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Dienstag, 31. März 2020

Gelesen - Schottland und England Reiseführer

Man wird ja wohl noch träumen dürfen. 

Es wird wohl eher unwahrscheinlich sein, dass wir in nächster Zeit mit dem Zwerg nach England oder gar rauf nach Schottland reisen werden. 

Dennoch liebe ich es total mir Reiseführer durchzublättern. 

Dabei gibt es wirklich riesige unterschiede und man muss wissen, was einem mehr am Herzen liegt. Hier habe ich einige Reiseführer für euch durchgeschaut und verglichen. Es gibt riesige Unterschiede und man muss abwägen, was einem wichtig ist um so den perfekten Guide für seine Reise parat zu haben.

Ein Travel Guide sollte ein Begleiter für deine Reise sein und mehr noch, er sollte ein "Local" sein, der dir die besten Plätze seiner Stadt oder seines Landes zeigt. 

Genau das ist Lonley Planet für mich immer gewesen, ab dem Zeitpunkt, wo ich das erste mal in Japan war. Du hast das ganze Land auf einen Blick. Bei Schottland ist dieser natürlich auch sehr umfangreich. Hier gibt es kleine Tipps, diese sind kurz und prägnant. Man hat hier viel Wissen auf wenige Seiten zusammengefasst. Dazu geben Locals Auskunft wo man am besten Party macht, das beste Haggis speisen kann, nächtigt, usw.

Wer es etwas ausführlicher mag mit etwas hübscheren Bildern und mehr Hintergrundwissen (Historie usw.) der ist bestimmt mit dem Baedeker besser bedient. Hier kann man sogar bebilderte Seiten aufklappen und so zB. das innere eines Schlosses illustriert bekommen. Er bietet weitaus mehr Hintergrundwissen wie der Lonley Planet und ist durch seine Bilder auch etwas liebevoller gestaltet. Man erfährt mehr über Schottlands Geschichte und deren Beziehung zu den Engländern, ebenso wie Einblicke in Whiskey Brewery wie auch in Sachen Kilts. Dafür gibt es hier weniger kompaktes Wissen in Sachen wo man günstig oder teuer nächtigen kann usw. Dahingehend ist der Lonley Planet unschlagbar.

Der Baedeker ist wohl einer der ältersten Reiseführer überhaupt. Schon Agatha Christie erwähnte ihn in ihren Hercule Poirot Romanen. 


 

Beide Reiseführer haben auch eine Karte am Ende drinnen. Allerdings geben diese natürlich nur einen groben Umriss. Für eine Stadtbesichtigung wie zB. Edinburgh benögtigt man einen eigenen Stadtführer. Wie zB. den Endinburgh Reiseführer von Dumont. Dieser ist komplett anders gestaltet, als alles, was ich bis dato gesehen habe. Ich habe auch den Glasgow Reiseführer von Dumont. Er ist sehr Social-Media-mäßig gestaltet und sehr neu. Die Fotos darin sind auf jeden Fall toll! Er gibt ein gutes Basiswissen über die Stadt und macht neugierig auf mehr. Dazu lernt man auch so nebenbei etwas von der Geschichte. Es ist mehr, als würde dir ein Freund seine Stadt kurz vorstellen. Die kleinen Auszüge und Pläne aus der Stadt und ihren Gässchen sind auf jeden Fall toll, da man nicht für jede Tour den Plan rausfrimmeln muss.

Bei England und Lonley Planet wie auch den Baedeker über Südengland verhält es sich ähnlich wie bereits oben beschrieben. Der Baedeker gibt natürlich wieder nur einen kurzen Einblick über die wichtigsten Städte aus Südengland. Da hätte ich mir gerne mehr über Kent gewünscht. Aber er hat viele kleine Touren zusammengestellt, die man sich ansehen kann. Der Baedecker fühlt und sieht wieder hochwertiger aus und die bunten Illustrationen zum Aufklappen sind überhaupt der Hammer.

Der Lonley Planet gibt wieder viele kurze Tipps. Es ist großartig, dass auch der Lonley Planet jetzt farbig gestaltet ist. Dadurch hat er nicht mehr diesen schwarzweiß Telefonbuchkarakter. Auch wenn die Tipps noch immer kurz und bündig gehalten sind. Er ist weitaus umfassender und gibt einen großen Einblick, auch wenn man natürlich nicht ganz England auf die Seiten passen. Dadurch bleibt es jedem selbst überlassen weiter zu entdecken, was ja das schönste am Reisen ist. 

Der Dumont london ist der Wahnsinn. Ich muss sagen, dass mir die Aufmachung so wahnsinnig gut gefällt wie bei noch keinem Reiseführer. Er ist wirklich der Hipster unter den Reiseführern. Wäre er ein Typ, hätte er einen Bart und eine schwarze Hornbrille! Nein, ehrlich ich liebe diesen Reiseführer. Er ist unterteilt in verschiedene Gruppen. ZB. wo man am besten ein Bier trinkt. Zu Anfang stellt immer ein London Insider seinen Lieblingsort vor. Also zB. das Harp Pub. Die Fotos sehen aus, als wären sie aus irgendeinen Instagram Account mit 5Mrd. Followern, weil die Bilder einfach so wunderschön sind. Dazu schreiben die Londoner auch noch warum dies ihr Lieblingsort ist. Auch das Hintergrundwissen mit teilweise skurillen Facts ist wahnsinnig informativ wie witzig. Wer weiß wie schwer Big Ben ist? In diesem Buch wird diese Frage beantwortet. Er bietet auch viele kurze Tipps, ähnlich wie der Lonley Planet und auch allerlei kleiner Walks und Touren durch London. Da ist für jeden was dabei, egal wieviel Zeit man mit sich bringt. 

Was Magot sich da getraut hat! Es ist ein Wahnsinn, sich mit 64 Jahren nach der Pensionierung noch aufs Motorrad zu schwingen und einfach mal in die Welt hinauszufahren. Zu diesem Buch ist auch ein fast zweistündiger Film erschienen, den ich leider noch nicht gesehen habe.Von Deutschland über Polen, Russland, Kasachstan über die Türkei und wieder zurück nach Deutschland. Das Buch ist wirklich schön farblich gestaltet mit tollen Fotos und macht richtig Lust auf den Film. Es ist auch richtig gut geschrieben mit einen flüssigen Schreibstil. Es gab Passagen in dem Buch wo man mit Magot gelitten, gelacht und geweint hat. Ich würde mir das niemals zutrauen, mit einem Motorrad dorthin zu fahren, mit gefühlten 100 Pannen auf dem Weg, die ihr aber immer die Welt zum Land geöffnet haben. Die Hilfsbereitschaft der Menschen die sie nicht kannte. Aber genau darum geht es in dem Buch. Es ist eine Reise zu sich selbst. Eine Reise die dem Leser auch sagt, dass er sich mehr zutrauen sollte und vor allem auch einmal Menschen vertrauen sollte. Sie hat bewußt das Motorrad gewählt um mit dem Menschen und den Kuluren in Kontakt zu kommen. 

Rezensionsexemplare


Montag, 1. Oktober 2018

{Gelesen} Bücher im September 2018

Mein Lesemonat September war jetzt nicht so reichhaltig wie der im August. Aber dafür habe ich beide Bücher in einer Rekordzeit gelesen.

Arrowood von Mick Finlay 

Das Buch habe ich in etwa vier Tagen gelesen.
Was mich daran besoners interessiert hat ist, dass wir uns in London des frühen 19. Jhdt. befinden. Witzig daran ist auch, dass es den berühmten Detektiv der durch Deduktion seine Fälle löst auch gibt. Also Sherlock Holmes. Dieser ist Arrowood allerdings ein Dorn im Auge. Da er keinen erfolgreichen Chronisten wie Sherlock Holmes zur Seite hat, sondern den gutmütigen Barnett, ist er natürlich auch nicht so erfolgreich wie der große Holmes.
Er muss sich mit kleineren Fällen aus der Unter- bzw. Mittelschicht zufrieden geben, hat Geldnot und ist demnach nicht so wählerisch...
Spannend ist es auch ohne Sherlock und Arrowood arbeitet auf der Gefühlsebene indem er die Menschen sehr genau beobachtet.
Eine junge französische Fotographin bittet ihn um Hilfe, als ihr Bruder plötzlich verschwindet. Dummerweise hat er genau in der Spelunke der Cream Brüder gearbetet, bei denen Arrowood schon von einem anderen Fall in Ungnade gefallen ist. Sich dort blicken zu lassen, könnte lebensgefährlich sein, wodurch sich Barnett und Arrowood was anderes einfallen lassen müssen um an Informationen zu kommen. Die Freundin des verschwundenen Bruders, Martha scheint mehr zu wissen, doch noch bevor sie den beiden hilfreich sein kann wird sie auf offener Straße erstochen.
In weiterer Folge wird Barnett dann auch noch von einem Polizisten verdroschen und der Fall gestaltet sich als schwieriger und gefährlicher als gedacht. Auch die Auftraggeberin scheint einiges zu verbergen, was die Sache auch nicht vereinfacht.
Für mich ein tolles Buch mit teilweise auch witzigen Elementen. Die Figuren sind schrullig und dadurch liebenswert.


Stumme Wut von Michael Wood

Das berühmte Harkness Massaker ist nun 20 Jahre her. Ein Ehepaar wurde mit einem Messer hingerichtet, während der kleine Sohn Jonathan im Haus war. Dieser sprach allerdings nach den Morden nicht mehr und war somit nicht sehr hilfreich. Jetzt soll das berühmte Haus und der Tatort abgerissen werden, da sich kein Käufer findet. Durch das Medieninteresse wird der Fall erneut aufgerollt und die in Ungnade gefallene DCI Matilda Darke übernimmt den Fall nach einer Zwangspause.
Sie hat eine Übergabe in einem Kidnapping Fall vermasselt wodurch der kleine Junge möglicherweise sein Leben lassen musste. Man weiß nicht, was aus ihm passiert ist. Ich schätze dies ist ein zukünftiger weiterer Fall der DCI Matilda Drake Reihe.
Aber nun zu diesem ersten Buch. Natürlich wird der nun erwachsene Jonathan, der seine Eltern auf solch schreckliche Art verloren hat nun wieder befragt. Er ist sehr in sich gekehrt und liest eine Menge Krimis. Zu seinem Bruder hat er keinen Kontakt mehr, doch dieser soll ihn seit seiner Kindheit ohnehin nur misshandelt haben. Da ihn seine Eltern ohnehin nicht wollten und er nur Ballast war, zeigt er sich auch pragmatisch und nüchtern, als sein Geburtshaus abgerissen wird.
Selbst als sein Bruder auf bestialische Art und Weise umgebracht wird, tangiert es Jonathan nur wenig. Auch seine Nachbarin, eine ältere Frau, hat ein Geheimnis und scheint von Jonathan und seiner Präsenz besessen.
Matilda hat mit ihrer eigenen Nemisis zu kämpfen. Ihre Psychologin geht ihr auf die Nerven, der stellvertretende DCI der nun ihren Platz eingenommen hat und ihn nicht wieder hergeben möchte macht ihr Sorgen. Zudem trauert sie immer noch dem Tod ihres Ehemannes nach.
Eine typische britische DCI eben! So wie man es mag. Das Buch hatte ich in weniger als einem Wochenende durch. Es ist sehr flüssig geschrieben, die Story ist spannend.
Ich hatte schon früh einen Verdacht, welcher sich dann am Ende bestätigte. Dennoch wurde es nie langweilig, da es noch andere undurchsichtige Charaktere gab.


Rezensionsexemplare

Sonntag, 4. Dezember 2016

{Gesehen} - Inspector Mathias Staffel 2

Die erste Staffel wurde von mir im TV mitverfolgt, auf die 2. Staffel war ich doppelt so gespannt. Ich hab sie mir im Orginal angesehen und habe mich aufs Walisisch gefreut, welches ich ohne die englischen Untertitel nicht verstanden hätte.

Aber erstmal der Reihe nach. Inspector Mathias ist durchaus nicht der konventionelle Inspector. Aber welcher Inspector im TV ist das schon?!
Ich liebe ja englische Krimis und besonders im Winter mag ich es die stürmische Landschaft bspw in Wales von meiner warmen Decke aus und einer Duftkerze in der Nähe zu betrachten.
Auf Englisch/Walisisch heißt die Serie Hinterland/y gwyll (lt. Wikipedia heißt dies Abenddämmerung), was mir persönlich als Titel besser gefällt. 

Wer Wales und seine Landschaften liebt ist mit dieser Serie auf jeden Fall auch gut bedient! Mathias wohnt in einem Wohnwagen und lebt von seiner Frau getrennt, nachdem sie die gemeinsame Tochter verloren haben. Viel mehr erfährt man anfangs auch in der 2. Staffel nicht vom Privatleben der Protagonisten. Tom Mathias läuft gerne, spricht nicht viel und zeigt dennoch viel Mitgefühl. Die Story ist auch eine komplett neue, sodass man relativ leicht auch ab der 2. Staffel einsteigen kann. Mathias und DI Mared Rhys müssen im Fall eines ermordeten Busfahrers ermitteln. Dieser wurde höchstwahrscheinlich hingerichtet, da er während seiner Schicht Drogen verkaufte.
Der Verdacht fällt auf eine Familie, die ihren Sohn nun aufgrund des Drogenmissbrauchs im Rollstuhl versorgen muss.
Man erfährt auch etwas (wenn nicht viel) von Tom Mathias Privatleben. Seine Frau kommt ins Spiel und auch ein alter Fall aus London holt Mathias ein.






Samstag, 29. Oktober 2016

{Naturkosmetik} Lush Winterneuheiten

Lush hat wieder tolle neue Weihnachtsprodukte und wie immer lohnt sich ein Blick in den nächsten Lush Shop.

Ich durfte mir vier verschiedene Weihnachtsprodukte aussuchen und diese testen.


Das Magic of Christmas Schaumbad ist der Hammer. Einfach ein paar Sekunden unter das einlaufende Wasser halten und schon gibt es wunderbaren Schaum und Duft. Ich habe es auch meinen Vater gekauft, da er genauso gerne Lebkuchen isst wie ich und auch diese Düfte mag. Der Zimtgeruch ist wirklich überirdisch gut und mittlerweile hat meine Mama gleich mal Magic of Christmas für eine Freundin gekauft.... mutiert zu eine Art "Kettenbrief"....


Kommen wir zu Papa Noel. Einen Gesichtsjelly das lt. Packung schäumen sollte...was es allerdings nicht tut.


Hier seht ihr die tolle Bartform:


Also schäumen tut es leider gar nicht, wie ihr auf dem Foto unten seht, dafür duftet es wirklich himmlisch frisch nach Orangen und dennoch mit einer gewissen warmen Süße. Naturkosmetik geht beim Gesicht waschen besser weg. Bei normaler Kosmetik tut sich das Jelly etwas schwer, vor allem bei der Wimperntusche. Dafür duftet es noch länger auf der Haut, die samtweich vom Jojoba ist. Also wer hier ein schäumendes Jelly erwartet, Finger weg. Wer auf den Duft steht, ist damit wirklich gut bedient, vor allem weil man bestimmt ewig damit auskommt, da es super ergiebig ist.


Snow Fairy ist ein zuckersüßer Bodyconditioner. Also nach der Dusche wird die Haut damit eingerieben und nochmal abgeduscht. Somit kann man sich gleich nachher wieder anziehen und ist dennoch gut eingecremt. Man braucht auch hier nur eine ganz kleine Portion für den ganzen Körper. Der stark süße Zuckerwatteduft ist allerdings nur etwas für eingefleischte Candy-Fans.



Mein absoluter Liebling aus dem Weihnachtsprogramm ist Sleepy mit Lavendelduft. Ich liebe Lavendel und finde den Duft total beruhigend. Falls man einfach mal "runterkommen" möchte, so empfehle ich euch, die Lotion immer in der Handtasche zu haben. Oder neben dem Bett, griffbereit um damit die Hände zu pflegen und dann in Nasen-Nähe zu legen um sanft zu entschlafen....



Habt ihr die neuen Lush Weihnachtsprodukte schon gesehen? Was ist euer persönlicher Favorit?

Montag, 18. Juli 2016

{Preview} NIP+FAB Bee Sting inkl. Gewinnspiel

Ja die gute Kylie Jenner liebt es und hat eine eigene Morning Routine der Marke aus England.
Von Bienengift in der Hautcreme hab ich ja jetzt schon viel gutes gehört. Leider waren die Cremen immer sehr teuer.
Das ändert sich jetzt durch die Nip+Fab Bee Sting Reihe, die nun auch den Weg nach Österreich gefunden hat. Ich durfte die Cream Deluxe und die Lifting Mask testen.
Gleich mal vorweg, die Marke testet nicht an Tieren und es kamen auch keine Bienen zu schaden!
Dennoch sollte man eine Bienengift-Allergie haben, ist diese Creme nicht wirklich zu empfehlen. Es lohnt sich in jedem Fall die Creme vorher an einer kleinen Stelle am Arm zu testen!


Die Creme ist sehr buttrig und reichhaltig und ich hatte etwas bedenken, dass ich danach schimmer wie eine Speckschwarte...aber...


...die Creme zieht sehr gut ein und mattiert sogar leicht. Was für meine Mischhaut echt toll ist. Der Duft ist ganz angenehm, auch wenn ich ihn nicht wirklich zuordnen kann. Vielleicht nach Gele Royale? Ich verwende die Creme noch nicht so lange, aber ich vertrage sie ganz gut und meine Haut fühlt sich etwas aufgeplustert an. Was weniger gut ist, mit fetten Händen verschmiert die Schrift auf der Dose und die Finger werden schwarz von der Tinte. Allerdings darf man bei dem Preis (in Aktion bei Boots um unter 10 Pfund derzeit) nicht meckern...


Die Maske ist eine Gelmaske und ich verwende sie gerne dünn aufgetragen über Nacht. Man kann sie natürlich auch dicker auftragen und dann nach 10 Minuten abwaschen. Sie macht wirklich eine weiche Haut und das Gesicht fühlt sich gut an. 


Die Creme soll es bei Bipa geben, allerdings habe ich sie noch nicht im Online Shop entdeckt. Vielleicht wisst ihr da mehr und könnt es mir in die Kommentare schreiben? Ich würde auf jeden Fall gerne mehr von der Marke hören, da ich das einfache Design eigentlich ganz gerne mag. Weiters kann man mit einer Marke aus England mit meiner Anglophilie nicht viel falsch machen (just my opinion!)!


Dank Nip+Fab darf ich die Bee Sting Fix Cream Deluxe zweimal verlosen:


Was ihr dafür tun müsst:
  • Die Verlosung ist nur für Österreich und Deutschland offen (ihr braucht also einen Wohnsitz in Österreich oder Deutschland). Die Zustellung ist selbstverständlich auch kostenlos.
  • Weiters könnt ihr meinen Blog folgen. Ob über Google Friends Connect (GFC), Bloglovin, Instagram, Twitter oder Blog-Connect (BC) bleibt euch überlassen. Wollt ihr das überhaupt nicht, ist es auch okay. Dann schreibt mir einfach eine E-mail: beautyglace@gmail.com mit Betreff: "Bee Sting"
  •  Nächster Schritt: schreibt mir bitte einen Kommentar in diesen Blogpost, über Instagram oder per mail.
  • Die GewinnerInnen werden von mir per E-mail/Instagram verständigt, mit der Bitte mir ihre Lieferadresse (bitte nur aus Österreich oder Deutschland!) zu senden.
  • Sollten sich die GewinnerInnen innerhalb von drei Tagen nicht bei mir melden, wird die GewinnerIn neu ausgelost.
  • Rechtsweg und  Barablöse sind ausgeschlossen.
     

  • Das Gewinnspiel läuft bis 31.08.2016, 23:59 Uhr

Ich drücke Euch die Daumen!

Habt ihr die Creme schon bei Bipa gesehen? Habt ihr schon etwas von Nip+Fab getestet?

Alles Liebe,








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Montag, 13. Juni 2016

{Gelesen} Bill Bryson - It´s teatime, my dear!

Ich liebe England und die Engländer und habe schon viel Gutes über den Autor gehört, deshalb war das Buch ein absolutes Must-have für mich, leider ist es nicht das, was ich mir gedacht habe.
Aber alles der Reihe nach.


Das Buch von Bill Bryson - It´s teatime, my dear! ist im Goldmann Verlag erschienen. Für weitere Infos, bitte dem Link folgen.

Bill Bryson ist eigentlich ein Amerikaner, der sich allerdings in England verliebt hat (in eine Frau und das Land!). Da ich selbst ein Insel-Fan bin und einige Freunde dort habe, die mich auch mal bei sich übernachten lassen, wollte ich natürlich liebend gerne mit Bill Bryson in Englands gesamter Herrlichkeit schwelgen.
Leider macht der Herr Bryson mir da einen Strich durch die Rechnung. Nicht falsch verstehen, ich bin mir sicher, dass er dieses Land liebt, aber noch lieber das "herumsuddern" wie wir Österreicher sagen. Und wir müssen es ja wissen, wir haben das "sich über Nichtigkeiten aufregen" erfunden.


Bryson hat das Land bereist und berichtet von tollen Orten in England....habe ich mir gedacht. Naja, irgendwie sieht es dann doch etwas anders aus, bei manchen Orten frage ich mich ernsthaft ob er wirklich dort war, oder doch nur den Wikipedia Beitrag dazu gelesen hat??? Historisch hat er einiges über die kleinsten Döfchen in England zu berichten. Zum Beispiel hat er das Grab von Herrn Everest besucht und das die Engländer selbst den Namen falsch aussprechen und und und..

Trotzdem habe ich versucht mich mit dem Buch anzufreunden, beispielsweise als er von meinem geliebten Eastbourne als "besten Fleck Englands" geschrieben hat. Leider ging er auch nicht sehr viel ausführlicher auf den Ort ein. Andere Sachen hingegen, beschreibt er sehr ausführlicher, wie beispielsweise seine Mc Donalds Geschichte... und ich frage mich, was das mit England zu tun hat?
Dazu wird das ganze mit Pub Geschichten gewürzt und wo man am miesesten Essen kann und garantiert Rattenkot im Essen hat. Witzig fand ich allerdings echt die Trip Advisor Geschichte, inder er einen Zeitungsartikel verlinken wollte, der beschrieb warum das Crown Hotel geschlossen wurde (nämlich aufgrund des Rattenkots!) und Trip Advisor diesen Bericht nicht veröffentlichte, weil er nicht fundiert und auf eigenen Erfahrungen beruhte....erm naja...


Mir hätte das Werk um einiges besser gefallen, wenn er etwas von der Landschaft beschrieben hätte, oder wo man am besten Essen kann und dieses mit Anekdoten gewürzt hätte. Nicht Anekdoten über irgendwas, gewürzt mit Wikipedia-Geschichte zu (Bsp.) Brighton und einen Satz über Brighton selbst.

Dennoch ist es auf jeden Fall für jeden Inselfan lesenswert. Bryson liebt die Engländer und ihre Insel, das kann man erkennen, auch wenn sie ihn manchmal zur Weißglut bringen. Für andere als Englandfans ist das Buch allerdings nicht zu empfehlen. Ich habe phasenweise gelacht (meist über ihn, was ihn wieder etwas sympathischer machte), angeekelt die Nase gerümpft oder mich über ihn echauffiert (wenn er sich beispielsweise über meine geliebten Engländer aufgeregt hat). Das Buch ist okay für die Unterhaltung, aber leider kein typischer Reisebericht.

Alles Liebe,





Rezensionsexemplar

Samstag, 19. März 2016

{Gehört} Die Lebenden und Toten von Winsford von Håkan Nesser

Zuerst einmal sei gesagt, dass ich eigentlich ein großer Håkan Nesser Fan bin, aber dieses Hörbuch konnte mich leider nicht restlos überzeugen!

Titel: Die Lebenden und Toten von Winsford
AutorIn: Håkan Nesser
Orginaltitel: Hercule Poirot and the Greenshore Folly
Sprecher: Eva Mattes
dt. Ausgabe erschienen am: 15.09.2014
Laufzeit: 2h 39, 2 CDs
Genre: Krimi
Verlag: der Hörverlag

Preis:   € 22,50 [A];  € 19,99 [D]* (* empf. VK-Preis)

Hörprobe vom Verlag


Ich war voller Erwartung, als ich dieses Hörbuch zum Rezensieren bekommen habe. Hab es mir fast für einen besonderen Moment aufgehoben und dann auch im Bad angefangen. Gemütlich in der Wanne mit Lush Badebombe und einer Kerze!
Ich hab dann nach den ersten zwei Stunden gehört (natürlich nicht alles im Bad ;)) und abgebrochen, da es super langatmig war.
Ich hab dann nochmal von Anfang an angefangen, da meine Aufmerksamkeitsspanne sich etwas verflüchtigte, was wohl auch sehr viel über das Buch aussagt.
Naja, da ich Håkan Nesser wirklich sehr mag und seine Bücher als Jugendliche geliebt habe, hab ich dem ganzen noch ne 3. Chance gegeben und nochmal gehört.
Um ehrlich zu sein, hätte Nesser das Buch nicht geschrieben, hätte ich wahrscheinlich aufgegeben.


Das Buch ist übrigens in der  Ich-Erzählung geschrieben.

Kurz zur Story:
Man erfährt von Maria Anderson (was nicht ihr richtiger Name ist, wie man später erfährt), die mit ihrem Hund Castor seit kurzem in England lebt und immer ausgedehnte Spaziergänge mit ihm macht. Dies ist alles sehr genau und sehr oft beschrieben und sie scheint ihren Hund wirklich zu lieben, den sie auch nicht überleben möchte. Auch wird die Landschaft Englands und die dort umherziehenden wilden Ponys und das Heidekraut sind sehr gut beschrieben. Nesser kann wirklich gut beschreiben und man sieht die Landschaft direkt vor seinem inneren Auge erscheinen. Maria erinnert sich zurück und man erfährt später, dass ihr Ehemann - ein Literaturprofessor - eine Kellnerin vergewaltigt haben, oder zumindest sein Sperma auf ihren Bauch gespritzt haben soll. Ihr Ehemann Martin meint, dass er sie nicht vergewaltigt hat, sondern alles auf freiwilliger Basis passiert sei. Doch Maria hat diese Studentin auch einmal heimlich getroffen und ist nach diesem Treffen überzeugt, dass sie die Wahrheit sagt und wirklich von ihrem Mann vergewaltigt worden war.

Martin verschwindet dann auf einer Urlaubsreise in Polen und Maria spinnt immer wieder etwas zusammen im Sinne von "was wenn man einen Mord in Polen beginge...." und möchte dann zusammen mit ihrem Hund untertauchen, würde das letzte Mal in Berlin ihr ganzes Geld abheben und würde dann gen England untertauchen. Teilweise sind die Monologe Marias sehr undurchsichtig und verworren, ja fast schon etwas wirr. In England wird Maria von einer Kollegin (Maria war in Schweden Moderatorin im "Affenstall") in England wiedererkannt, doch Maria verstellt sich und gibt sich als Engländerin aus, dennoch hat Maria Angst, denn würde die Polizei etwas herausfinden (was zwar offensichtlich ist, ich aber dennoch nicht verraten möchte), so wird sich die Kollegin wieder an diese Begegnung erinnern. Nach dieser Begegnung fängt Maria an ihr Aussehen zu verändern (spät aber doch!).
Die ganze Aufklärung, warum Maria untertaucht erfährt man dann natürlich später, wo das ganze Buch auch etwas Fahrt aufnimmt. Der Schluss war überraschend, wirkte für mich aber auch irgendwie gekünstelt und etwas unschlüssig.

Ich weiß, dass vielen das Buch wirklich gut gefallen hat, aber es war nicht "mein Nesser". Ich hab das Hörbuch übrigens beim Ausmisten des Kleiderschranks fertig gehört und bin froh, dass es mir da durch geholfen hat :D. Zugutehalten muss man ihm die landschaftliche, bildhafte Beschreibung! Er beschrieb einzelne Orte wirklich sehr detailreich!

Alles Liebe,

*Rezensionsexpemplar



Dienstag, 1. März 2016

{Lesestoff} Silent Scream von Angela Marsons

Ich liebe Krimis/Thriller die in England, Irland oder Schottland spielen und lese sie auch gerne in Englisch (teilweise auch mit schottischen Dialekt...hach ich liebe es!). Ja bei uns sind auch diverse englische Krimis auf ZDFneo und Co ein absoluter Fixtermin. Als Kind habe ich Miss Marple und Hercule Poirot Filme geliebt und ich liebe sie heute noch. Die Miss Marple Reihe ist ein Fixtermin, wenn ich Grippe habe. Dann sitze ich mit meiner Kuscheldecke, Wärmeflasche, Kräutertee und Hustenzuckerln da und schau mir die ganze Reihe von vorne bis hinten an.


Titel: Silent Scream
AutorIn: Angela Marsons
Orginaltitel: Silent Scream
Reihe: DI Kim Stone - Band 1
spielt in: England
Einband: Klappenbroschur
dt. Ausgabe erschienen am: März 2015
Seiten: 464 Seiten
Genre: Kriminalroman
Verlag: Piper

Preis:  € 15,50 [A], € 14,99 [D]
Silent Scream von Angela Marsons ist der erste Teil der DI Kim Stone Reihe), der nun ins Deutsche übersetzt wurde (der zweite kam in englischer Sprache im Mai und der dritte Band im November 2015 raus).





Zum Cover:


Ich finde das Cover total toll. Der Titel ist in 3D Druck am matten soften Cover und liegt sehr gut in der Hand. Ich mag sowas total gerne. Aber ich hab überhaupt einen Buchfetisch :D. Wenn ich ein Buch aufschlage, so muss ich auch erstmal an den Druck riechen! Als Kind wusste ich blind, welcher Verlag es ist, allein vom erschnüffeln des Drucks ;D. Ich war der absolute Bücher-Nerd und habe Bücher nur ungern hergeborgt, da ich immer beim Lesen darauf geachtet habe, dass der Buchrücken nicht "gebrochen" wurde, damit es auch hübsch im Regal aussieht. Kamen dann Taschenbücher mit gebrochenen Rücken zurück, war ich nicht gerade erfreut. Ja ich weiß, sehr seltsames Kind! Naja, mittlerweile ist es besser geworden, aber ich achte noch immer auf meine Bücher, mach keine Eselsohren rein und behandle sie mit vorsicht (vor allem in der Wanne!).

Aber kommen wir mal zum Inhalt:

Der Krimi spielt in Black Country (bei Birmingham), einen Teil Englands der einst vom Kohleabbau lebte und jetzt zusehends verfällt. Gesäumt von Sozialbauten und steigender Kriminalität, beschreibt die Autorin das Millieu sehr gut, wohl weil sie wirklich dort lebt.
Es werden nach und nach verschiedene Personen getötet, die eins verbindet. Sie waren 2004 an einer schrecklichen Tat beteiligt und haben diese geheim gehalten und ein weitgehend normales Leben geführt. Was genau, werde ich euch nicht verraten, da ich euch das Lesevergnügen nicht nehmen möchte.
Jemand versucht auch zu verhindern, dass ein Archäologe genau an der Stelle gräbt, wo ein Kinderheim stand, indem die Ermordeten gearbeitet haben.

Charaktere:

Die Protagonistin DI Kim Stone - ist wie der Nachname schon vermuten lässt - hart wie Stein. Sie scheint mechanisch zu funktionieren, wie die Maschinen an denen sie herumschraubt. Dadurch war es für mich anfangs etwas schwer eine "Beziehung" zu der Hauptdarstellerin aufzubauen. Ich weiß, dass englische ProtagonistInnen oft etwas kühl und zeitweise gerne grantig erscheinen und das mag ich als gebürtige Wienerin ja eigentlich auch sehr gerne ;D.
Warum Sie so unnahbar und versteinert ist, erfährt man natürlich auch nach und nach und ebenso werden nach und nach diese eisernen Mauern niedergerissen. Wohl weil sich Kim Stone auch mit der Geschichte um die Morde, in denen sie ermitteln muss, identifizieren kann und ein ähnliches Schicksal erlitten hat. Man versteht bald ihre distanzierte Haltung und nähert sich ihr an, vor allem weil man ihre bissigen Antworten einfach lieben muss. Sie pfeift - wie viele anderen DI´s in Büchern auch - auf Regeln und ihr sind die Opfer wichtiger, als Dienst nach Vorschrift und kommt sich deswegen oft mit ihrem Chef Woody in die Haare. Ihr zur Seite steht ihr Bryant, der Kim Stone in allem was sie macht unterstützt.
Auch der Mörder wird auf Stone aufmerksam und ein spannendes Spiel beginnt.

Aber ich hoffe dennoch, dass DI Kim Stone in den weiteren Bänden etwas mehr "auftaut" und aus ihrer Eiswelt kommt.
Auch die Beschreibung von DI Kim Stone (kurze Haare, liebt Motorräder) hätte meines erachtens besser sein können, aber so kann sich jeder seine Protagonistin weitgehend selbst ausmalen.




Fazit:

Sehr toll fand ich, dass die Kapitel eher kurz gehalten wurden. So kann man immer locker bis zum nächsten Kapitel lesen und natürlich liest man dann noch ein Kapitel und noch eins, bevor man schlafen geht....
Denn das Buch liest sich unglaublich schnell und ich hatte es in zwei Tagen (am Wochenende) fertig gelesen. Tja dabei wollte ich an meiner Masterarbeit weiterarbeiten...dumm gelaufen. Es zieht sich somit überhaupt nicht, sondern es kommt alles Schlag auf Schlag und liest sich sehr flüssig. Klar lese ich deutsche Bücher schneller, als Englische, da es meine Muttersprache ist!

Auch die Morde kommen ziemlich dicht aufeinander (die ersten zwei Morde finden innerhalb der ersten 100 Seiten statt), sodass es wirklich nicht fad wird. Wer einen empfindlichen Magen hat, dem sei gesagt, dass die Beschreibung des Tatorts zuweilen sehr "blumig" ist, so als würde man sich mit Kim Stone im Raum befinden. Ich persönlich mag sowas sehr gerne (nicht falsch verstehen, bitte!!), denn warum soll die Grausamkeit des Mordes geschönt werden?



Angela Marsons schafft es den Spannungsbogen nicht nur aufrecht zu halten, sondern spannt ihn soweit, dass fast die Sehne reisst.

Das Taschenbuch ist im Piper Verlag erschienen und ist ab jetzt (1. März 2016) erhältlich. Das Buch hat 464 Seiten, kostet in Österreich 15,15€ und auf der Piper Seite könnt ihr euch eine Leseprobe ansehen.

Alles Liebe,

Rezensionsexemplar. Vielen herzlichen Dank dafür.

Freitag, 26. Februar 2016

{Lesesstoff} Erkenne deine Schuld von Tim Weaver

Heute stelle ich euch wieder einen englischen Thriller vor. Diesmal muss David Raker einen Vermissten Ex-Polizisten wiederfinden.

Titel: Erkenne deine Schuld
AutorIn: Tim Weaver
spielt in: England in London
Orginaltitel: Fall from Grace
Einband: Taschenbuch
dt. Ausgabe erschienen am: 18.5.2015
Seiten: 576 Seiten
Genre: Thriller
Verlag: Goldmann

Preis:  € 9,99 [D] | € 10,30 [A]

Leseprobe vom Verlag

Dummerweise habe ich nicht gewußt, dass dies bereits der 5. Fall des Privatdetektiv David Raker ist. Tja meine Schuld! Leider ist es nichtmal auf amazon.de angegeben und nur an der engl. Ausgabe (Fall from Grace) erkenntlich.

Trotzdem kann man das Buch ohne weiters auch so lesen und kommt wunderbar mit. Zwar erfährt man von anderen Fällen in denen seine neu gefundene Tochter auch eine Rolle spielte (man wird praktisch gespoilert, falls man die anderen Titel auch noch lesen möchte) und das seine Ex gleich eine gegenüber wohnt. Man findet allerdings auch sehr schnell hinein und braucht für das Buch kein Vorwissen über David Raker.



Kurz zur Story:

Eine Polizistin wendet sich an den Detektiv Raker, da ihr Vater vermisst wird und die Polizei nicht weiter weiß und den Fall zu den Akten gelegt hat.
Der Vermisste - Leonard Franks - war selbst Polizist, zwar in Pension arbeitete er aber noch immer an ungelösten Fällen weiter. Er scheint vor seinem verschwinden etwas entdeckt zu haben.

Da Privatdetektive nicht gerne bei Polizisten gesehen sind, muss Raker sehr vorsichtig agieren. Dennoch benötigt er die Polizei für wichtige Informationen. Nach und nach deckt er Geheimnisse auf und begibt sich auch sehr oft mal in Gefahr. Seine Wohnung wird verwüstet und alle Unterlagen zum Fall werden gestohlen. Was die Sache nicht gerade erleichtert...
Was hat ein anderer brutaler Ex-Polizist mit der Sache zu tun?



Charaktere:

Der Vermisste und Ex-Polizist Leonard Franks ist innerhalb von ein paar Minuten einfach weg, dabei wohnt er mit seiner Frau sehr abgeschieden. Wäre er entführt worden, so hätte man ein Auto zumindest gehört. Nichts er ist einfach wie vom Erdboden verschluckt. Hat er sein Verschwinden selbst geplant? Warum arbeitete er weiter an einen Fall, den er nie lösen konnte. Er hinterlässt nur ein paar Notizen und eine Skizze (die man auch im Buch sieht).

David Raker muss sich nun mit diesen Fall abmühen. Der Vermisste (Leonard Franks) hat all seine Fälle immer aufgeschrieben in eine Art Notizbücher. Was hat die Skizze (die wie irgendeine Rune aussieht) auf einem Pub Flyer zu bedeuten, warum steht dort "Milch" und was bedeutet die Nummer daneben?
Da Privatdetektive nicht gerne bei Polizisten gesehen sind, muss er sehr vorsichtig agieren. Dennoch benötigt er die Polizei für wichtige Informationen. Nach und nach deckt er Geheimnisse auf und begibt sich auch sehr oft mal in Gefahr. Zum Glück gibt es doch einige Polizisten (Franks damalige Partner) die an einer Lösung des Falls interessiert sind und David Raker helfen.




Fazit:

Das Buch spielt so um Weihnachten im verschneiten London und die Beschreibung ist sehr bildlich, von all der Lichterketten in den Fenstern und verschneiten Straßen. Ideal um es in der Wanne bei einer heißen Tasse Tee mit Milch zu genießen! Stellenweise war das Buch so spannend, dass ich bis 2 Uhr früh gelesen habe und dementsprechend nicht gut in der Früh aufkam...
Das Buch ist absolut spannend bis zum Schluss und David Raker scheint eine Gabe zu haben, sich selbst in Schwierigkeiten zu bringen. Die letzten 300 Seiten kann man das Buch kaum noch aus der Hand legen und als der Fall gelöst wird und man sich fragt, was auf den letzten 100 Seiten noch passieren soll, wird man eines besseren belehrt. Das Buch ist voller netter Wendungen, wo man plötzlich niemanden mehr vertrauen kann...

Dennoch hätte ich gerne die anderen Fälle von David Raker zuerst gelesen, obwohl das nicht zwingend notwendig für dieses Buch ist.

Was liegt bei euch derzeit auf dem Nachttisch?


Alles Liebe,

*Rezensionsexpemplar

Mittwoch, 3. Februar 2016

{Lesestoff} Girl on the Train von Paula Hawkins

Heute stelle ich euch wieder einen meiner geliebten englischen Thriller vor.




Titel: Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.
Orginaltitel: Girl on the Train
AutorIn:  Paula Hawkins
Einband: Taschenbuch
dt. Ausgabe erschienen am: Juni 2015
spielt in: Ashbury (London)/England
Seiten: 446
Genre: Thriller
Verlag: Blanvalet

Preis: 13,40 € (Österreich), 12,22 € (Deutschland)

Leseprobe vom Verlag



Zum Cover:
Mich hat vor allem der englische Titel angesprochen und auch das Cover sieht ganz nett aus. Da es in England diesen Sommer so arg beworben wurde, hab ich es mir dann gleich am Flughafen in Wien gekauft, obwohl ich es gerne auch auf Englisch gelesen hätte. Zumindest bin ich in Deutsch etwas schneller.

Inhalt und Charaktere:
Die Kapitel sind mit den Namen der unterschiedlichen Frauen (Rachel, Megan, Anna) unterteilt um die es geht.

Rachel:
Rachel pendelt jeden Tag von Ashbury nach London mit dem Zug (wer sich das mal bei google maps ansieht, der weiß, dass es ne ganz schöne Strecke ist). Bei einem Streckenabschnitt muss der Zug warten und langsamer fahren, hier wohnt ein Paar, dass Rachel Jason und Jess getauft hat. Vor fünf Jahren hat Rachel dort ein paar Häuser weiter auch glücklich gelebt, doch jetzt ist alles anders. Jess und Jason führen ihrer Ansicht nach das perfekte Leben! Sie haben perfekte Körper, perfektes Aussehen und jetzt hat Jess sogar ein Babybäuchlein um das Glück der beiden zu vervollständigen. Mit ihrem eigenen Glück sieht es anders aus. Rachel ist eine arbeitslose Alkoholikerin (dadurch nicht mehr ganz so ansehnlich), lebt bei einer Bekannten, die ihr ein Zimmer vermietet (was in England durch die hohen Mietpreise nicht weiter ungewöhnlich ist) und sie nervt ihren Ex-Mann Tom mit Anrufen die seinerseits oft unbeantwortet bleiben, da dieser nun eine Beziehung mit Anna hat. Um ihr eigenes nicht so ereignisreiches Leben zu kompensieren, denkt sie immer weiter an Jess und Jasons perfektes Leben und malt sich die Lebensituation beider aus.

Megan:
Megans Geschichte beginnt ein Jahr vor Rachels. Megan (richtiger Name von Jess: siehe oben) lebt mit Scott in dem Haus neben den Schienen und ist Babysitterin bei Tom (Ex-Mann von Rachel) und Anna, und auch ihr Leben scheint nicht so perfekt zu sein, wie Rachel es sich ausgemalt hat. Plötzlich wird Megan vermisst....

Rachel will nun herausfinden, was mit Megan passiert ist. Dabei weiß sie selbst nicht genau was in der Nacht vor sich gegangen ist. Sie hat an diesem Tag getrunken und große Erinnerungslücken. Hat am Ende sie etwas mit dem Verschwinden von Megan zu tun? Woher kommt ihre Verletzung am Kopf?...


  
Fazit:
Bevor das Buch wirklich "Fahrt aufnimmt" muss man schon einige Seiten lesen, allein schon wegen der Initiierung der Charaktere, aber dann wird es wirklich rasant. Die letzten 200 Seiten fliegen dann wirklich wie im Flug vorrüber, weil man für seinen Verdacht endlich eine Bestätigung möchte. Man sehnt die "Megan Kapitel" regelrecht herbei, die sich nur langsam der Nacht ihres Verschwindens nähern...

Alles Liebe,



Donnerstag, 24. Dezember 2015

{Gewinnspiel} Frohe Weihnachten 2015

Heute wünsche ich euch allen erstmal schöne Weihnachten. Da heute der 24. Dezember ist, könnt ihr natürlich auch wieder etwas gewinnen. Diesmal gibt es ein besonderes Paket, dass die Gewinnerin dann im neuen Jahr zugeschickt bekommt (da ich über Weihnachten nicht in Österreich sein werde - wo ich bin seht ihr ganz unten ;) oder wenn ihr mir auf Instagram folgt). 

Zu gewinnen gibt es das tolle Chloé Eau de Toilette in der 75ml Flasche. Ich liebe diesen Duft und werde oft auf ihn angesprochen. Wenn ihr nicht wisst ob dies der richtige Duft für euch ist, lest bitte hier meine Review darüber. Testemonial ist übrigens die wunderhübsche Dree Hemingway. Es ist auf jeden Fall ein sehr frischer Wäsche-Duft, der vielen gut gefällt und gerne gerochen wird.


Weiters bekommt ihr die tolle Kerze mit Jasminduft von Esbjerg. Die Kerze ist auf Sojabasis und deshalb nicht gesundheitsschädlich wie viele andere Duftkerzen. Weiters bekommt ihr noch ein paar tolle Duftproben von Esbjerg mit.


Dann auch noch ein tolles Armband von Cajoy. Das funkelt auch im neuen Jahr 2016. Da muss man nicht erst viele Armbänder aussuchen, sondern einfach das Wickelarmband rauf und du rockst damit jede Party.


Zum Schluss noch etwas für den nächsten Trip. England liegt nah und jeder war schon mal dort bzw. möchte dorthin. Da liegt auch Irland auf dem Weg und man kann auch gleich etwas mit native speakern im Pub lustig drauf los reden mit den Lonley Planet British und Irish. Das sind ein paar echte Leckerbissen für Anglophile (wie mich) drin. Diese gibt es übrigens nur online oder in GB oder Irland selbst zu kaufen. Weiters gibt es noch das 50 Maps of London für euch dazu. Eine Rezension von mir könnt ihr hier finden. Übrigens befinde ich mich gerade in England :)


Was ihr dafür tun müsst:
  • Die Verlosung ist nur für Österreich offen (ihr braucht also einen Wohnsitz in Österreich). Die Zustellung ist selbstverständlich auch kostenlos.
  • Weiters könnt ihr meinen Blog folgen. Ob über Google Friends Connect (GFC), Bloglovin, Instagram, Twitter oder Blog-Connect (BC) bleibt euch überlassen. Wollt ihr das überhaupt nicht, ist es auch okay. Dann schreibt mir einfach eine E-mail: beautyglace@gmail.com mit Betreff: "Weihnachten"
  •  Nächster Schritt: schreibt mir bitte einen Kommentar in diesen Blogpost, über Instagram oder per mail.
  •  Die GewinnerInnen werden von mir per E-mail/Instagram verständigt, mit der Bitte mir ihre Lieferadresse (bitte nur aus Österreich!) zu senden.
  • Sollten sich die GewinnerInnen innerhalb von drei Tagen nicht bei mir melden, wird die GewinnerIn neu ausgelost.
  • Rechtsweg und  Barablöse sind ausgeschlossen.
  • Das Gewinnspiel läuft bis 10.01.2016, 23:59 Uhr

    Viel Glück und schöne Weihnachten euch allen!
 
 PR-Samples. Die Meinung ist meine. Vielen herzlichen Dank dafür.

Freitag, 29. August 2014

{Tutorial} England Nails

Hallöchen,

passend zu meinen Städteurlaub, gibt es heute ein kleines Nail-Tutorial.
Und da sich dieser Post scheinbar nicht selbst veröffentlicht hat, so ist er hiermit nach meinen London/England Trip erschienen :(
Naja egal...

Verwendet habe ich neben:

  • schwarzen Nagellack
nur drei weitere Nagellacke:
  • Max Factor Glossfinity 30 Sugar Pink, 110 Red Passion, 135 Royal Blue (von links nach rechts)




Zuerst habe ich den Daumen und den Mittelfinger in 135 Royal Blue lackiert.
Zeigefinger und kleinen Finger in 110 Red Passion.
Ringfinger in 30 Sugar Pink (2 Schichten)


Als nächstes einfach mit dotting tools eine "Schneeflocke" zeichnen. Leider deckt der Max Factor Glossfinity 30 Sugar Pink nicht so gut, sodass man zwei Schichten braucht.
Als nächstes diesen Lack am Mittelfinger gut trocknen lassen.
 

Dann beim Ringfinger, ein Drittel in Schwarz darüber lackieren (siehe Bild unten)
 

Dann mit den Dotting Tools (oder einem Streichholz-Kopf) mit schwarzen Nagellack einfach ein zwei Punkte für die Augen und einen Strich für den Mund malen und etwas Rot oder Rosa für die Wangen verwenden und unter die Augen setzen.
 

Fast fertig, jetzt nur noch mit 110 Red Passion von Max Factor mit einen dünneren Dotting Tool über die vorher gemalte "Schneeflocke" vorsichtig drübermalen.
 

Kleckse die daneben gegangen sind, vorsichtig mit einem in Nagellackentferner getränkten Wattestäbchen entfernen.

Und fertig :)
 


PR-Sample. Vielen Dank dafür! Aber die Meinung ist meine.

Review - Philips SpeedPro Max Aqua

Der Frühjahrsputz steht an. Ob ihr es glaubt oder nicht, beim Staubsaugen ist mein Freund der absolute Experte und er liebt es total. Da wir...