Elaine möchte zu ihrer Freundin nach Gibraltar fliegen, welche dort heiratet, doch leider sind die Flüge wegen des Nebels gestrichen. Klar ist ja auch London!
Elaine, die mit ihrem Leben unzufrieden ist, ist völlig aufgelöst. Nur wegen ihren Bruder (der im Rollstuhl sitzt und keine Gelegenheit auslässt den armen leidgebeutelten Mann zu spielen) hat sie den Flug um ein paar Stunden verschoben und nun wird sie nicht rechtzeitig zur Hochzeit dort sein. Marc stößt mit ihr zusammen und bietet ihr an, mit ihm zu kommen um in seinem Gästezimmer zu schlafen.
Dummerweise verschwindet Elaine nachdem Marc sie am nächsten Tag zur Bahn zum Flughafen geleitet. Marc ist natürlich der Hauptverdächtige und Elaine wird nie wieder gefunden.
Rosanna (die Journalistin ist und die Freundin ist, welche damals in Gibraltar geheiratet hat) soll den Fall neu aufrollen und für das Magazin Cover bearbeiten. Sie reist von Gibraltar zurück nach London. Sie ist froh darüber, denn sie hat Heimweh und sie hat nicht mehr die Gefühle für ihren Mann wie anfangs.
Sie kommt Marc dabei näher und gemeinsam finden sie eine Frau, die Elaine Dawson heißt und der Verschwunden ähnlich sehen soll.... doch leider ist es nicht Elaine. Die Frau hat allerdings ihren Pass und ist auf der Flucht nach dem gewalttätigen Pat. Pats Freund hatte den Pass von Elaine und dieser ist ein brutaler Zuhälter.
So nebenbei findet man Linda, ein junges Mädchen aus der Unterschicht, tot auf. Sie ist gefesselt und wurde in einer Pfütze ertränkt.
Gibt es eine Verbindung zwischen Pat, Elaine, der Frau auf der Flucht und der toten Linda?
Was ist mit Elaine passiert? Ist sie tot oder auch auf der Flucht?
Ich fand das Buch wirklich sehr spannend und ich mag Charlotte Link. Allerdings hatte es auch seine Längen. Trotz der Längen ist es allerdings nie langweilig.
Die Bezeichnung Kriminalroman finde ich irreleitend für diese Buch. Hier bekommt man keinen Einblick in die Arbeit der Polizei und deshalb würde ich es eher unter dem Genre Thriller/Roman ansiedeln.
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Sonntag, 23. Juli 2017
Mittwoch, 15. Februar 2017
{Gelesen} Die tote Stunde von Denise Mina
Wieder ein spannendes Buch, welches mir wirklich gut gefallen hat.
Wir befinden uns in den 1980ern und begleiten eine junge Jouralistin in ihrer Nachtschicht. Paddy arbeitet in der Nachtschicht für eine Zeitung. Als sie in der Nacht der Polizei folgt, die zu einer häuslichen Gewalt gerufen wurde sieht sie die arme Frau, die offensichtlich misshandelt wurde. Da die Polizei von einem Mann abgewiesen wird und die Misshandelte auch nichts weiter dazu zu sagen hat, gehen die Polizisten unverrichteter Dinge. Als Paddy an der Tür erscheint, gibt ihr der Mann einen 50 Pfund Schein und schließt die Tür.
Paddy beschließt dennoch über den Fall zu schreiben. Doch am nächsten Tag wird die Frau tot vorgefunden. Sie wurde fürchterlich gefoltert und ist in dem Haus verstorben zu dem die Polizei gerufen wurde. Paddy beschließt zur Polizei zu gehen und erzählt schließlich auch von dem 50 Pfund Schein, obwohl sie das Geld mehr als gebrauchen könnte. Sie muss ihre Familie praktisch selbst erhalten. Die Familie wohnt zusammen in einem Haus und sie teilt sich ihr Zimmer mit ihrer Schwester, dann möchte der Bruder auch den Füherschein machen und es fehlt an allen Ecken und Enden. Paddy ist zudem noch übergewichtig und unsicher und hat eigentlich genug Probleme mit sich selbst.
Die Tote war eine Anwältin und als ein Toter im Fluß gefunden wird, der ebenfalls Anwalt war, auch bei Amnesty International gearbeitet hat und zudem noch der Ex-Freund der Toten war, so beginnt Paddy nachzuforschen. Für die Polizei ist der Tote im Fluß der Mörder, der Selbstmord begangen hat. Doch Paddy weiß, dass dies nicht der Mann war, der ihr den 50 Pfund Schein in die Hand gedrückt hat, doch warum behaupten die Polizisten das war der Mann der ihnen die Tür geöffnet hat und warum hat der Tote Verletzungen im Gesicht? Geht es hierbei um Polizei Korruption oder schlimmeres?
Parallel gibt es auch noch eine Geschichte mit der drogensüchtigen Kate, die ein Päckchen Kokain hat und auch in Schwierigkeiten steckt. Auch sie hat natürlich mit der Sache der toten Frau zu tun, doch es dauert bis es die ersten Berührungspunkte mit Paddy gibt.
Ich fand die Story echt toll. Man fühlt richtig die Tristesse in der sich Paddy aus dem Arbeiterviertel befindet. Sie schämt sich ihres Körpers, ihrer finanziellen Situation und ihrer Familie. Sie arbeitet nicht für sich sondern für die anderen und es bleibt kaum Zeit für Selbstmitleid in diesem Leben. Zudem kommen noch die Schuldgefühle, das Geld angenommen und keine Hilfe angeboten zu haben. Dadurch ist sie sehr daran interessiert, den Fall zu lösen. Vor allem da die Polizei ihr totes Opferkalb gefunden hat und nicht weiter recherchieren möchte.
In der Mitte des Buches war eine leichte Statik zu fühlen, was aber schnell verfliegt sobald es in letzte Drittel geht. Auch mit dem Schreibstil konnte ich mich sehr anfreunden und ich würde gerne mehr von Mina lesen.
Wir befinden uns in den 1980ern und begleiten eine junge Jouralistin in ihrer Nachtschicht. Paddy arbeitet in der Nachtschicht für eine Zeitung. Als sie in der Nacht der Polizei folgt, die zu einer häuslichen Gewalt gerufen wurde sieht sie die arme Frau, die offensichtlich misshandelt wurde. Da die Polizei von einem Mann abgewiesen wird und die Misshandelte auch nichts weiter dazu zu sagen hat, gehen die Polizisten unverrichteter Dinge. Als Paddy an der Tür erscheint, gibt ihr der Mann einen 50 Pfund Schein und schließt die Tür.
Paddy beschließt dennoch über den Fall zu schreiben. Doch am nächsten Tag wird die Frau tot vorgefunden. Sie wurde fürchterlich gefoltert und ist in dem Haus verstorben zu dem die Polizei gerufen wurde. Paddy beschließt zur Polizei zu gehen und erzählt schließlich auch von dem 50 Pfund Schein, obwohl sie das Geld mehr als gebrauchen könnte. Sie muss ihre Familie praktisch selbst erhalten. Die Familie wohnt zusammen in einem Haus und sie teilt sich ihr Zimmer mit ihrer Schwester, dann möchte der Bruder auch den Füherschein machen und es fehlt an allen Ecken und Enden. Paddy ist zudem noch übergewichtig und unsicher und hat eigentlich genug Probleme mit sich selbst.
Die Tote war eine Anwältin und als ein Toter im Fluß gefunden wird, der ebenfalls Anwalt war, auch bei Amnesty International gearbeitet hat und zudem noch der Ex-Freund der Toten war, so beginnt Paddy nachzuforschen. Für die Polizei ist der Tote im Fluß der Mörder, der Selbstmord begangen hat. Doch Paddy weiß, dass dies nicht der Mann war, der ihr den 50 Pfund Schein in die Hand gedrückt hat, doch warum behaupten die Polizisten das war der Mann der ihnen die Tür geöffnet hat und warum hat der Tote Verletzungen im Gesicht? Geht es hierbei um Polizei Korruption oder schlimmeres?
Parallel gibt es auch noch eine Geschichte mit der drogensüchtigen Kate, die ein Päckchen Kokain hat und auch in Schwierigkeiten steckt. Auch sie hat natürlich mit der Sache der toten Frau zu tun, doch es dauert bis es die ersten Berührungspunkte mit Paddy gibt.
Ich fand die Story echt toll. Man fühlt richtig die Tristesse in der sich Paddy aus dem Arbeiterviertel befindet. Sie schämt sich ihres Körpers, ihrer finanziellen Situation und ihrer Familie. Sie arbeitet nicht für sich sondern für die anderen und es bleibt kaum Zeit für Selbstmitleid in diesem Leben. Zudem kommen noch die Schuldgefühle, das Geld angenommen und keine Hilfe angeboten zu haben. Dadurch ist sie sehr daran interessiert, den Fall zu lösen. Vor allem da die Polizei ihr totes Opferkalb gefunden hat und nicht weiter recherchieren möchte.
In der Mitte des Buches war eine leichte Statik zu fühlen, was aber schnell verfliegt sobald es in letzte Drittel geht. Auch mit dem Schreibstil konnte ich mich sehr anfreunden und ich würde gerne mehr von Mina lesen.
Sonntag, 20. März 2016
{Gelesen} Milchsblut von Clara Weiss
Hier mal endlich ein Kriminalroman, der in Deutschland spielt und nicht wie sonst bei mir in England ;D.
Titel: Milchsblut
AutorIn: Clara Weiss
spielt in: Deutschland bei Wetterstein
Seiten: 480
Genre: Krimi
Verlag: Goldmann
Preis: € 10,30 [A], € 9,99 [D]
Leseprobe vom Verlag
Die Autorin Clara Weiss, wurde am 1976 in Thüringen geboren, hat Literaturwissenschaften in Berlin und Bologna studiert und lebt mit ihrer Familie in München.
Es geht um die Bäurin Elvira, die mit ihrem Mann Hans, ihrem jüngeren Sohn Matthias und ihrem Vater auf einem Hof lebt. Die Stimmung innerhalb des Hofs ist schon vor dem Morden angespannt. Der Vater kann nicht so recht mit dem Mann von Elvira und Matthias rebelliert gerade gegen alle. Nur Elvira scheint hier der "Ruhepol" zu sein. Sie sind eine sehr kleine Gemeinde, da man etwas bis zur nächsten Stadt braucht und somit kennt jeder hier oben jeden und die Uhren ticken dort noch anders! Es ist tiefster Winter und bei Elvira wohnt sonst nur ein Feriengast "Spitzbart" der wegen der unberührten Natur und der Idylle hier ist. Selbige hält nicht lange an, da Elvira zusammen mit ihrem Hund einen grausigen Fund macht. Auf ein Wagenrad gebunden und zu Tode gefoltert, findet sie die Leiche ihres Nachbarns. Von ihrer Nachbarin Resi fehlt auch jede Spur und schon bald macht Elvira die nächste grausame Entdeckung, als sie die älteren Wenzel-Schwestern von einem anderen Hof geköpft in einer Blut- und Milchlache vorfindet.
Bald darauf wird sie auf die biblische Katharinengeschichte aufmerksam. In der soll die Katharina auf einen Wagenrad zu tote gefoltert werden, doch als Gott sie vom Wagenrad rettet, soll sie geköpft werden und hier tritt Milch statt Blut aus der Wunde.
Was hat es damit mit den Mörder zu tun? Warum tötet er die Menschen in dem kleinen Dorf und wo ist die Nachbarin Resi hinverschwunden?
Elvira macht sich auf den Weg Resi zu finden und dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Doch dann fängt es zu schneien an und es hört so schnell nicht wieder auf.
Zudem kommen zwei (ungebetene) Gäste mehr auf den Hof, die diesen (aufgrund des Schnees) nicht mehr verlassen können. Befindet sich der Mörder unter ihrem Dach? Zu alledem fällt auch noch der Strom aus und sie können nicht einmal Hilfe holen, obwohl es wieder Tote im Dorf gibt. Plötzlich ist auch ihr Hund Ludwig verschwunden.
Auch Elvira birgt ein Geheimnis in sich, von dem sie selbst noch nichts weiß.
Ich fand das Buch sehr spannend, obwohl ich nicht so der Deutschland-Krimi-Fan bin. Das Buch war durchwegs spannend und zum Schluss konnte ich es wieder mal nicht aus der Hand legen, so wie es sein soll! Vor allem als man hinter Elviras Geheimnis kommt und man erfährt, wer für die Morde verantwortlich ist und was das Motiv ist.
Elvira wirkt wieeine sehr ruhige Protagonistin. Es gab einige Stellen im Buch, wo ich so schnell wie möglich gleich mal die Polizei gerufen hätte und nicht erst überlegt hätte, ob ich auch genug Beweiße zusammen habe um Alarm zu schlagen, doch dann handelt sie doch sehr überstürzt.
Alles Liebe,
*Rezensionsexpemplar
Titel: Milchsblut
AutorIn: Clara Weiss
spielt in: Deutschland bei Wetterstein
Einband: Klappenbroschur
dt. Ausgabe erschienen am: 16. November 2015 Seiten: 480
Genre: Krimi
Verlag: Goldmann
Preis: € 10,30 [A], € 9,99 [D]
Leseprobe vom Verlag
Die Autorin Clara Weiss, wurde am 1976 in Thüringen geboren, hat Literaturwissenschaften in Berlin und Bologna studiert und lebt mit ihrer Familie in München.
Es geht um die Bäurin Elvira, die mit ihrem Mann Hans, ihrem jüngeren Sohn Matthias und ihrem Vater auf einem Hof lebt. Die Stimmung innerhalb des Hofs ist schon vor dem Morden angespannt. Der Vater kann nicht so recht mit dem Mann von Elvira und Matthias rebelliert gerade gegen alle. Nur Elvira scheint hier der "Ruhepol" zu sein. Sie sind eine sehr kleine Gemeinde, da man etwas bis zur nächsten Stadt braucht und somit kennt jeder hier oben jeden und die Uhren ticken dort noch anders! Es ist tiefster Winter und bei Elvira wohnt sonst nur ein Feriengast "Spitzbart" der wegen der unberührten Natur und der Idylle hier ist. Selbige hält nicht lange an, da Elvira zusammen mit ihrem Hund einen grausigen Fund macht. Auf ein Wagenrad gebunden und zu Tode gefoltert, findet sie die Leiche ihres Nachbarns. Von ihrer Nachbarin Resi fehlt auch jede Spur und schon bald macht Elvira die nächste grausame Entdeckung, als sie die älteren Wenzel-Schwestern von einem anderen Hof geköpft in einer Blut- und Milchlache vorfindet.
Bald darauf wird sie auf die biblische Katharinengeschichte aufmerksam. In der soll die Katharina auf einen Wagenrad zu tote gefoltert werden, doch als Gott sie vom Wagenrad rettet, soll sie geköpft werden und hier tritt Milch statt Blut aus der Wunde.
Was hat es damit mit den Mörder zu tun? Warum tötet er die Menschen in dem kleinen Dorf und wo ist die Nachbarin Resi hinverschwunden?
Elvira macht sich auf den Weg Resi zu finden und dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Doch dann fängt es zu schneien an und es hört so schnell nicht wieder auf.
Zudem kommen zwei (ungebetene) Gäste mehr auf den Hof, die diesen (aufgrund des Schnees) nicht mehr verlassen können. Befindet sich der Mörder unter ihrem Dach? Zu alledem fällt auch noch der Strom aus und sie können nicht einmal Hilfe holen, obwohl es wieder Tote im Dorf gibt. Plötzlich ist auch ihr Hund Ludwig verschwunden.
Auch Elvira birgt ein Geheimnis in sich, von dem sie selbst noch nichts weiß.
Ich fand das Buch sehr spannend, obwohl ich nicht so der Deutschland-Krimi-Fan bin. Das Buch war durchwegs spannend und zum Schluss konnte ich es wieder mal nicht aus der Hand legen, so wie es sein soll! Vor allem als man hinter Elviras Geheimnis kommt und man erfährt, wer für die Morde verantwortlich ist und was das Motiv ist.
Elvira wirkt wieeine sehr ruhige Protagonistin. Es gab einige Stellen im Buch, wo ich so schnell wie möglich gleich mal die Polizei gerufen hätte und nicht erst überlegt hätte, ob ich auch genug Beweiße zusammen habe um Alarm zu schlagen, doch dann handelt sie doch sehr überstürzt.
Alles Liebe,
*Rezensionsexpemplar
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