod Sherlock Holmes sollte vollzogen werden, zum Unmut vieler Leser und auch Doyle´s Mutter!
Was mich besonders freute, Arthur Conan Doyle hat eine zeitlang auch in meiner Heimatstadt Wien gelebt um sich in Sachen Augenmedizin fortzubilden (Doyle war ja eigentlich Arzt!).
Die Figur Sherlock Holmes ist auch eigentlich Doyles Professor Jeremy Bell zu verdanken. Dieser hat die Medizinstudentin immer aufmerksam gemacht Zusammenhänge zu entdecken. Ein Hinkender hat vielleicht nichts mit der Hüfte, da er versucht nur mit dem Ballen aufzutreten und nur einen eingewachsenen Nagel hat.
Sherlock Holmes wurde zu einen Synonym. Ein Polizist hat einen Fahrraddieb überführt und wie Sherlock Zusammenhänge erkannt. Er hat sein Fahrrad neben sich her geschoben und dieses war dreckig, während seine Schuhe und sein Beinkleid sauber waren, ergo er hat das Fahrrad gestohlen.
Doyle wollte einen Tod der Sherlock würdig war. So sollte er nicht einfach in eine Gletscherspalte fallen, sondern einem Meisterhirn wie seinem gegenüberstehen. Moriarty ward geboren.
Die einzelnen Kapitel werden durch Zeitabschnitte (zB. Teil 1 - 1878-1887) getrennt und mit einer Illustration initiiert. So gelangt man langsam von den ersten Penny Dreadful Reissern in denen die Sherlock Holmes Geschichten anfangs veröffentlicht wurden, zu den tollen schwarzweiß Filmen mit Basil Rathbone (mein Lieblings-Sherlock Holmes) bis ins Jahr 2015, wo Sherlock Holmes zu Sherlock wurde.
Die ersten Zeichnungen von Sherlock Holmes wurden von Arthur Doyles Vater skizziert und veröffentlicht. Später hat sich Paget darum gekümmert.
Gelungenes Meisterwerk. Man bemerkt hier gar nicht, dass man hier ein trockenes Stück Geschichte liest. Es ist mit wahrer Hingabe zu Sherlock Holmes geschrieben!
Alles Liebe,
*Rezensionsexpemplar
Titel: Von Mr. Holmes zu Sherlock
Orginaltitel: Från Holmes till Sherlock
AutorIn: Mattias Boström
Einband: Taschenbuch, Klappenbroschur
dt. Ausgabe erschienen am: 14.12.2015
Seiten: 608
Genre: Sachbuch
Verlag: btb
Preis: € 14,99 [D], € 15,50 [A]
Leseprobe vom Verlag
Hach wie ich dieses Buch verschlungen habe. Ich bin eigentlich nicht so der Biographien-Leser und habe hier auch keine erwartet. Bekommen habe ich auch keine und dennoch vermittelt Boström Wissen über Sir Arthur Conon Doyle. Es liest sich mehr wie ein Roman. Er verknüpft gekonnt Tatsachen über den Schriftsteller mit einer Geschichte. Ob es sich wirklich alles genauso zugetragen hat, wird man wohl nie erfahren.
Der Autor Mattias Boström ist führender Sherlock-Holmes-Experte und Mitglied der "Baker Street Irregulars", weiters hat er seinen eigenen Blog (www.matthiasbostrom.se).
Ich persönlich liebe Sherlock Holmes ja, so wie viele andere Leser auch! Doyle war aber scheinbar nicht so ganz zufrieden mit der Figur, die er geschaffen hatte. Der Tod Sherlock Holmes sollte vollzogen werden, zum Unmut vieler Leser und auch Doyle´s Mutter!
Was mich besonders freute, Arthur Conan Doyle hat eine zeitlang auch in meiner Heimatstadt Wien gelebt um sich in Sachen Augenmedizin fortzubilden (Doyle war ja eigentlich Arzt!).
Ich persönlich liebe Sherlock Holmes ja, so wie viele andere Leser auch! Doyle war aber scheinbar nicht so ganz zufrieden mit der Figur, die er geschaffen hatte. Der Tod Sherlock Holmes sollte vollzogen werden, zum Unmut vieler Leser und auch Doyle´s Mutter!
Was mich besonders freute, Arthur Conan Doyle hat eine zeitlang auch in meiner Heimatstadt Wien gelebt um sich in Sachen Augenmedizin fortzubilden (Doyle war ja eigentlich Arzt!).
Die Figur Sherlock Holmes ist auch eigentlich Doyles Professor Jeremy Bell zu verdanken. Dieser hat die Medizinstudentin immer aufmerksam gemacht Zusammenhänge zu entdecken. Ein Hinkender hat vielleicht nichts mit der Hüfte, da er versucht nur mit dem Ballen aufzutreten und nur einen eingewachsenen Nagel hat.
Sherlock Holmes wurde zu einen Synonym. Ein Polizist hat einen Fahrraddieb überführt und wie Sherlock Zusammenhänge erkannt. Er hat sein Fahrrad neben sich her geschoben und dieses war dreckig, während seine Schuhe und sein Beinkleid sauber waren, ergo er hat das Fahrrad gestohlen.
Doyle wollte einen Tod der Sherlock würdig war. So sollte er nicht einfach in eine Gletscherspalte fallen, sondern einem Meisterhirn wie seinem gegenüberstehen. Moriarty ward geboren.
Die einzelnen Kapitel werden durch Zeitabschnitte (zB. Teil 1 - 1878-1887) getrennt und mit einer Illustration initiiert. So gelangt man langsam von den ersten Penny Dreadful Reissern in denen die Sherlock Holmes Geschichten anfangs veröffentlicht wurden, zu den tollen schwarzweiß Filmen mit Basil Rathbone (mein Lieblings-Sherlock Holmes) bis ins Jahr 2015, wo Sherlock Holmes zu Sherlock wurde.
Die ersten Zeichnungen von Sherlock Holmes wurden von Arthur Doyles Vater skizziert und veröffentlicht. Später hat sich Paget darum gekümmert.
Neben Illustrationen von Sherlock Holmes und Dr. Watson sind in der Klappe zahlreiche Fotos:
Gelungenes Meisterwerk. Man bemerkt hier gar nicht, dass man hier ein trockenes Stück Geschichte liest. Es ist mit wahrer Hingabe zu Sherlock Holmes geschrieben!
Alles Liebe,
*Rezensionsexpemplar
Samstag, 12. März 2016
{Gelesen} Blauer Montag von Nicci French
Wieder ein England Thriller! Mehr brauch ich wohl dazu nicht zu sagen!
Titel: Blauer Montag
AutorIn: Nicci French
spielt in: London
Orginaltitel: Blue Monday
Seiten: 480 Seiten
Genre: Thriller
Verlag: btb
Preis: € 15,50 (Österreich), € 14,99 (Deutschland)
Leseprobe vom Verlag
Ich liebe Nicci French und sie hat mit Frieda Klein wieder einen tollen Charakter geschaffen!
Dies ist übrigens der erste Band der Frieda Klein Reihe. Bis dato sind insgesamt fünf Bücher in deutscher Sprache erschienen.
Kommen wir zur Geschichte:
Frieda ist Psychotherapeutin und kommt zu Alan wie das Kind zur Taufe. Er wird ihr praktisch aufgedrängt, nachdem ein Kollege während einer Therapiesitzung einfach nicht zugehört hat. Alan hat seltsame Träume. Er möchte sein eigenes Kind! Keine seltsamen Gelüste, allerdings ist er nicht wirklich zeugungsfähig und hatte schon seit Monaten keinen Sex mehr mit seiner Frau. Er ist so besessen von seinem eigenen Kind, da er selbst wohl adoptiert wurde und seine leibliche Mutter nicht kennengelernt hat. Als der kleine Matthew verschwindet, muss Frieda zur Polizei, da das Kind genauso aussieht, wie es Alan in seinen Träumen beschreibt.
Der DCI Karlsson, der den Fall des entführten Matthew bearbeitet und paralellen zu einer früheren Entführung sieht, ist sich nicht sicher über Friedas Vermutung. Dennoch kreuzen sich ihre Wege immer öfter und er möchte Frieda zu dem Fall hinzuziehen.
Frieda ist gerade selbst mit ihrem Leben beschäftigt, da ihr Freund nach New York ziehen wird und sie nicht mit ihm geht. Die Familie ihres Bruders bringt auch noch einige kleine Dramen mit sich und nebenbei muss sie noch ihre Patienten und Alan behandeln.
Auch ein Hilfsarbeiter (Josef) aus der Ukarine, der buchstäblich vom Himmel fällt, steht ihr zur Seite und dieser Charakter bringt etwas Humor in die ganze Sache. Zur Seite stehen Frieda auch ihr Mentor und ihr Praktikant.
Alan verbirgt ein Geheimnis von dem er selbst nichts weiß. Ich möchte da echt nicht zuviel verraten. War es wirklich Alan der Matthew entführt hat, oder war es eine Frau? Ist Matthew längst tot oder noch am Leben?
Kleine Sequenzen in denen man einen kleinen Einblick in Matthews Martyirum mitbekommt gibt es auch. Sie sind von der Sicht eines fünfjährigen Kindes geschrieben.
Etwa ab der Hälfte des Buches konnte ich es nicht mehr weglegen! Der Spannungsbogen ist zum Schluss fast bis zum Zerreissen gespannt. Ich liebe es, ich konnte das Buch echt nicht weglegen. Auf den Weg von der Bahn nach Hause, musste ich weiterlesen (ich weiß, ganz gefährlich! :O)
Ich kann es nicht erwarten die anderen Bücher der Frieda Klein Reihe zu lesen!! Leider muss ich vorher noch ein paar andere Bücher lesen! Absoluter "Pageturner"! Das Buch hat überhaupt keine Längen die sich wie Kaugummi ziehen und ist sehr flüssig geschrieben und lest sich dahingehend auch sehr flott! Ein Wochenende oder einfach einen Montag blau machen ;) und schon ist es fertig!
Alles Liebe,
*Rezensionsexpemplar
Titel: Blauer Montag
AutorIn: Nicci French
spielt in: London
Orginaltitel: Blue Monday
Einband: Klappenbroschur
dt. Ausgabe erschienen am: 23.01.2012 Seiten: 480 Seiten
Genre: Thriller
Verlag: btb
Preis: € 15,50 (Österreich), € 14,99 (Deutschland)
Leseprobe vom Verlag
Ich liebe Nicci French und sie hat mit Frieda Klein wieder einen tollen Charakter geschaffen!
Dies ist übrigens der erste Band der Frieda Klein Reihe. Bis dato sind insgesamt fünf Bücher in deutscher Sprache erschienen.
Kommen wir zur Geschichte:
Frieda ist Psychotherapeutin und kommt zu Alan wie das Kind zur Taufe. Er wird ihr praktisch aufgedrängt, nachdem ein Kollege während einer Therapiesitzung einfach nicht zugehört hat. Alan hat seltsame Träume. Er möchte sein eigenes Kind! Keine seltsamen Gelüste, allerdings ist er nicht wirklich zeugungsfähig und hatte schon seit Monaten keinen Sex mehr mit seiner Frau. Er ist so besessen von seinem eigenen Kind, da er selbst wohl adoptiert wurde und seine leibliche Mutter nicht kennengelernt hat. Als der kleine Matthew verschwindet, muss Frieda zur Polizei, da das Kind genauso aussieht, wie es Alan in seinen Träumen beschreibt.
Der DCI Karlsson, der den Fall des entführten Matthew bearbeitet und paralellen zu einer früheren Entführung sieht, ist sich nicht sicher über Friedas Vermutung. Dennoch kreuzen sich ihre Wege immer öfter und er möchte Frieda zu dem Fall hinzuziehen.
Frieda ist gerade selbst mit ihrem Leben beschäftigt, da ihr Freund nach New York ziehen wird und sie nicht mit ihm geht. Die Familie ihres Bruders bringt auch noch einige kleine Dramen mit sich und nebenbei muss sie noch ihre Patienten und Alan behandeln.
Auch ein Hilfsarbeiter (Josef) aus der Ukarine, der buchstäblich vom Himmel fällt, steht ihr zur Seite und dieser Charakter bringt etwas Humor in die ganze Sache. Zur Seite stehen Frieda auch ihr Mentor und ihr Praktikant.
Alan verbirgt ein Geheimnis von dem er selbst nichts weiß. Ich möchte da echt nicht zuviel verraten. War es wirklich Alan der Matthew entführt hat, oder war es eine Frau? Ist Matthew längst tot oder noch am Leben?
Kleine Sequenzen in denen man einen kleinen Einblick in Matthews Martyirum mitbekommt gibt es auch. Sie sind von der Sicht eines fünfjährigen Kindes geschrieben.
Etwa ab der Hälfte des Buches konnte ich es nicht mehr weglegen! Der Spannungsbogen ist zum Schluss fast bis zum Zerreissen gespannt. Ich liebe es, ich konnte das Buch echt nicht weglegen. Auf den Weg von der Bahn nach Hause, musste ich weiterlesen (ich weiß, ganz gefährlich! :O)
Ich kann es nicht erwarten die anderen Bücher der Frieda Klein Reihe zu lesen!! Leider muss ich vorher noch ein paar andere Bücher lesen! Absoluter "Pageturner"! Das Buch hat überhaupt keine Längen die sich wie Kaugummi ziehen und ist sehr flüssig geschrieben und lest sich dahingehend auch sehr flott! Ein Wochenende oder einfach einen Montag blau machen ;) und schon ist es fertig!
Alles Liebe,
*Rezensionsexpemplar
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