Noch nie war es so persönlich für Frieda Klein.
Falls ihr noch nichts von der Frieda Klein Reihe wisst, könnt ihr gerne hier klicken:
1. Blauer Montag
2. Eisiger Dienstag
3. Schwarzer Mittwoch
Eine alte Klassenkameradin meldet sich bei Frieda und bittet sie, ein Gespräch mit ihrer Tochter zu führen. Sie wohnen noch immer in Braxton, den gleichen Ort aus dem auch Frieda kam und da sie zwar nicht beste Freundinnen waren aber Frieda sie doch kennt, willigt sie ein.
Das Mädchen ist sehr offensiv und möchte kein Essen in sich behalten, da sie sich davor ekelt etwas in ihren Körper zu stopfen. Frieda ahnt, dass es kein exzessiver Körperkult ist, der dieses Mädchen dazu zwingt Nahrung zu verweigern. Bereits beim ersten Gespräch mit ihr, verrät das Mädchen, dass sie in ihrem Zimmer eines Nachts vergewaltigt wurde. Es war ein Mann mit einer Maske und er meinte zu ihr, sie solle diese Vergewaltigung nicht weiter erzählen, da ihr ohnehin keiner glauben wird.
Traurigerweise hat er recht. Die Mutter denkt, dass sich ihre Tochter nur wichtig machen möchte (dabei wurde sie ja erst dazu gedrängt zu einer Psychotherapeutin zu gehen!). Doch Frieda glaubt ihr und alte Wunden reißen in ihr ein.
Auch sie wurde in Braxton von einem Mann besucht. Auch er hatte eine Maske auf. Auch er hat sie vergewaltigt. Sie hat bis jetzt niemanden davon erzählt. Weder ihren Psychotherapeuten Reuben noch ihren Freund Sandy.
Auch damals hat ihre Mutter Frieda nicht geglaubt. Frieda ging dennoch zur Polizei und als dann der Hauptverdächtige im Gefängnis starb, dachte Frieda die Sache sei erledigt.
Frieda reißt zurück nach Braxton in ihre Heimat. Viel hat sich verändert, doch eines blieb scheinbar gleich. Ist es der gleiche Täter der erneut sein Unwesen treibt? Wieviele Mädchen wurden in der Zwischenzeit ebenfalls vergewaltigt und leiden still? Wieviele wird es noch geben?
Auch dieser Teil der Reihe hat mir gut gefallen. Man lernt in diesem Teil den Mensch Frieda etwas besser kennen. Spannend sind alle Teile sowieso! Ich empfehle einen Schal mit auf die Sonnenliege zu nehmen, denn es wird eisig.
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Donnerstag, 8. Juni 2017
Samstag, 10. Dezember 2016
{Gelesen} Schwarzer Mittwoch von Nicci French
Frieda Klein ist wieder im Einsatz. Nach den Titeln: Blauer Montag und Eisiger Dienstag, die ich auch rezensiert habe, ist nun Schwarzer Mittwoch dran.
ACHTUNG! Falls ihr die anderen Bände nicht gelesen habt, könnte euch der nachfolgende Text SPOILERN! Ich versuche dennoch nicht zu viel zu verraten.
Frieda muss sich erst wieder erholen von ihrem letzten "Fall", sei es nun körperlich oder seelisch. Die Narben wachsen langsam zu, doch der leitende psychologische Berater der Polizei Professor Hal Bradshaw, lässt nichts aus um Frieda eine Falle zu stellen und sie zu demütigen. Auch Josef macht ihr nicht gerade ein Freude, indem er ihr Bad renoviert und es für sie unbrauchbar macht. Dazu kommt, dass sie noch immer an ihre Nemisis "Dean" (Alans Zwilling), der sie seit dem 1. Band verfolgt und im 2. Band sozusagen als ihr "Schutzengel" agiert hat, im Hinterkopf hat. Der scheinbar das Grab ihres Vaters besucht hat, dessen Selbstmord sie noch immer nicht verarbeitet hat. Ihre Nichte Chloe zieht bei Frieda ein, was die Sache komplizierter macht. Nebenbei hängt sie noch an Sandy, der jetzt in New York lebt.
DCI Karlson (der mit der Trennung seiner Kinder umgehen muss) und Yvette haben mit einen anderen Fall zu kämpfen. Ruth Lennox wird brutal ermordet von ihren Kindern aufgefunden. Wer hat die Frau ermordet, die scheinbar ein perfektes Leben geführt zu haben scheint. Das dieses gar nicht so perfekt war, kommt nach und nach zum Vorschein. So hatte sie zB. eine Affäre, die über 10 Jahre lang ging. Zu dem Mord wurde scheinbar auch noch eingebrochen, allerdings scheint der Dieb eher zufällig in diesen Mordfall gestolpert zu sein. Ted, ein Sohn der Ermordeten, ist ein Freund von Chloe (Friedas Nichte) und so wird auch Frieda (mehr oder weniger unfreiwillig) in den Fall gezogen.
Zudem gibt es noch einen Handlungsstrang des Journalisten Jim Fearby, der Mädchenmorde untersucht. Die Stränge verbinden sich natürlich erst nach und nach und klären sich erst zum Schluss auf.
Ich mag die Frieda Klein Reihe total gerne, man liest durch relativ kleine Schrift und viele Seiten sehr zügig. Gestern hab ich es im Bad fertig gelesen und nicht mal gemerkt, dass das Badewasser schon eiskalt war. Es ist fast nie langweilig einen Nicci French Thriller zu lesen.
Ich freue mich schon auf den 4. Band Dunkler Donnerstag.
ACHTUNG! Falls ihr die anderen Bände nicht gelesen habt, könnte euch der nachfolgende Text SPOILERN! Ich versuche dennoch nicht zu viel zu verraten.
Frieda muss sich erst wieder erholen von ihrem letzten "Fall", sei es nun körperlich oder seelisch. Die Narben wachsen langsam zu, doch der leitende psychologische Berater der Polizei Professor Hal Bradshaw, lässt nichts aus um Frieda eine Falle zu stellen und sie zu demütigen. Auch Josef macht ihr nicht gerade ein Freude, indem er ihr Bad renoviert und es für sie unbrauchbar macht. Dazu kommt, dass sie noch immer an ihre Nemisis "Dean" (Alans Zwilling), der sie seit dem 1. Band verfolgt und im 2. Band sozusagen als ihr "Schutzengel" agiert hat, im Hinterkopf hat. Der scheinbar das Grab ihres Vaters besucht hat, dessen Selbstmord sie noch immer nicht verarbeitet hat. Ihre Nichte Chloe zieht bei Frieda ein, was die Sache komplizierter macht. Nebenbei hängt sie noch an Sandy, der jetzt in New York lebt.
DCI Karlson (der mit der Trennung seiner Kinder umgehen muss) und Yvette haben mit einen anderen Fall zu kämpfen. Ruth Lennox wird brutal ermordet von ihren Kindern aufgefunden. Wer hat die Frau ermordet, die scheinbar ein perfektes Leben geführt zu haben scheint. Das dieses gar nicht so perfekt war, kommt nach und nach zum Vorschein. So hatte sie zB. eine Affäre, die über 10 Jahre lang ging. Zu dem Mord wurde scheinbar auch noch eingebrochen, allerdings scheint der Dieb eher zufällig in diesen Mordfall gestolpert zu sein. Ted, ein Sohn der Ermordeten, ist ein Freund von Chloe (Friedas Nichte) und so wird auch Frieda (mehr oder weniger unfreiwillig) in den Fall gezogen.
Zudem gibt es noch einen Handlungsstrang des Journalisten Jim Fearby, der Mädchenmorde untersucht. Die Stränge verbinden sich natürlich erst nach und nach und klären sich erst zum Schluss auf.
Ich mag die Frieda Klein Reihe total gerne, man liest durch relativ kleine Schrift und viele Seiten sehr zügig. Gestern hab ich es im Bad fertig gelesen und nicht mal gemerkt, dass das Badewasser schon eiskalt war. Es ist fast nie langweilig einen Nicci French Thriller zu lesen.
Ich freue mich schon auf den 4. Band Dunkler Donnerstag.
Sonntag, 20. März 2016
{Gelesen} Milchsblut von Clara Weiss
Hier mal endlich ein Kriminalroman, der in Deutschland spielt und nicht wie sonst bei mir in England ;D.
Titel: Milchsblut
AutorIn: Clara Weiss
spielt in: Deutschland bei Wetterstein
Seiten: 480
Genre: Krimi
Verlag: Goldmann
Preis: € 10,30 [A], € 9,99 [D]
Leseprobe vom Verlag
Die Autorin Clara Weiss, wurde am 1976 in Thüringen geboren, hat Literaturwissenschaften in Berlin und Bologna studiert und lebt mit ihrer Familie in München.
Es geht um die Bäurin Elvira, die mit ihrem Mann Hans, ihrem jüngeren Sohn Matthias und ihrem Vater auf einem Hof lebt. Die Stimmung innerhalb des Hofs ist schon vor dem Morden angespannt. Der Vater kann nicht so recht mit dem Mann von Elvira und Matthias rebelliert gerade gegen alle. Nur Elvira scheint hier der "Ruhepol" zu sein. Sie sind eine sehr kleine Gemeinde, da man etwas bis zur nächsten Stadt braucht und somit kennt jeder hier oben jeden und die Uhren ticken dort noch anders! Es ist tiefster Winter und bei Elvira wohnt sonst nur ein Feriengast "Spitzbart" der wegen der unberührten Natur und der Idylle hier ist. Selbige hält nicht lange an, da Elvira zusammen mit ihrem Hund einen grausigen Fund macht. Auf ein Wagenrad gebunden und zu Tode gefoltert, findet sie die Leiche ihres Nachbarns. Von ihrer Nachbarin Resi fehlt auch jede Spur und schon bald macht Elvira die nächste grausame Entdeckung, als sie die älteren Wenzel-Schwestern von einem anderen Hof geköpft in einer Blut- und Milchlache vorfindet.
Bald darauf wird sie auf die biblische Katharinengeschichte aufmerksam. In der soll die Katharina auf einen Wagenrad zu tote gefoltert werden, doch als Gott sie vom Wagenrad rettet, soll sie geköpft werden und hier tritt Milch statt Blut aus der Wunde.
Was hat es damit mit den Mörder zu tun? Warum tötet er die Menschen in dem kleinen Dorf und wo ist die Nachbarin Resi hinverschwunden?
Elvira macht sich auf den Weg Resi zu finden und dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Doch dann fängt es zu schneien an und es hört so schnell nicht wieder auf.
Zudem kommen zwei (ungebetene) Gäste mehr auf den Hof, die diesen (aufgrund des Schnees) nicht mehr verlassen können. Befindet sich der Mörder unter ihrem Dach? Zu alledem fällt auch noch der Strom aus und sie können nicht einmal Hilfe holen, obwohl es wieder Tote im Dorf gibt. Plötzlich ist auch ihr Hund Ludwig verschwunden.
Auch Elvira birgt ein Geheimnis in sich, von dem sie selbst noch nichts weiß.
Ich fand das Buch sehr spannend, obwohl ich nicht so der Deutschland-Krimi-Fan bin. Das Buch war durchwegs spannend und zum Schluss konnte ich es wieder mal nicht aus der Hand legen, so wie es sein soll! Vor allem als man hinter Elviras Geheimnis kommt und man erfährt, wer für die Morde verantwortlich ist und was das Motiv ist.
Elvira wirkt wieeine sehr ruhige Protagonistin. Es gab einige Stellen im Buch, wo ich so schnell wie möglich gleich mal die Polizei gerufen hätte und nicht erst überlegt hätte, ob ich auch genug Beweiße zusammen habe um Alarm zu schlagen, doch dann handelt sie doch sehr überstürzt.
Alles Liebe,
*Rezensionsexpemplar
Titel: Milchsblut
AutorIn: Clara Weiss
spielt in: Deutschland bei Wetterstein
Einband: Klappenbroschur
dt. Ausgabe erschienen am: 16. November 2015 Seiten: 480
Genre: Krimi
Verlag: Goldmann
Preis: € 10,30 [A], € 9,99 [D]
Leseprobe vom Verlag
Die Autorin Clara Weiss, wurde am 1976 in Thüringen geboren, hat Literaturwissenschaften in Berlin und Bologna studiert und lebt mit ihrer Familie in München.
Es geht um die Bäurin Elvira, die mit ihrem Mann Hans, ihrem jüngeren Sohn Matthias und ihrem Vater auf einem Hof lebt. Die Stimmung innerhalb des Hofs ist schon vor dem Morden angespannt. Der Vater kann nicht so recht mit dem Mann von Elvira und Matthias rebelliert gerade gegen alle. Nur Elvira scheint hier der "Ruhepol" zu sein. Sie sind eine sehr kleine Gemeinde, da man etwas bis zur nächsten Stadt braucht und somit kennt jeder hier oben jeden und die Uhren ticken dort noch anders! Es ist tiefster Winter und bei Elvira wohnt sonst nur ein Feriengast "Spitzbart" der wegen der unberührten Natur und der Idylle hier ist. Selbige hält nicht lange an, da Elvira zusammen mit ihrem Hund einen grausigen Fund macht. Auf ein Wagenrad gebunden und zu Tode gefoltert, findet sie die Leiche ihres Nachbarns. Von ihrer Nachbarin Resi fehlt auch jede Spur und schon bald macht Elvira die nächste grausame Entdeckung, als sie die älteren Wenzel-Schwestern von einem anderen Hof geköpft in einer Blut- und Milchlache vorfindet.
Bald darauf wird sie auf die biblische Katharinengeschichte aufmerksam. In der soll die Katharina auf einen Wagenrad zu tote gefoltert werden, doch als Gott sie vom Wagenrad rettet, soll sie geköpft werden und hier tritt Milch statt Blut aus der Wunde.
Was hat es damit mit den Mörder zu tun? Warum tötet er die Menschen in dem kleinen Dorf und wo ist die Nachbarin Resi hinverschwunden?
Elvira macht sich auf den Weg Resi zu finden und dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Doch dann fängt es zu schneien an und es hört so schnell nicht wieder auf.
Zudem kommen zwei (ungebetene) Gäste mehr auf den Hof, die diesen (aufgrund des Schnees) nicht mehr verlassen können. Befindet sich der Mörder unter ihrem Dach? Zu alledem fällt auch noch der Strom aus und sie können nicht einmal Hilfe holen, obwohl es wieder Tote im Dorf gibt. Plötzlich ist auch ihr Hund Ludwig verschwunden.
Auch Elvira birgt ein Geheimnis in sich, von dem sie selbst noch nichts weiß.
Ich fand das Buch sehr spannend, obwohl ich nicht so der Deutschland-Krimi-Fan bin. Das Buch war durchwegs spannend und zum Schluss konnte ich es wieder mal nicht aus der Hand legen, so wie es sein soll! Vor allem als man hinter Elviras Geheimnis kommt und man erfährt, wer für die Morde verantwortlich ist und was das Motiv ist.
Elvira wirkt wieeine sehr ruhige Protagonistin. Es gab einige Stellen im Buch, wo ich so schnell wie möglich gleich mal die Polizei gerufen hätte und nicht erst überlegt hätte, ob ich auch genug Beweiße zusammen habe um Alarm zu schlagen, doch dann handelt sie doch sehr überstürzt.
Alles Liebe,
*Rezensionsexpemplar
Samstag, 12. März 2016
{Gelesen} Blauer Montag von Nicci French
Wieder ein England Thriller! Mehr brauch ich wohl dazu nicht zu sagen!
Titel: Blauer Montag
AutorIn: Nicci French
spielt in: London
Orginaltitel: Blue Monday
Seiten: 480 Seiten
Genre: Thriller
Verlag: btb
Preis: € 15,50 (Österreich), € 14,99 (Deutschland)
Leseprobe vom Verlag
Ich liebe Nicci French und sie hat mit Frieda Klein wieder einen tollen Charakter geschaffen!
Dies ist übrigens der erste Band der Frieda Klein Reihe. Bis dato sind insgesamt fünf Bücher in deutscher Sprache erschienen.
Kommen wir zur Geschichte:
Frieda ist Psychotherapeutin und kommt zu Alan wie das Kind zur Taufe. Er wird ihr praktisch aufgedrängt, nachdem ein Kollege während einer Therapiesitzung einfach nicht zugehört hat. Alan hat seltsame Träume. Er möchte sein eigenes Kind! Keine seltsamen Gelüste, allerdings ist er nicht wirklich zeugungsfähig und hatte schon seit Monaten keinen Sex mehr mit seiner Frau. Er ist so besessen von seinem eigenen Kind, da er selbst wohl adoptiert wurde und seine leibliche Mutter nicht kennengelernt hat. Als der kleine Matthew verschwindet, muss Frieda zur Polizei, da das Kind genauso aussieht, wie es Alan in seinen Träumen beschreibt.
Der DCI Karlsson, der den Fall des entführten Matthew bearbeitet und paralellen zu einer früheren Entführung sieht, ist sich nicht sicher über Friedas Vermutung. Dennoch kreuzen sich ihre Wege immer öfter und er möchte Frieda zu dem Fall hinzuziehen.
Frieda ist gerade selbst mit ihrem Leben beschäftigt, da ihr Freund nach New York ziehen wird und sie nicht mit ihm geht. Die Familie ihres Bruders bringt auch noch einige kleine Dramen mit sich und nebenbei muss sie noch ihre Patienten und Alan behandeln.
Auch ein Hilfsarbeiter (Josef) aus der Ukarine, der buchstäblich vom Himmel fällt, steht ihr zur Seite und dieser Charakter bringt etwas Humor in die ganze Sache. Zur Seite stehen Frieda auch ihr Mentor und ihr Praktikant.
Alan verbirgt ein Geheimnis von dem er selbst nichts weiß. Ich möchte da echt nicht zuviel verraten. War es wirklich Alan der Matthew entführt hat, oder war es eine Frau? Ist Matthew längst tot oder noch am Leben?
Kleine Sequenzen in denen man einen kleinen Einblick in Matthews Martyirum mitbekommt gibt es auch. Sie sind von der Sicht eines fünfjährigen Kindes geschrieben.
Etwa ab der Hälfte des Buches konnte ich es nicht mehr weglegen! Der Spannungsbogen ist zum Schluss fast bis zum Zerreissen gespannt. Ich liebe es, ich konnte das Buch echt nicht weglegen. Auf den Weg von der Bahn nach Hause, musste ich weiterlesen (ich weiß, ganz gefährlich! :O)
Ich kann es nicht erwarten die anderen Bücher der Frieda Klein Reihe zu lesen!! Leider muss ich vorher noch ein paar andere Bücher lesen! Absoluter "Pageturner"! Das Buch hat überhaupt keine Längen die sich wie Kaugummi ziehen und ist sehr flüssig geschrieben und lest sich dahingehend auch sehr flott! Ein Wochenende oder einfach einen Montag blau machen ;) und schon ist es fertig!
Alles Liebe,
*Rezensionsexpemplar
Titel: Blauer Montag
AutorIn: Nicci French
spielt in: London
Orginaltitel: Blue Monday
Einband: Klappenbroschur
dt. Ausgabe erschienen am: 23.01.2012 Seiten: 480 Seiten
Genre: Thriller
Verlag: btb
Preis: € 15,50 (Österreich), € 14,99 (Deutschland)
Leseprobe vom Verlag
Ich liebe Nicci French und sie hat mit Frieda Klein wieder einen tollen Charakter geschaffen!
Dies ist übrigens der erste Band der Frieda Klein Reihe. Bis dato sind insgesamt fünf Bücher in deutscher Sprache erschienen.
Kommen wir zur Geschichte:
Frieda ist Psychotherapeutin und kommt zu Alan wie das Kind zur Taufe. Er wird ihr praktisch aufgedrängt, nachdem ein Kollege während einer Therapiesitzung einfach nicht zugehört hat. Alan hat seltsame Träume. Er möchte sein eigenes Kind! Keine seltsamen Gelüste, allerdings ist er nicht wirklich zeugungsfähig und hatte schon seit Monaten keinen Sex mehr mit seiner Frau. Er ist so besessen von seinem eigenen Kind, da er selbst wohl adoptiert wurde und seine leibliche Mutter nicht kennengelernt hat. Als der kleine Matthew verschwindet, muss Frieda zur Polizei, da das Kind genauso aussieht, wie es Alan in seinen Träumen beschreibt.
Der DCI Karlsson, der den Fall des entführten Matthew bearbeitet und paralellen zu einer früheren Entführung sieht, ist sich nicht sicher über Friedas Vermutung. Dennoch kreuzen sich ihre Wege immer öfter und er möchte Frieda zu dem Fall hinzuziehen.
Frieda ist gerade selbst mit ihrem Leben beschäftigt, da ihr Freund nach New York ziehen wird und sie nicht mit ihm geht. Die Familie ihres Bruders bringt auch noch einige kleine Dramen mit sich und nebenbei muss sie noch ihre Patienten und Alan behandeln.
Auch ein Hilfsarbeiter (Josef) aus der Ukarine, der buchstäblich vom Himmel fällt, steht ihr zur Seite und dieser Charakter bringt etwas Humor in die ganze Sache. Zur Seite stehen Frieda auch ihr Mentor und ihr Praktikant.
Alan verbirgt ein Geheimnis von dem er selbst nichts weiß. Ich möchte da echt nicht zuviel verraten. War es wirklich Alan der Matthew entführt hat, oder war es eine Frau? Ist Matthew längst tot oder noch am Leben?
Kleine Sequenzen in denen man einen kleinen Einblick in Matthews Martyirum mitbekommt gibt es auch. Sie sind von der Sicht eines fünfjährigen Kindes geschrieben.
Etwa ab der Hälfte des Buches konnte ich es nicht mehr weglegen! Der Spannungsbogen ist zum Schluss fast bis zum Zerreissen gespannt. Ich liebe es, ich konnte das Buch echt nicht weglegen. Auf den Weg von der Bahn nach Hause, musste ich weiterlesen (ich weiß, ganz gefährlich! :O)
Ich kann es nicht erwarten die anderen Bücher der Frieda Klein Reihe zu lesen!! Leider muss ich vorher noch ein paar andere Bücher lesen! Absoluter "Pageturner"! Das Buch hat überhaupt keine Längen die sich wie Kaugummi ziehen und ist sehr flüssig geschrieben und lest sich dahingehend auch sehr flott! Ein Wochenende oder einfach einen Montag blau machen ;) und schon ist es fertig!
Alles Liebe,
*Rezensionsexpemplar
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