Samstag, 10. Dezember 2016

{Gelesen} Schwarzer Mittwoch von Nicci French

Frieda Klein ist wieder im Einsatz. Nach den Titeln: Blauer Montag und Eisiger Dienstag, die ich auch rezensiert habe, ist nun Schwarzer Mittwoch dran.

ACHTUNG! Falls ihr die anderen Bände nicht gelesen habt, könnte euch der nachfolgende Text SPOILERN! Ich versuche dennoch nicht zu viel zu verraten.

Frieda muss sich erst wieder erholen von ihrem letzten "Fall", sei es nun körperlich oder seelisch. Die Narben wachsen langsam zu, doch der leitende psychologische Berater der Polizei Professor Hal Bradshaw, lässt nichts aus um Frieda eine Falle zu stellen und sie zu demütigen. Auch Josef macht ihr nicht gerade ein Freude, indem er ihr Bad renoviert und es für sie unbrauchbar macht. Dazu kommt, dass sie noch immer an ihre Nemisis "Dean" (Alans Zwilling), der sie seit dem 1. Band verfolgt und im 2. Band sozusagen als ihr "Schutzengel" agiert hat, im Hinterkopf hat. Der scheinbar das Grab ihres Vaters besucht hat, dessen Selbstmord sie noch immer nicht verarbeitet hat. Ihre Nichte Chloe zieht bei Frieda ein, was die Sache komplizierter macht. Nebenbei hängt sie noch an Sandy, der jetzt in New York lebt.

DCI Karlson (der mit der Trennung seiner Kinder umgehen muss) und Yvette haben mit einen anderen Fall zu kämpfen. Ruth Lennox wird brutal ermordet von ihren Kindern aufgefunden. Wer hat die Frau ermordet, die scheinbar ein perfektes Leben geführt zu haben scheint. Das dieses gar nicht so perfekt war, kommt nach und nach zum Vorschein. So hatte sie zB. eine Affäre, die über 10 Jahre lang ging. Zu dem Mord wurde scheinbar auch noch eingebrochen, allerdings scheint der Dieb eher zufällig in diesen Mordfall gestolpert zu sein. Ted, ein Sohn der Ermordeten, ist ein Freund von Chloe (Friedas Nichte) und so wird auch Frieda (mehr oder weniger unfreiwillig) in den Fall gezogen.

Zudem gibt es noch einen Handlungsstrang des Journalisten Jim Fearby, der Mädchenmorde untersucht. Die Stränge verbinden sich natürlich erst nach und nach und klären sich erst zum Schluss auf. 

Ich mag die Frieda Klein Reihe total gerne, man liest durch relativ kleine Schrift und viele Seiten sehr zügig. Gestern hab ich es im Bad fertig gelesen und nicht mal gemerkt, dass das Badewasser schon eiskalt war. Es ist fast nie langweilig einen Nicci French Thriller zu lesen.
Ich freue mich schon auf den 4. Band Dunkler Donnerstag.


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