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Dienstag, 31. März 2020

Gelesen - Schottland und England Reiseführer

Man wird ja wohl noch träumen dürfen. 

Es wird wohl eher unwahrscheinlich sein, dass wir in nächster Zeit mit dem Zwerg nach England oder gar rauf nach Schottland reisen werden. 

Dennoch liebe ich es total mir Reiseführer durchzublättern. 

Dabei gibt es wirklich riesige unterschiede und man muss wissen, was einem mehr am Herzen liegt. Hier habe ich einige Reiseführer für euch durchgeschaut und verglichen. Es gibt riesige Unterschiede und man muss abwägen, was einem wichtig ist um so den perfekten Guide für seine Reise parat zu haben.

Ein Travel Guide sollte ein Begleiter für deine Reise sein und mehr noch, er sollte ein "Local" sein, der dir die besten Plätze seiner Stadt oder seines Landes zeigt. 

Genau das ist Lonley Planet für mich immer gewesen, ab dem Zeitpunkt, wo ich das erste mal in Japan war. Du hast das ganze Land auf einen Blick. Bei Schottland ist dieser natürlich auch sehr umfangreich. Hier gibt es kleine Tipps, diese sind kurz und prägnant. Man hat hier viel Wissen auf wenige Seiten zusammengefasst. Dazu geben Locals Auskunft wo man am besten Party macht, das beste Haggis speisen kann, nächtigt, usw.

Wer es etwas ausführlicher mag mit etwas hübscheren Bildern und mehr Hintergrundwissen (Historie usw.) der ist bestimmt mit dem Baedeker besser bedient. Hier kann man sogar bebilderte Seiten aufklappen und so zB. das innere eines Schlosses illustriert bekommen. Er bietet weitaus mehr Hintergrundwissen wie der Lonley Planet und ist durch seine Bilder auch etwas liebevoller gestaltet. Man erfährt mehr über Schottlands Geschichte und deren Beziehung zu den Engländern, ebenso wie Einblicke in Whiskey Brewery wie auch in Sachen Kilts. Dafür gibt es hier weniger kompaktes Wissen in Sachen wo man günstig oder teuer nächtigen kann usw. Dahingehend ist der Lonley Planet unschlagbar.

Der Baedeker ist wohl einer der ältersten Reiseführer überhaupt. Schon Agatha Christie erwähnte ihn in ihren Hercule Poirot Romanen. 


 

Beide Reiseführer haben auch eine Karte am Ende drinnen. Allerdings geben diese natürlich nur einen groben Umriss. Für eine Stadtbesichtigung wie zB. Edinburgh benögtigt man einen eigenen Stadtführer. Wie zB. den Endinburgh Reiseführer von Dumont. Dieser ist komplett anders gestaltet, als alles, was ich bis dato gesehen habe. Ich habe auch den Glasgow Reiseführer von Dumont. Er ist sehr Social-Media-mäßig gestaltet und sehr neu. Die Fotos darin sind auf jeden Fall toll! Er gibt ein gutes Basiswissen über die Stadt und macht neugierig auf mehr. Dazu lernt man auch so nebenbei etwas von der Geschichte. Es ist mehr, als würde dir ein Freund seine Stadt kurz vorstellen. Die kleinen Auszüge und Pläne aus der Stadt und ihren Gässchen sind auf jeden Fall toll, da man nicht für jede Tour den Plan rausfrimmeln muss.

Bei England und Lonley Planet wie auch den Baedeker über Südengland verhält es sich ähnlich wie bereits oben beschrieben. Der Baedeker gibt natürlich wieder nur einen kurzen Einblick über die wichtigsten Städte aus Südengland. Da hätte ich mir gerne mehr über Kent gewünscht. Aber er hat viele kleine Touren zusammengestellt, die man sich ansehen kann. Der Baedecker fühlt und sieht wieder hochwertiger aus und die bunten Illustrationen zum Aufklappen sind überhaupt der Hammer.

Der Lonley Planet gibt wieder viele kurze Tipps. Es ist großartig, dass auch der Lonley Planet jetzt farbig gestaltet ist. Dadurch hat er nicht mehr diesen schwarzweiß Telefonbuchkarakter. Auch wenn die Tipps noch immer kurz und bündig gehalten sind. Er ist weitaus umfassender und gibt einen großen Einblick, auch wenn man natürlich nicht ganz England auf die Seiten passen. Dadurch bleibt es jedem selbst überlassen weiter zu entdecken, was ja das schönste am Reisen ist. 

Der Dumont london ist der Wahnsinn. Ich muss sagen, dass mir die Aufmachung so wahnsinnig gut gefällt wie bei noch keinem Reiseführer. Er ist wirklich der Hipster unter den Reiseführern. Wäre er ein Typ, hätte er einen Bart und eine schwarze Hornbrille! Nein, ehrlich ich liebe diesen Reiseführer. Er ist unterteilt in verschiedene Gruppen. ZB. wo man am besten ein Bier trinkt. Zu Anfang stellt immer ein London Insider seinen Lieblingsort vor. Also zB. das Harp Pub. Die Fotos sehen aus, als wären sie aus irgendeinen Instagram Account mit 5Mrd. Followern, weil die Bilder einfach so wunderschön sind. Dazu schreiben die Londoner auch noch warum dies ihr Lieblingsort ist. Auch das Hintergrundwissen mit teilweise skurillen Facts ist wahnsinnig informativ wie witzig. Wer weiß wie schwer Big Ben ist? In diesem Buch wird diese Frage beantwortet. Er bietet auch viele kurze Tipps, ähnlich wie der Lonley Planet und auch allerlei kleiner Walks und Touren durch London. Da ist für jeden was dabei, egal wieviel Zeit man mit sich bringt. 

Was Magot sich da getraut hat! Es ist ein Wahnsinn, sich mit 64 Jahren nach der Pensionierung noch aufs Motorrad zu schwingen und einfach mal in die Welt hinauszufahren. Zu diesem Buch ist auch ein fast zweistündiger Film erschienen, den ich leider noch nicht gesehen habe.Von Deutschland über Polen, Russland, Kasachstan über die Türkei und wieder zurück nach Deutschland. Das Buch ist wirklich schön farblich gestaltet mit tollen Fotos und macht richtig Lust auf den Film. Es ist auch richtig gut geschrieben mit einen flüssigen Schreibstil. Es gab Passagen in dem Buch wo man mit Magot gelitten, gelacht und geweint hat. Ich würde mir das niemals zutrauen, mit einem Motorrad dorthin zu fahren, mit gefühlten 100 Pannen auf dem Weg, die ihr aber immer die Welt zum Land geöffnet haben. Die Hilfsbereitschaft der Menschen die sie nicht kannte. Aber genau darum geht es in dem Buch. Es ist eine Reise zu sich selbst. Eine Reise die dem Leser auch sagt, dass er sich mehr zutrauen sollte und vor allem auch einmal Menschen vertrauen sollte. Sie hat bewußt das Motorrad gewählt um mit dem Menschen und den Kuluren in Kontakt zu kommen. 

Rezensionsexemplare


Freitag, 25. Oktober 2019

{Gelesen} Reiseführer London, Grossbritannien, Tschechien und Slowakei

Dieses Jahr sind wir im Waldviertel geblieben und es war nix mit großen Reisen. Für uns ist das total okay, da wir erstens etwas sparen müssen und wir zweitens lange Reisen mit Baby eher vermeiden wollen.
Allerdings sind wir große Bratislava Fans und so ein kleiner Abstecher von Wien nach Bratislava ist da auf jeden Fall auch mit dem Zwerg drin.

Ansonsten kann ich Inselfan nur von Grossbritannien träumen. Was mit Reiseführern auch total okay ist. Ich liebe ja den Süden Englands und bin ein totaler Kent und Sussex Fan.
Diese Regionen kann man auch toll und einfach von London aus besuchen. Mit der Bahn und dann mit dem Bus runter nach Brighton ist wirklich nicht besonders weit von London aus.
Auch für Kinder ein toller Ausflug.
Ich finde die Dorling Kindersley Reiseführer total toll. Innen ist alles übersichtlich und ganz vorne in der Flappe gibt es noch dazu einen kulinarischen Reiseführer (zum Herausnehmen), indem es Rezepte aus Grossbritannien bzw. Tschechien & der Slowakei gibt. Da für viele auch das Essen im jeweiligen Land absoluter Reisegrund ist, ist das toll sich ein Stück Fernweh nach Hause auf den Tisch zu holen. Rezepte für Crumpets, Sunday Roast und Co.
Auch geschichtlich haben die Reiseführer einiges zu bieten. So gibt es in jedem eine kleine Timelapse mit den geschichtlichen Eckdaten des Landes.



Da wir nicht verreisen, aber für nächstes Jahr sehr wohl ein England-Urlaub geplant ist, wird bei mir der Reiseführer ordentlich mit kleinen Post-its versehen um zumindest schon mal "Reisekino-im-Kopf" zu haben.
Ich finde es absolut schön, wie wichtige Sehenswürdigkeiten auch in gemalter Form in diesen Bänden vorhanden sind. Man sieht inneres der Gebäude skizziert und kann noch eine zusätzliche Flappe öffnen. Wirklich mit Liebe zum Detail gestaltet.
 

Im Top 10 London Führer gibt es zwischen Themen wie Shopping, Pubs auch noch die Kapitel wie Kunst und Kultur, sowie Kinder und Kostenlose Attraktionen (für Budget Reisende). Und die wetterfeste Extrakarte von London hinten comes always handy!

*Rezensionsexpemplare

Freitag, 6. Oktober 2017

{Gelesen} London von Lonely Planet

Alle Jahre wieder...
England steht zumindest einmal im Jahr auf unserem Reise-Radar. Da wir wirklich nur einen Katzensprung von London entfernt leben dürfen (die Wohnung wird uns freundlicherweise von einen englischen Freund zur Verfügung gestellt, welcher in Wien lebt), ist London ein kulturelles MUST-SEE für uns geworden.
Meine zuletzt rezensierten Reiseführer (ist schon ein Weilchen her).
My 1st London Expierence. Ich plane bald ein besseres.



Da wir meist alles zu Fuß laufen, kennen wir uns dort schon aus wie in unserer Westentasche. Dennoch ist ein Reiseführer gut bei der Hand, falls man aufgrund des schlechten Wetters (was in London duchaus der Fall sein kann) wirklich mal ein paar Tipps braucht.

Apropos Wetter...
Hier ein Tipp für Single Frauen (selbst erlebt!):
Bei Regen kann man durchaus das Anchor Bankside Pub ansteuern. Mein Freund hat mich nur kurz für einen Toilettengang alleine gelassen und eine Gruppe Männer hat mich gleich mal angesprochen. Dank meiner roten Haarpracht dürften die mich für einen Einheimische gehalten haben...but sorry mate, I do not Cockney Dialect at all, speak properly like the people in Kent! 
Leider kam mein Freund so schnell wieder, dass mir kein Pint ausgegeben wurde... penny-pinching bastards!
 

Auf jeden Fall steht bei uns fast immer ein Besuch bei Tate Britain an. Ja richtig gelesen! Tate Britain nicht Tate Modern!
Tate Modern is only for bloody tourists!, sagte man mir und ich bin auch eher ein Freund der alten Künstler des 19. Jhdts.

Ich hatte als Teenager schon das Gemälde von "The Lady of Shalott" von Waterhouse auf meinen häßlichen Kalender geklebt, sodass mich das wunderbare Bild das ganze Jahr über begleiten konnte.

Aber auch "Ophelia" von Millais ist auf jeden Fall einen Blick wert. Auch die Gemälde von Rossetti sind durchaus ansprechend. Leider sind die Bilder in dem Saal zu zahlreich, sodass man sie übereinander gehängt hat, wodurch man die oberen Bilder nicht so genau betrachten kann.

Wem die letzten Künstler nichts sagen, dem empfehle ich die BBC Serie Desperate Romantics, eine Serie rund um die Muse und die Künstler :)


Da wir absolute Wanderer sind, finden wir die kleinen Spazierrouten im Lonely Planet super. 


Am besten ist es, sich schon vorher Gedanken darüber zu machen, was man in London alles sehen will. Ich habe hierzu immer kleine unterschiedliche Mini-Post-its reingeklebt. 
Auf jeden Fall ist es übersichtlich gestaltet, nach verschiedenen Londoner Areas:


Besonders toll finden wir auch die Insiderwissen, von Londoner:


Zusätzlich gibt es hinten noch verschiedene Unterteilungen wie Architektur, Theater usw.
Ich finde das toll, da man hier London auf einen anderen Weg entdecken kann. Super für denjenigen, der London schon mehrfach besucht hat und noch immer neues entdecken möchte. 


In case you´re lost: gibt es hinten noch eine Karte von London zum Heraustrennen. 


Ich liebe den Lonely Planet einfach. Für mich der beste Reiseführer, weil er von Menschen geschrieben wird, die sich dort wirklich auskennen. Ich habe mir jedes Mal den neuen Japan Reiseführer gekauft, als ich nach Japan geflogen bin. Er wird ständig neu aktualisiert und man kann so vieles entdecken, was man sonst vielleicht übersehen hätte.

Ich persönlich finde den Reiseführer dennoch etwas "bulky" weswegen ich gerne einfach die wichtigsten Sachen die ich sehen möchte vorweg abfotographiere und den Lonely Planet dann einfach in der Wohnung lasse.

Das allerschönste an Reiseführern an sich finde ich, dass man eine "Reise im Kopf" machen kann. Ideal für Fernweh geplagte Normaden wie mich! :)

*PR-Sample

Sonntag, 17. Januar 2016

{Reiseführer} Styleguide Wien - Eat Shop Love it

Ja ich weiß, eigentlich sollte man die Stadt (die man seit seiner Geburt kennt) wie eine Westentasche kennen. Da ich auch gerne zu Fuß jede Stadt erkunde und dabei schon einige km gegangen bin, denke ich, ich kenne meine Stadt recht gut.
Dennoch ist es immer wieder interessant, neue Orte zu erkunden, die man ohne Stadtführer nie kennengelernt hätte.
Deshalb möchte ich euch heute den Styleguide Wien von Angie & Brigitte Rattay vorstellen. Erschienen im Piper Verlag unter National Geographic.

Ich liebe das Cover und die Aufmachung dieses Kunstwerks:


Die


Am Anfang jeder Kategorie (wie beispielsweise hier für die Innere Stadt, 1. Bezirk) gibt es einen kleinen Plan, indenen die nachfolgenden Empfehlungen eingezeichnet sind. Meiner Meinung nach super übersichtlich und leicht zu finden, da die Staßennamen vermerkt sind und das in Wien (im Gegensatz zu anderen Orten wie Tokyo) echt übersichtlich gestaltet ist.


Die Labstelle ist vielleicht für Wiener kein Geheimtipp mehr, aber als Tourist auf jeden Fall einen Blick wert! Ob zum Frühstück oder Lunch! Dank des vorher erwähnten Plans, sollte die Labstelle auch leicht zu finden sein.


Auf einigen Seiten gibt es immer wieder Urwienerische-Ausdrücke. Wie bspw. "Eitrige" für eine Käsekreiner (Wurst mit Käsestückchen). Eigentlich ein sehr grauslicher Begriff, da das ganze ja von Eiter kommt...aber naja...


Große Kaufhäuser wie H&M werden in dem Styleguide nicht erwähnt, die findet man ja sowieso. Dagegen werden Orte wo man Vintage Klamotten oder Möbel shoppen kann erwähnt. Super, denn auch als Wienerin kenn ich all diese Orte nicht und muss sie unbedingt mal besuchen!


Auch die Hotelempfehlungen sehen verführerisch und sehr individuell aus. Schade das ich die wohl eher nicht brauche :D


Sehr wichtig sind auch die Stadtbahnbögen, die natürlich auch im Styleguide vorkommen.


Viele eingesessene WienerInnen erklären kurz auf zwei Seiten, was ihnen an Wien wichtig ist, was Wien ausmacht und welche Orte man einfach besuchen sollte.


Ein kleines Doppelseitiges Wienerisches Wörterbuch gibt es auch!! Als echter Wiener kennt man die Ausdrücke zwar, aber  für Touristen ein absolut witziges MUSS! :)


Ganz hinten, wartet auch noch ein kleines Wiener Kaffee-Lexikon, dass ich persönlich auch sehr hilfreich finde, da ich jetzt nicht der große Kaffeetrinker bin. Ja, ich weiß ich schäm mich eh ;D


Der Führer zeigt das hippe und neue Wien (so wie ich es kenne und liebe), abseits von Wiener Schnitzel und Heurigen. Wien hat soviel mehr zu bieten!
Absolute Kaufempfehlung für dieses "Gustostück", ich freue mich schon aufs Ausprobieren vieler Cafehäuser und Restaurants.
Ich nehme den Führer immer wieder gerne in die Hand und freue mich schon auf den Frühling, wenn man endlich wieder draußen sitzen kann!!

Den Styleguide Wien von Angie & Brigitte Rattay gibt es im Piper Shop (hier kann man sich das ganze auch mit einer Leseprobe näher anschauen!!) und kostet 25,70 Euro.



PR-Sample. Vielen herzlichen Dank dafür. Die Meinung ist meine.

Sonntag, 12. Juli 2015

{Review} Reiseführer London und Südengland

Seid ihr auch schon so im Reisefieber wie ich?
Naja, es dauert noch über einen Monat, bis ich wieder mal in England bin. Hauptsächlich um Freunde in und um London zu besuchen und durch die Pubs zu ziehen ;D
Aber diesmal möchten wir weiter in den Süden und uns ein paar nette Plätze ansehen, wie bspw. Dorset, nach Cornwall schaffen wirs wohl nicht, aber vielleicht nach Brighton, Hastings, Chilham (da wurde Jane Austens Emma von der BBC gedreht und Agathas Marple!!) und Dover. Mal sehen wo es uns dann hinverschlägt.

Vor einer Reise (und auch zum Einstimmen) wältze ich am liebsten Reiseführer. Ich bin eine absolute Buchliebhaberin und bei mir darf kein Buchrücken gebrochen werden, keine Ecke in den Seiten umgebogen werden und das Buch sollte überhaupt aussehen wie neu.
Einzige Ausnahme sind Reiseführer. Die dürfen gebraucht aussehen, da sie ja auch einiges hinter sich haben nach einer Reise.


In London kenne ich mich schon ganz gut aus (bin mind. 1x im Jahr dort - dieses Jahr vielleicht etwas öfter ;D), vor allem da ich mich zu einer Extrem-Fußgängerinnen zähle. Das heißt ich wandere mit meinen Freund lieber überirdisch herum, als mit den Öffis zu fahren. Das längste was wir beide an einem Tag gewandert sind waren 45 km in Japan an einem Tag. Ich finde, man lernt so am besten etwas von Land und Leuten kennen. Klar verläuft man sich auch mal, aber gerade dadurch findet man wieder neue Plätze abseits von den Touri-Plätzen.
Dennoch findet man in Reiseführern auch Plätze die man noch nicht kennt oder nicht mal meine Freunde in London ;D

Ich stelle euch gleich mal zu Beginn den London Reiseführer von Dorling Kindersley Vis-à-Vis vor.
Besondeers toll an den Reiseführer finde ich, gleich zu Anfang findet sich ein kleines Rezeptbüchlein, dass man auch herausnehmen kann. Es nennt sich So schmeckt London und es gibt Rezepte zu Eaton Mess, Scones, Kedgeree, usw. Ich finde so etwas total nett, um sich schon auf den Urlaub einzustimmen.


Toll finde ich auch, das es durchwegs bunt gehalten ist und alles wirklich mit Liebe gemacht ist. Es gibt auch immer wieder total schöne Zeichnungen von allem. Es wird zu Anfang auch die Geschichte Londons kurz erzählt. Wollt ihr mehr zur Geschichte Londons erfahren, so empfehle ich euch das Museum of London (der Eintritt ist übrigens kostenlos!) da kann man locker einen Regentag verbringen mit Spaß zur Geschichte und durchaus auch für Kinder gemacht. 


Auch wichtige Gebäude speziell an der Thames werden erklärt, ideal wenn man einfach mal den Fluß entlangspazieren möchte. Wieder ist alles in Farbe.


Diese gezeichneten "overviews" von wichtigen Plätzen in Verbindung mit den Fotos finde ich besonders gelungen.


Es gibt zu allen Themen auch Zusatzinfos und historische Infos. Wie beispielsweise bei Pubs und Bars, so werden auch Pub-Regeln, Englisches Bier und Historische Pubs, Themen Pubs, usw. erklärt. 


Zum faltbaren Stadtplan ganz hinten, findet sich auch auf den Seiten ein Plan der wichtigsten Orte. Was mir persönlich lieber ist als die unhandlichen Stadtpläne. Aber hier hat man die Option zu beiden. Auch bei den Plänen auf den letzten Seiten sind selbst die Namen von den kleinen Gassen aufgeschrieben, was ich besonders toll finde.


Kommen wir zum Lonely Planet London. Zu Lonely Planet verbindet mich eine besondere Beziehung. Der Reiseführer Japan hat mich auf zwei Reisen begleitet und ich fand ihn so toll, dass ich ihn mir noch zusätzlich auf Englisch gekauft habe. Ohne diesen Reiseführer hätte ich bestimmt einige Plätze in Japan nicht gesehen, die ich nun auf meine Checkliste schreiben kann.

Der Lonley Planet London ist nicht so bunt wie der von DK. Er hat zu Anfang einige bunte Seiten und der Stadtplan auf den Seiten hinten ist bunt. Natürlich hat er auch einen faltbaren Stadtplan. 


Wirklich gelungen finde ich das Insiderwissen, so können alteingesessene London-Hasen wie ich noch was dazulernen. Hier gibt es kleine Interviews, bei denen Londoner befragt werden und Tipps geben. Unten seht ihr zB. Gay in London, wo ein kleiner Einblick in die Londoner Schwulenszene gegeben wird.


Den Spaziergänger in mir freut es, dass es hier auch immer wieder kleine Spaziergänge gibt. Wie beispielsweise unten der Spaziergang Notting Hill. Die angegebenen zwei Stunden für diesen Spaziergang gelten ganz sicher nicht zum Notting Hill Carneval, bei dem ich letztes Jahr dabei war....man wird begleitet von schrägen Leuten, Dealern, Tänzern und den Duft von Marijuana während man auf reinen Glasscherben wandert :D und ich wurde von nem "Copper" nach dem Weg gefragt (WTF?) und konnte ihn ihr zeigen. Experienced once in a lifetime, is more than enough... meiner Meinung nach ;D


Wie bereits gesagt, hat der Reiseführer zu den faltbaren Stadtplan auch ein paar Seiten mit den wichtigsten Orten. Die kleinen Gassen sind zwar nicht namentlich genannt wie beim DK, aber zumindest sind sie eingezeichnet und finden sich dann auch in den faltbaren Stadtplan ganz hinten mit Namen.


Da ich ein absoluter Kent Fan bin und wir auch bei einem Freund in Kent nächtigen, so lag es nahe mal ganz Südengland genauer in Augenschein zu nehmen. London kenne ich schon mehr oder weniger wie meine Westentasche ;D umso gespannter bin ich auf den Süden Englands. Ich muss zugeben von diesem Reiseführer von Dumont war ich besonders angetan:


Die aktiv unterwegs Infos finde ich super. So gibt es beispielsweise ein Radtour zu den Kirchen in Romney Marsh....geht bestimmt schneller als zu Fuß....


...oder doch lieber einen Spaziergang zu Groombridge Place Garden, wo unter anderem der Film "Der Kontrakt des Zeichners" und Jane Austens "Stolz und Vorurteil" gedreht wurde und der Sherlock Holmes Roman "The Valley of Fear" spielt. Solche Infos sind für mich als britische Filme, Serien- und Bücher-Liebhaber absolut großartig. Ich kenne die Filme oder schaue sie mir an oder lese die Bücher und erlebe dann die Orte in Real Life. Hier ist dieser farbige Reiseführer absolut up to date. Auch Filme die erst letztes Jahr im Kino waren, sind vertreten. Leider sind die Fotos etwas alt, wie an der Kleidung der Leute zu sehen ist. Aber ich finde darüber kann man hinwegsehen, da es wichtiger ist, dass die Infos aktuell sind. Was durchaus der Fall sein dürfte.


Hier noch ein Beispiel von den Autoren Lewis Carroll ("Alice im Wunderland") und P.G. Wodehouse, dessen Buch auch als Serie verfilmt wurde ("Jeeves and Wooster"), die ich mir mal angesehen habe als ich eine Grippe hatte :D


oder hier auch von Lawrence of Arabia. Zusätzlich gibt es natürlich auch zahlreiche historische Infos.


und manche Fotos sind sowieso zeitlos schön, wie zB. dieses von St. Ives.


Ganz hinten gibt es dann noch die faltbare Reisekarte zu ganz Südengland.


 Da es meist heisst "So much to see, so little time." helfen einem Reiseführer auf jeden Fall weiter, dass beste aus dem Urlaub rauszuholen und Orte zu besuchen die einem persönlich wichtig erscheinen, bzw. andere Orte die einem unwichtig erscheinen einfach wegzulassen. Sie sparen Zeit und sind sind nicht nur "Kino im Kopf" sondern auch "Kurzurlaub im Kopf". Wie ihr seht habe ich auch kleine farbige Klebe-Lesezeichen mit unterschiedlichen Farben (nach Themen geordnet) in die Reiseführer geklebt. Das spart zusätzlich noch Zeit und erspart lästiges suchen. Wir können bestimmt wieder nicht alles besuchen, was wir uns jetzt vornehmen...aber so gibt es wenigstens beim nächsten Besuch noch einiges zu entdecken. Wir sagen dann immer "Das heben wir uns dann fürs nächste Mal auf!".

Mögt ihr Reiseführer auch so gerne wie ich oder sind sie für euch mehr Mittel zum Zweck? Wo geht es bei Euch hin oder wart ihr dieses Jahr schon weg?

*PR-Sample. Vielen Dank dafür. Die Meinung ist meine.

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