Montag, 26. Dezember 2016

{Gelesen} Die letzten vier Tage des Paddy Buckley von Jeremy Massey

Irische Komödien? Her damit!
Sehr ansprechend war auf jeden Fall auch das Cover des Buches Die letzten vier Tage des Paddy Buckley von Jeremy Massey.
Der Titel beinhaltet wohl schon gleich mal einen ordentichen Spoiler und der gute Paddy ist wirklich nicht gesegnet mit Glück.
Er arbeitet in einem Bestattungsunternehmen in Dublin. Gleich zu Beginn muss er einer Witwe helfen, das Begräbnis für ihren Ehemann auszurichten. Dummerweise landen beide im Bett und die Witwe stirbt auf Paddy. Die Sache wird von Paddy vertuscht, der der Tochter der beiden nun erklären muss, dass sie zwei Begräbnisse statt eines ausrichten muss. Auch die Tochter und Waise zieht Paddy an und er ist vom ersten Augenblick angetan von ihr.


Als er eines verregneten Tages beim Bestattungsinstitut abschließt und sich hurtig auf den Heimweg macht, kommt es zu einem Unfall. Wie sich herausstellt hat Paddy den Bruder DES Gangsterbosses schlechthin in Dublin überfahren. Ja er sorgt wohl unfreiwillig dafür, dass er genug zu arbeiten hat....
Er begeht Fahrerflucht, da er ansonsten wohl nicht mehr lange zu leben hat.
Dummerweise erfährt er am nächsten Tag, dass er sich auch um dieses Begräbnis kümmern muss und muss sich von nun an mit Vincent Cullen dem Gangsterboss auseinandersetzen. Dieser liebt extravagante Hunde wie "Ditchtire", einen Fuchs, Wolf und Schäferhund-Mix. Paddy hat angst, dass Vincent etwas von seinem Unglück ahnt.
Zu allem Unglück erfährt er auch noch, dass eine Leiche vertauscht wurde und bereits eingeäschert ist. Da die Verwandten des anderen Verstorbenen einen offenen Sarg bevorzugen, heißt es, ihnen dies auszureden.
Zum Glück steht ihm sein Freund Christy zur Seite, der ihm hilft die Hinterbliebenen zu überreden und Paddy weiht ihn als einzigen ein, dass er den Bruder von Vincent Cullen getötet hat. Und da ist ja auch noch Brigid die Tochter und Vollwaise, die ich am Anfang erwähnt habe. Auch hier bahnt sich etwas in Sachen Romantik an....
So vergeht Tag für Tag und Seite um Seite und man nähert sich unweigerlich dem Ende des Buches und auch Paddys. Die 264 Seiten sind auch sehr schnell gelesen und es hat mir wirklich gut gefallen, vor allem da es morbid und lustig war, was wir Wiener ja auch lieben. Weil, wichtig is zum Schluss "a schene Leich´!". Mit Paddy kann man sich relativ schnell anfreunden und man leidet mit, wenn er von den Regen in die Traufe schlittert...


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