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Sonntag, 30. April 2017

{Outdoor} Trailrunning Wien von Salomon

Ich drehe ja immer meine Runde am Wienerberg. Bin da auch sehr langweilig und laufe meist die selbe Runde. Ich weiß wie lange ich dafür brauche und freue mich, wenn ich immer weniger Zeit dafür brauche.
Anfangs war ich ja weniger motiviert und dachte, ich kann gar nicht laufen. Mein Puls war bei einem leichten berauf Stückchen bei 230 Schläge pro Minute. Ich bin ungeeigntet und kann einfach nicht laufen! Dabei kann ja eigentlich jeder laufen, wir sind ja Menschen und wir mussten uns mal unser Futter selber suchen/jagen und nicht auf den Pizzadienst warten.

Für den Anfang darf man sich eben nicht zuviel vornehmen. Eine Stunde laufen ist für einen unsportlichen ungeübten Läufer a looooong way to go..äh...run. Wobei zwischendurch mal ein steiles Stück gehen durchaus auch okay ist. Man ist ja nicht sofort ein Marathonläufer und auch Rom wurde nicht an einem Tag erbaut.

Ich laufe immer in Wien und bin noch nie Trail gelaufen.
Als ich gehört habe, dass Salomon Trailruns in Wien veranstaltet, bei denen man kostenlos mitlaufen und Salomon-Schuhe testen kann, war ich sofort Feuer und Flamme.
Es gibt noch einige freie Plätze. Gelaufen wird immer am Sonntag um 10 Uhr und um 14 Uhr und man kann sich hier anmelden.
Treffpunkt ist auf der Marswiese. 
Für Trail Anfänger (wie mich) gibt es 5km und die, die sich mehr zutrauen können in der 10km Gruppe mitlaufen.
Ab und zu bleibt man kurz stehen und der jeweilige Instructor erklärt wichtige Facts zum Trailrun.

Für andere Bundesländer oder Deutschland, Schweiz, usw. könnt ihr hier nachschauen.

Was motiviert:

Motivierend ist auch meine Polar Uhr, die mir sagt wieviele Höhenmeter ich gemacht habe und wieviele km ich zurückgelegt, wieviele kcal ich verbraucht habe usw.. Aber die Uhr ist nicht essentiell für den Laufanfang.

Die 6km hab ich früher in einer Stunde gelauften, dann in 45 Min., dann in 40 Min. usw. Das ist natürlich toll. Ich bin früher wieder daheim und werde immer besser und sportlicher!

Fitter werden! Ganz wichtiger Aspekt ist für mich, dass ich nicht nach Luft japse, wenn ich mal zu Fuß die Treppe rauf muss. Man merkt schnell, dass man nach ein paar mal Laufen gehen viel mehr Luft hat, was für die Gesundheit ja auch gut ist.

Man läuft (meist) an der frischen Luft. Zugegeben, am Wienerberg neben der stark befahrenen Triesterstrasse, wenn ich bergauf dampfe, werde ich nicht die Luft einatmen die es im Ländle oder sonstwo gibt. Dennoch versorgt man angesichts der Anstrengung den Körper mit mehr Sauerstoff, man ist in der (in Wien weitestgehenden) Natur und wenn die Sonne scheint, wirft der Körper nur so mit Endorphinen um sich.

Mit einer Freundin/Freund gemeinsam zu laufen. Am besten an ein paar fixen Tagen in der Woche. Da ist es nicht so leicht, dem Schweinehund nachzugeben und auf der Couch mit Netflix zu verweilen. Mein Freund ist super sportlich und kann mir jedes Mal wertvolle Tipps geben. So profitiert man auch von Gemeinschaftsläufen.

Motivierend ist auch der Gedanke an die Dusche oder das lange Bad nach dem Lauf! Am besten belohnen mit einer Duftkerze und einem guten Buch! 





Ausrüstung:

Klar, seine Pyjamas kann man auch bei Primark kaufen und es gibt bestimmt auch das eine andere Sportkleidungsstück, welches ich von "Primani" habe.
Dennoch sollte man auch ein paar "first class" Stücke im Schrank haben. Salomon hat sich auf Sportbekleidung spezialisiert und weiß, welche Membran, Faser, usw. für den Sport, für den das Kleidungsstück gedacht ist, am besten ist.
Es macht wenig Sinn, eine oder zwei Stunden zu laufen und dann nach 10 Min. schon im klatschnassen Primark-SportBH zu bibbern.
Die Kleidung von Salomon ist für den richtigen Temperaturausgleich geschaffen.


Man braucht auch nicht wirklich viel. Eine oder zwei Garnituren von bestimmten Kleidungstücken reichen aus. Wenn man die Salomon Sachen wäscht, sind sie in ein paar Stunden wieder trocken und können eingesetzt werden. Hier sollte man auf jeden Fall auf Qualität statt Quantität setzen.

Ich habe ein paar Shorts für den Sommer (eine würde natürlich auch reichen) und mehrere kurze Shirts. Shorts kann man auch mit einer Laufleggins darunter kombinieren, falls es zwar sonnig, aber im Schatten kalt ist.

  


Trinken! Wenn ich länger als eine Stunde unterwegs bin bekomme ich Durst. Manchmal auch früher, wenn die Sonne knallt! Eine Flasche in der Hand ist absolut ungeeignet für mich, da hier das Gleichgewicht auch durch Wechsel der Hand, nie wirklich gegeben ist. Am besten ist ein schmaler leichter Laufgurt mit einem kleinen faltbaren Fläschchen darin. Es bietet gerade genug Wasser für unterwegs. Wichtig ist auch, dass die Flasche BPA free ist!


Ein Windbreaker Jacket, welches den Wind abhält, aber die Luftzirkulation aufrecht erhält, sodass man darunter nicht schwitzt. Es ist hauchdünn, wärmt aber dennoch, da es (wie der Name verrät) den Wind abhält. Wenn man es nicht braucht kann man es klitzeklein zusammenfalten und es passt in jede Tasche.
 


Auch bei Schuhen sollte man nicht sparen, da die meisten Läufer nach innen kippen und man dies mit dem richtigen Schuh entgegenwirken kann. Es macht wenig Spass, wenn man nach dem Laufen Schmerzen hat. Da ich etwas schnürfaul bin, sind die Salomon ideal für mich. Die Schnürriemen werden einfach festgezogen und dann in die Tasche oben reingewurstelt. Meinen Schuh findet ihr zB. hier.

 
 


Nach dem Laufen ist trinken das A und O. Auch wenn man das Gefühl hat, nicht wirklich viel geschwitzt zu haben sollte man zu seinen zwei Liter täglich noch einen zusätzlichen Liter nach dem Laufen trinken (natürlich nicht auf einmal!). Auch hier sollte man darauf achten, dass die Flasche BPA frei ist. Wie zB. die Nalgene Flasche. Praktisch ist auch, dass auf der Flasche die ml angezeichnet sind und man so einen Überblick über die getrunkene Menge hat.



 
Im Sommer ist natürlich auch noch ausreichender Sonnenschutz wichtig!


Noch ein kleiner Disclamer: Für wirkliche Laufanfänger bzw. Sportanfänger ist dieser Trailrun nicht zu empfehlen, da es schon auf und ab geht und man ab und an auch über Hindernisse, wie Wurzeln oder kleine Baumstämme springen muss (nix gefährliches!).

*Salomon Outfit ist PR-Sample

Sonntag, 4. Oktober 2015

{Outdoor} Salewa get Vertical - Grindelwald Schweiz - Teil 2

Teil 1 meines Berichts findet ihr hier.

Da die Herbstzeit ja bekanntlich auch die Wanderzeit ist, so ist es wieder mal Zeit meinen zweiten Teil des Salewa get Vertical Events in Grindelwald schreiben.

Das der erste Teil noch zu toppen wäre, daran habe ich bestimmt nicht gedacht.
Durfte ich doch auch noch eine Testfahrt am Parkplatz und später auch noch durch ein paar Dörfer machen. Da ich jetzt keine routinierte Autofahrerin bin und schon gar keine Ahnung von Automatik habe, war ich echt froh einen BMW Constructor neben mir zu haben.


Traumauto plus einer sehr fertigen Bine....zum Glück sieht man mein Gesicht nicht so gut...


Am Abend gab es noch dazu ein großartiges Barbecue. Ich bin zwar nicht der große "Fleischfresser" aber bei gegrillten Hähnchenfilet oder zarten Rind kann ich auch nicht nein sagen. 


Hach ich krieg gerade wieder mächtig hunger, wenn ich diese Bilder sehe....


Am nächsten und letzten Tag der Schweiz Reise ging es auf die Eiger Nordwand... Aber zuerst mal bis zur Zwischenstation mit dem Zug, für Faule wie mich :D



Mit wunderschöner Aussicht ging es weiter bergauf mit der Bahn.



Türkisfarbene kristallklare Bergseen und rundherum die wunderschönen Berge. Auf vielen Bergspitzen sieht man auch Hütten und ich frag mich wiedermal wie es möglich ist, diese dort zu bauen.


Im Tunnel hielt dann der Zug an und wir durften "im Berg drinnen" aussteigen.


Dann haben wir ein paar historische Hintergründe zum Bau des Tunnels und der Bahn und zur Erstbesteigung der Eiger Nordwand erfahren. Kaum zu glauben, dass man sich damals Steigeisen selbst gemacht hat, diese an den Schuh genagelt hat, der dadurch um einiges kälter geworden ist (Eisen auf den "besockten" Fußsohlen!). Um die Hände vor Erfrierungen zu schützen hat man kleine Löcher in Socken gemacht und diese als Handschuhe verwendet. Geschlafen wurde selbstverständlich in voller Montur, da man sonst nicht in der Früh in die gefrorenen Schuhe und Klamotten gekommen wäre. Das Drama um die Erstbesteigung 1936 wurde übrigens auch im Film "Nordwand" (engl. North Face) dargestellt
. Im Kino aktuell gibt es ja auch einen "Bergsteiger" Film über den Everest.


Dank Eigervision dürfen wir auch raus und die Aussicht von der Eiger Nordwand bestaunen. Tja mittendrin statt nur dabei. Und dann kam etwas, auf das ich echt nicht gefasst war.
Wir durften die Eigen Nordwand zumindest für ein paar Meter "beklettern". 


Ein bisserl raufklettern....


...bevor es wieder runter und dann wieder rauf ging.... hach was hatte ich Angst mein Smartphone fallen zu lassen bei diesen Fotos...


Und auf einmal kommt einen die Welt so klein vor....


...und man sich selbst auch...


...dann ging es wieder etwas bergab mit der Bahn...



...und wir sind wir noch zur Zwischenstation gewandert und die coolen Kühe waren nicht nur für chinesische Touris dankbare Fotomodels, sondern auch für mich.



Bei der Zwischenstation ging es dann leider schon wieder in die Bahn hinein und runter nach Grindelwald. 


Es war auf jeden Fall ein unheimlich phantastisches, einmaliges Erlebnis um das mich besonders mein Freund und mein Papa beneidet. Letzterer ist übrigens morgen am Matterhorn und freut sich schon riesig darauf, auch wenn die Schweiz sehr teuer ist.

Die Schweiz und die Eiger Nordwand ist auf jeden Fall mal einen Besuch wert. Auch wenn man kein großer Wanderer ist, so kann man bequem mit der Bahn zur Zwischenstation fahren und etwas herumwandern und das einzigartige Panorama bewundern.

An dieser Stelle möchte ich mich auch noch mal bei Salewa und dem ganzen Team, dass uns rundum betreut hat bedanken! 
Dieser Trip wird mir sicher ewig in Erinnerung bleiben!!

Alles Liebe,


Ich wurde von Salewa zu diesem Event eingeladen. Vielen herzlichen Dank dafür!

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